Stonewall’s Eton-Sub

 

Als ich mich zum ersten Mal mit dem Thema Selbstbau befasste, war mein Wunsch das bestehende Teufel HK durch ein selbstgebautes Set zu ersetzen. Durch einen Besuch bei Udo jedoch waren alle Pläne dahin, da ich den Laden betrat, als die Little Princess gerade aufspielte. Es war das berühmte “Liebe auf die erste Not”-Ding.

Nachdem also die Damen bei mir Einzug hielten, ließ mich der HK Gedanke jedoch nicht los. Als sodann das Sparschwein wieder gefüllt war, suchte ich mir die für mich passenden Center und Rears zusammen und begann mit dem Gehäusebau Nein es wurden nicht weitere drei Little Princess, dazu war das Sparschwein doch zu klein. Nebenbei verfolgte ich noch im Forum den Threat um die Subwoofer-Diskussion rund um die Duetta Top.

Was so ein richtiges HK sein will, braucht natürlich auch einen Sub. Aber die LP machen in diesem Bereich für Musik eigentlich doch schon alles richtig, hörte ich Udo ( zu recht ) sagen… Ja aber…. wenn HK, dann richtig…. Ergo ein Sub muss mit an Bord..äh ins Wohnzimmer. Da ich von den Eton-Tönern schon so begeistert war, wollte ich auch dabei bleiben und hoffte, dass meine Wahl (der 11 Zöller aktiv mit WAM 300) die richtige Entscheidung war. Leider gab es dazu nur wenig Erfahrungen, die User Abstimmung war auch nicht von Vorteil und es gab nur vereinzelte Selbstbauten im stillen Kämmerlein.

Bis dato stand ein Teufel (wie las ich hier im Forum noch gleich so treffend …) “Schlammschieber” in meinem Wohnzimmer und ich hoffte, der Eton würde mehr klaren, präzisen Bass ohne Nachwummern liefern. Also Chassis und WAM bestellt und zeitgleich die Gedanken in Richtung Gehäuse kreisen lassen. Dabei wollte ich nicht nur ne Holzkiste bauen und rein mit dem Eton, sondern ich dachte, ich versuche mal was ” anderes “. Ich wählte also 15mm MDF-Plattem als Grundbaustoff. Nach Beratung mit Udo richtete ich die Innenmassen auf letztlich gaaaanz knapp 90 Liter aus und diese sollten dann durch eine dreifach Lage 15 mm MDF, mit in der Mitte gefülltem Quarzsand umschlossen werden. Es wurde also bei allen 6 Seiten zunächst auf eine Seitenplatte ein Rahmen aus 15 mm dickem und 5 cm breitem MDF geklebt Diese Umrahmung wurde dann mit Quarzsand gefüllt, verleimt und dann mit einer weiteren Platte verschlossen. Dieser Vorgang wurde wiederholt bis dass nach und nach Seite für Seite eine Kiste entstand, bei der alle Seiten mit Quarzsand gefüllt waren. Die Front und die Rückseite nur sehr bedingt, da dort noch das Chassis nebst Reflexkanal und das WAM verbaut werden mussten.


Nun kam das übliche Schleifen, Streichen, Schleifen, Streichen… Am Ende hatte ich dann mit für Rollenauftrag respektablen Ergebnis einen weißen Sub erzeugt. Das WAM in der Rückwand bekam eine eigene Kammer und konnte so in die Rückwand eingelassen werden. Die Käbelchen an der Seite sind für eine kleine Spielerei gedacht, so das aus dem Bassreflexkanal ein wenig Licht schimmert.

Hier sieht man nun die Versuchsrakete an seinem vorgesehen Platz. Er befindet sich hinter einer Wand in Steinoptik, dies ist bei weitem !!! NICHT !!! optimal. Aber das war der einzige Wunsch der geliebten Gattin, die alle anderen Umbauten im Wohnzimmer für das HK-Vergnügen klaglos erduldete (bei dieser Gelegenheit ein riesiges Dankeschön dafür). Bei Gehäuseaussenmassen von 46 cm Breite, 50 cm Höhe und 60 cm Tiefe mit 4,5 cm starken Aussenwänden (ca 35 kg Gewicht), auch für mich nachvollziehbar und akzeptabel.

Doch nun zum Klang.

Ich hatte eingangs erwähnt, dass der Sub für den HK-Genuss gedacht war und ich die käuflichen “Schlammschieber ” leid war. Es sollte kein Kickbass werden, aber er sollte tief, klar und präzise daher kommen, und was noch viel wichtiger war, er sollte die Prinzessinnen auf dem Weg nach unten bei der Hand nehmen. Er steht nun erst zwei Tage in meinem Wohnzimmer, mit den vielfältigen Einstellungsmöglichkeiten der WAM Software habe ich mich noch nicht befasst, dennoch habe ich mal ein paar Teststücke Film und auch Musik laufen lassen.

Film:

In der Blue Ray “King Kong” in Kapitel 37 wird der besagte große Affe und seine holde Maid von drei Tyrannosaurus Rex angegriffen. Der Yamaha 2067 hat bei Null dB via YAPO die LS und den Sub ausgemessen und dann ging es ohne weitere Einstellung los…. Das Wohnzimmer bebt spürbar (ich habe ein uraltes Haus mit Schiffsboden). Kracht die Affenfaust auf einen Saurier, kann man das fast spüren. Doch trotz der Urgewalt aus dem Sub hört man die Schreie der ach so hilflosen Maid fein gezeichnet darüber hinweghallen (den LP sei Dank!!!) ….der Knaller! Dann stehen Affe und verbliebener Saurier sich gegenüber und der Affe schnaubt…hab ich da gerade Luft ins Gesicht bekommen…der Sub sorgt beim Schnauben für eben dieses Gefühl…Irre… So sollte es sein…nach mehrfachem Ansehen dieser Szene (für mich eine Referenzstelle) ist mir der Bass schon fast zu mächtig und ich überlege ihn ein wenig zu zügeln. Thema Film ist abgehakt, für die ca 600€ Aufwand gibt es nirgends etwas Vergleichbares im Kaufsektor was da mitspielen kann (persönlicher Eindruck).

Musik:

Manchmal ist man sch… drauf, da braucht die Seele mal so richtig musikalischen Auslauf und es darf auch mal richtig krachen. Dann lasse ich auch bei Musik mal die Princess nicht alleine schufften, sondern begrenze bei 60 Hz, wenn richtig arg ist. auch mal bei 80 Hz die Damen und lasse dann den Sub mitmischen. Und wie der mitmischt, hier muss man Ihn ganz sicher noch ein wenig mittels Feineinstellung am WAM zügeln. Denkbar wäre aber auch, den Reflexkanal bei Musik zu verschliessen, das würde eventuell ein wenig Kraft nehmen und dafür noch mehr Präzision ergeben. Das werde ich wohl bald mal testen. Dem interessierten Nachbauer sei dieser Gedanke vorweg ans Herz gelegt, leider ist mir das erst jetzt eingefallen.. Doch dann wollte ich es auch genau wissen und habe mal ein paar “softere” Sachen mit Sub probiert. Kid Rock, Album Rock’n Roll Jesus. Einfach Klasse, trotz der teils langsameren und ruhigeren Stück z.B “Roll on”, “Summer 69”, jeder Bassschlag eine Wonne, sehr präsent (siehe Feintuning), aber es bindet sich in die Musik recht gut ein. Scouting for Girls, Album “Everybody wnat’s to be on Tv”, Lied Silly Song..herrlich, Bass an, Bass aus, Bass an, Bass aus….. man merkt, da unten ist selbst hier noch das ein oder andere an Tönen vorhanden und die weiße Kiste untermalt die Sache doch wirklich ordentlich. Daher auch mal Bass an, Bass aus, um den Unterschied für mich Tauben besser vergleichen zu können.

Wichtig zur Klarstellung, die Little Princess schafft das alleine wirklich hervorragend und es wirkt ausgeglichen, homogen, warm und rundum einfach gut. Kommt der Sub dazu merkt man deutlich, dass es einfach etwas “dirty” wird ( Sorry für das denglisch ). Aber manchmal passt es zur Stimmung und man bekommt dieses Lächeln ins Gesicht, wenn dieser zusätzliche Schub untenrum dazukommt..und der kommt, da muss man wirklich nochmal ran ans WAM, der weiße Brocken macht mächtig Dampf. Matthias (Da) hat das sehr schön hinsichtlich dem Unterschied zu den “Schlammschieber” formuliert. Hier bekommt man keinen Bass, der die Gläser zum Klirren bringt und die Tür zum Wackeln. Hier hat die Tür noch gar nicht gemerkt, dass ein Bassschlag kommt, da ist er auch schon wieder weg…

So… Ich habe versucht, das Ganze mal in Worte zu fassen, dabei meine doch zugegebenermassen überschwänglichen Emotionen der ersten Tage etwas zu dämpfen, aber das Ding ist ein Knaller!!!! im Sinne des Wortes, alles andere als ein Schlammschieber …Lach. Für Musik definitiv nicht wirklich nötig (wenn man Duetta oder LP Besitzer ist), dem ein oder anderen könnte es da zuviel sein und vielleicht zu “dirty” ( ups schon wieder ) daher kommen.Hier ist es mehr das Fühlen (hören mit dem Ar…) als das Erhören der tieferen Töne. Im HK Bereich kann er definitiv den Explosionen, und andern Effekten auf der Mattscheibe die nötige hörbare Gewichtung verleihen. Er ist da, man sieht Ihn nicht, aber er erinnert einen bei jedem Schlag daran, der weiße Riese ist im Haus. So soll es beim HK auch sein, dass ist genau das, was noch von den 97 Prozent zu den 100 gefehlt hat… ich finde mehr geht nicht.


Stonewall
 
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Frank

Die im Text erwähnten Außenmaße verstehe ich nicht ganz? Wenn man denn noch 9 cm abzieht komme ich nicht auf 90 l Innenvolumen, sondern auf ca. 77 l.
Habe ich einen Denkfehler?

Gruß,
Frank

Matthias (DA)

Moin Frank, Ich teile deine Berechnung, derSatz im Bericht
“Nach Beratung mit Udo richtete ich die Innenmassen auf letztlich gaaaanz knapp 90 Liter aus” könnte darauf hinweisen, dass der sub auch mit weniger als 90Liter funktioniert wenn man den Bassreflex etwas anpasst. Es gibt auch einen Bauplan für eine Minimalduetta mit 80Liter, und da ist ja das gleiche Chassis verbaut.
Man darf etwas mit dem Volumen spielen, je Liter desto tief…
Ich persönlich würde 90 liter Innenvolumen nehmen wenns passt.
Matthias

Frank

Moin Matthias,
dank dir für die schnelle Beantwortung!
Ich bin stark am Überlegen ob ich mir auch zwei dieser Subs für meine Doppel7 als Heimkinounterstützung baue.
Klanglich kenne ich das Chassis aus der Duetta ADW, vom Klang eine runde Sache! Nur der max. Pegel könnte eng werden für den “fiesen” Heimkinobetrieb.
Ich würde an sich den Bauplan (vom Unterteil) der Duetta ADW verwenden und zwei WAM 300 DSP.

Leider findet man nicht all zu oft Berichte von diesen Sub 🙁

Gruß,
Frank

Udo Wohlgemuth

Hallo Frank,
das Volumen des Subwoofers habe ich nicht nachgerechnet, es können also auch 77 – 80 Liter sein. Im kleineren Gehäuse geht der Bass nicht ganz so tief herunter, ist dafür aber etwas lauter. Ob das bei Heimkinoeinsatz überhaupt wahrnehmbar ist, ziehe ich stark in Zweifel. Wegen der Pegelfestigkeit würd ich mir auch keine Sorgen machen, eher wegen der Fähigkeiten des Moduls. Die Frequenzgang-Verzerrung kann der AVR selbst übernehmen, du brauchst daher nur eine Verstärkung. Die bekommst du wesentlich besser durch einen ordentlichen PA-Amp, der noch ein “richtiges” Netzteil hat.

Gruß Udo

Matthias (DA)

Moin,
Oder gleich klotzen und ne Hifiakademie Endstufe mit dsp Modul…. das alte Modell gibts immer wieder mal recht günstig bei ebay seit der P6 rausgekommen ist… und für nen sub sollte das dicke reichen.
Ich weiss ja nicht wie groß dein Raum ist, aber bei mir wird die Pegelgrenze eher durch die Ohren erreicht…. in den Anschlag konnte ich die 11er noch nicht treiben, aber ist auch ein kleiner Raum und durch die Einbindung in die Duetta erhöht sich der restliche Pegel mit, und das wird mir dann zu laut.(im Sinne von physisch schmerzhaft und Ohrgefährdend)
Hab aber auch schon im avr 6dB basseitig draufgegeben, ohne Probleme.
Ich hab 2 Duettas, Doppel7 center und duetta top light als rears am avr4520 von denon mit Hifiakademie Endstufe p6 für die Duettas auf 20m^2 stehen.

Ganz andere Frage: warum baust du nicht stattdessen die D7 zur Duetta um? Davon würde auch die Musike profitieren. Mit den beiden übrigen 7ern plus nem er4 liesse sich ein genialer Center realisieren, auf Anfrage per mail gibts da sicherlich ein Umrüstset falls deine D7 von Udo stammen. Teurer als Dein Plan wirds sicherlich nicht, besser aber vermutlich schon 😉

Oder, wenn der Wahnsinn keine Grenzen hat geht auch ne Granduetta 😉

So oder so, frohen Bau

Matthias

Frank

Hallo Udo und Matthias,

@Udo:
Das WAM ist also nicht optimal?
Das Netzteil ist nicht geeignet? Verstehe ich nicht ganz.
Mir war der Subsonicfilter bei BR wichtig und auch die anderen Funktionen kann man gebrauchen wenn nötig.
Da gibt es zu viele fiese Szenen in manchen Filmen, die den guten Etons gefährlich werden.
Leider habe ich ein Anschlagen schon erleben müssen 🙁

Meinst du einfach eine PA-Endstufe an den LFE Ausgang und dann die Subs dran und gut? Oder gar noch mit der Tiefton-passiv Weiche wegen der genauen Abstimmung? Kannst du mir eventuell ein geeignetes PA-Modell empfehlen kannst, wäre ich dir dankbar.

@Matthias:
Ich hatte die Duetta ADW schon vor ein paar Jahren, leider fehlte mir immer ein wenig im Oberbass.
Da fand ich die Doppel 7 ein wenig besser! Natürlich nicht ganz so tief aber halt etwas “knackiger” und für Musik somit perfekt für meinen Raum (noch 20 qm bald auf 33 qm erweitert).
Als Center habe ich die doppel5 light und die blue small light als rear.
Alles immer bei ADW gekauft!
Als Sub habe ich einige auch sehr starke Subs schon gehabt. Aber Reserve finde ich sehr wichtig, da es auch mal laut werden kann.
Nun hatte ich mir überlegt mein Eton System komplett zu machen, da ich wieder zu BR im Heimkino tendiere und mir “Erdbebenfeeling” auch willkommen ist. Im Moment stehen hier zwei Elac Sub 2090 die nun wirklich Einiges drauf haben aber der BR-Eton-Sound will mir nicht ganz aus dem Kopf 🙂 und preislich wäre ein Tausch auf den Eton-Sub besser für das Zwiebelleder 🙂

… und zwei mal der doppel 11 Sub wie in einer Granduetta wäre bestimmt der Hammer aber vielleicht ein wenig groß 🙂

Udo Wohlgemuth

Hallo Frank,
ein DSP-Modul ist heute in nahezu jedem AVR enthalten, der selbst einmessen kann (ob man das nutzt, ist in diesem Zusammenhang nicht wichtig). Warum sollte man es dann gleich doppelt besitzen? Einen speziellen PA-Amp kann ich dir leider nicht empfehlen, er sollte aber einen ordentlichen Trafo und ausreichend Siebelkos haben, dann schlabbert auch der Bass nicht unkontrolliert herum. Alternativ zum 11er kannst du auch den 12er aus der White Pearl als Sub nutzen. Der kommt zwar nicht so tief herunter, hat aber mehr Membranfläche zum Druckmachen.

Gruß Udo

Michael M.

Hy Frank,

Man muss aber aufpassen!
Lästig an den PA Teilen ist der Lüfter, meist nicht geregelt. Läuft auf 12 Volt und somit nicht Wonzimmer taugliche Lautstärke. Habhilfe schaft hier ein PC Lüfter mit Temperaturfühler. Der muss nachgerüstet werden, dazu muss die Endstufe zerlegt werden.

Ob es leise Endstufen gibt kann ich nicht sagen, zumindest die die ich besitze und sonst so kennen sind allesamt laut!

mfg
Michael

Frank

Danke schön für eure Unterstützung!
Vor Kurzem hatte ich noch eine Alto D3, die war im Grunde sehr gut! Den Lüfter habe ich nie wirklich gehört und Leistung hatte sie.
@Udo bist du generell gegen die Class-D Endstufen mit Schaltnetzteil oder magst du nur die guten “Eisenschweine” sehr 🙂 ?
Der 12 Eton wäre natürlich auch verlockend aber den möglichen Tiefgang des 11ers möchte ich schon haben.

Ich sehe schon, dass es nicht ganz so leicht wird 🙁

Udo Wohlgemuth

Hallo Frank,
gegen Schaltnetzteile habe ich generell nichts, sie müssen jedoch passend ausgelegt sein. Doch dafür bin ich kein Experte. Wir haben hier aber einige andere User, die darüber mehr sagen können als ich.

Gruß Udo

Frank

Nein so dringend ist es nicht, war nur ein wenig neugierig warum….alles gut.

Monti

Hallo Udo,

wie tief kommt denn der 12er und wie groß müsste denn das Gehäuse werden?

Ist ja nicht so, dass ich den gleich übermorgen bauen will, aber Schülzken hat mich mit seinem HK schon angefixt. Und so’n ordentlicher Kick-Bass zur Unterstützung der Duette hätte vielleicht schon was…

Ciao
Chris

Matthias (DA)

Moin Monti, guck doch mal nach der White Pearl, da ist er verbaut, grundsätzlich sollte das Unterteil auch in der gleichen Auslegung als sub funzen.

Matthias

Monti

Moin Matthias, dazu war ich zu faul, weil das Gehäuse der WhitePearls keine geraden Wände hat und man das Volumen nicht einfach L x B x H aus dem Bauplan abgeleitet berechnen kann. Ich hatte gehofft, dass Udo mal schnell ein von/bis schießen kann… Und wie gesagt: ist erst mal nur Neugierde, keine konkrete Planung…
Ciao
Chris

Udo Wohlgemuth

Hallo Chris,
der 12er braucht grob 80 Liter, +/ – 5 Liter sind möglich. Wenn du jedoch bei Schülzken angefixt wurdest, waren dafür eher die 15-Zöller verantwortlich, die ordentlich Luft verschieben, aber nicht allzu tief runter reichen.

Gruß Udo

schuelzken

Hallo Chris,

hab mal paar Eckdaten spaßeshalber in den Rechner eingegeben für den 12er Eton.

Gehäuse Innenmaße:
(H)61,2cm x (B)34,2cm x (T)41cm = ca.85L

Gehäuse Außenmaße:
(H)65cm x (B)38cm x (T)46,7cm bei aufgedoppelter Schallwand, alles in 19mm MDF
Bei einem BR100 Rohr auf 15cm gekürzt kommst auf ca. 34Hz Abstimmung. Der max. Pegel liegt bei ca 46Hz. Und jetzt kommt dein Raum ins Spiel. Wieviel lässt er zu?

Mir wäre der Spaß aber zu teuer denn das Chassis schlägt mit ca. 500€ zu buche dazu noch einen Amp.
Mit zwei preiswerteren 15″ Chassis hast du mehr Dampf auf dem Kessel.

Gruß schuelzken

Matthias (DA)

Na denn man los 😉

MartinK

Hallo Frank.
Ich nutze gelegentlich den Amp CR650 von Keystone. (Nicht mehr neu erhältlich)
Die beiden Lüfter sind erträglich ab Zimmerlautstärke. Sie lassen sich aber auch leicht abklemmen. 2-3 Stunden bei ca. 2/3 Last an 4 Ohm funktioniert problemlos. (2x Vota Sub12)
Mono- Betrieb geht. Vorteilhaft -wie vermutlich bei den meisten PA-Endstufen- ist ein möglichst starkes Eingangssignal von LFE.
Die Endstufen sind halt groß und -diese- sehr schwer.
Gruß Martin
Edit:
Der 11-581 hat nominell 8 Ohm. Sollte also 1 SAM / WAM reichen. Im Standardbetrieb habe ich die Vota parallel am SAM 200. da geht schon ordentlich was.