Stefans SB417 which are here to entertain you tonight

Im November 2015 fand die Eric Clapton Slowhand at 70, die CD zur Konzertreihe in der Londoner Royal Albert Hall, Einzug in unseren Haushalt. Die CD lief zwei Mal auf meiner Grundig Fine Arts Anlage mit dem großen V3 Verstärker über 4 Regalboxen von Heco (Kein klassisches Surround System, sondern einfach beide Kanäle A+B des Verstärkers angezapft). Das Ganze war so emotionslos vorgetragen wie aus den Lautsprechern im Gemüsegeschäft oder im Aufzug. Ich bin eingeschlafen und ging davon aus, dass Mr. Slowhand wohl besser aufhören sollte. Auftritte machen ihm wegen der Reiserei ja eigentlich eh keinen Spaß, wie er die Welt per Interview wissen ließ.

Ein paar Tage später lief die identische Scheibe bei meinem alten Herrn. Hier Harman Kardon und 2 große Heco Superior. Irgendwie ein anderes Konzert. Fülliger, brillianter, besser und das über mehrere große Niveaustufen. Also ein technisches Thema?

Gut, die Regalboxen waren damals günstig, was man als damaliger Schüler gerne als erstes beachtet hat. Der Karton der Hecos trug bei der Auslieferung die Aufschrift „Magnat“, alles ein wenig komisch, aber für CDs wie „Krach der Republik“ und der damaligen Vorgängeralben („Opelgang“) einer Düsseldorfer Kombo und Ähnlichem vollkommen ausreichend und deswegen nicht weiter hinterfragt. Mit der Zeit kamen zu DTH usw. noch weitere Gruppen, deren Titel es etwas genauer nahmen mit der verwendeten Technik, aber man konnte es noch mit Fassung tragen. Bis eben zu dieser Clapton. Ich habe dann verschiedene weitere CDs über die großen Superior gezogen und mir die Unterschiede so zu Gemüte geführt. Ergebnis: Etwas Neues muss her!

Vor Weihnachten gab es im Netz einen Auslauf von Quadral. Zwei Argentum hätte es mindestens 30% günstiger gegeben. Und dann nahm das Unheil seinen Lauf. Im Rahmen der Recherche habe ich bei Google einmal nach Selbstbau gesucht. Da kamen verschiedene Fachzeitschriften und eben auch dieses Selbstbau-Magazin. Die Quadral blieben dann wo sie waren, aber auch das ganze Thema wurde noch einmal nach hinten geschoben. Aber nur bis Januar. Nach weiterem Stöbern in den Berichten wurde dann eine etwas unorthodoxe Vorauswahl getroffen: Gesucht werden Stereoboxen, möglichst groß, Bluesklasse und zwischen 350 und 400€. Weil Blues und groß sind gut. Aus den Treffern wurde dann wiederum die SB417 auserkoren. Rationale Entscheidungen gehen anders, aber die soll ich schon im Job treffen, dann muss das zu Hause nicht auch noch sein.

Blind wollte ich aber trotzdem nicht bestellen und fand dann die Möglichkeit Anfang Februar sehr kurzfristig bei einem anderen Forumsmitglied Probe zu hören (vielen Dank nochmal hierfür!). Der Abend war zweigeteilt: Super Lautsprechersession, Entscheidung getroffen, alles gut und anschließend der ernüchternde Besuch einer Zweitligapartie.

Dann kam die Frage der Umsetzung. BWLer (nicht mit zwei linken Händen gestraft, aber auch kein Vollblut-Schrauber), eine Kappsäge, eine Stichsäge und eine kleine Tischkreissäge, treffen auf den Wunsch nach einem nicht rein rechteckigen Gehäuse. Stattdessen soll es ein Mischmasch aus Sechseck und Tropfenform sein, also nach der Schallwand breiter werdend und dann nach hinten verjüngend. Auf dem Papier schnell skizziert, die Neuberechnung des Volumens schon ein wenig aufwändiger, aber wie wird erst die Praxis? Egal!

Hey! Ho! Let’s go!

Plan war, ein Grundgerüst aus offenen Tragrahmen zu bauen und um diese, die auf Gehrung gesägten, Korpusteile zu setzen. Also erst einmal die Platten für die Rahmen besorgt, die Winkel geschnitten und bei den Trägern für die Mitte der Box, die Ausschnitte eingefügt. Dank exakten Arbeitens, war das bis hierher, trotz der eher kleinen maschinellen Ausstattung und eigentlich gar nicht vorhandenen Erfahrung, ein erfolgreiches Unterfangen. Es lagen am Ende sechs in ihren Außenmaßen deckungsgleiche Rahmen auf dem Tisch. Dadurch ermutigt, wurde daraufhin die Technik bestellt, die auch eine halbe Woche später vor der Türe stand. Bis dahin gab es noch zwei weitere Einkäufe: Ein Stück MDF aus der Resterampe, mit dem der Zuschnitt der Beplankung einmal erfolgreich simuliert wurde und ein Vorsatz, mit dem man mittels einer kleinen Flex, Nuten für Lamellendübel fräsen kann. Durch die damit eingebrachten Lamellos, sollte -so die Überlegung- die Ausrichtung der Korpusteile auf den Rahmen, in der nicht ganz so einfachen Form, einfacher werden. Als nächstes wurde im Baumarkt das MDF für die beiden Rückseiten (Da ich dem Braten nicht getraut habe, habe ich das Holz in Etappen besorgt) und eine Staubmaske (bei MDF nicht mehr ohne. Trotz kleiner Absaugung an der Säge ein unheimlich unangenehmes Zeug, das über Stunden in der Atmung hängen bleibt), erstanden. Wieder zu Hause wurde auch dies erfolgreich ausprobiert und so lagen als nächster Zwischenschritt zwei Gerippe da, die entfernt an einen Brustkorb erinnerten: die Rückwand der Boxen mit jeweils 4 per Lamellos und Leim verbundenen Tragrahmen, bzw. Boden und Deckel.

Also, Haken dran und wieder in den Baumarkt um die Teile für die Wände zu besorgen. Auch hier habe ich die Linie beibehalten, etappenweise zu kaufen und zu bauen. Zunächst habe ich die beiden größeren hinteren Seitenteile zugeschnitten, die die Rückwand in ihre Mitte nehmen. Die Idee war, diese nacheinander anzukleben und zum Verspannen jeweils die Dreiecke, die beim Zuschnitt der Träger entstanden sind, zur Herbeiführung einer senkrechten Fläche zu nutzen, um die Schraubzwinge ansetzen zu können. In der Simulation hat das Ganze auch gut geklappt. Allerdings musste ich später lernen, dass trockenes MDF einen höheren Reibwert hat, als das, dass mit Kleber (Ponal Pur aus der Kartusche) versehen ist. Was war passiert? Bei Verspannen der Verklebung, habe ich die Seitenwände soweit zusammengezogen, dass es den Boden in deren Mitte nach oben gedrückt hat. Bis ich das Unglück bemerkt habe, hatte der Kleber natürlich schon weitestgehend angezogen und die Seitenwand stand hinten 1-2mm über die Rückseite über. Und: Was hinten übersteht, muss natürlich vorne fehlen. Bei der zweiten Seite habe ich deshalb während des Klebens den Boden niedergezogen und dann erst die Seitenwand angesetzt und verpresst, mit dem Ergebnis, dass alles passt (Die zweite Box ist nahezu perfekt und benötigte mutmaßlich nur ein Minimum an Spachtel und Schliff, zumindest zum Pfusch-Ausgleich). Nach und nach wurden die restlichen Seitenteile angeklebt, wobei  hier aufgefallen ist, dass die Verwendung von großen Hilfswinkeln während der Verklebung von Boden und Deckel mit dem Rücken dazu beigetragen hätte, dass der Boden im Lot bleibt. So kippt er auf den 34cm Tiefe der Box um 1-2mm. Manch einer sagt „Luxusproblem“, aber man will es ja so gut wie möglich machen.



Ist das logisch?

Irgendwann stand dann der gesamte Rohbau bis auf die Fronten und es kam eine neue Frage auf: Warum hat der Korpus ausgerechnet an der Stelle, wo die beiden Tieftöner sitzen, keinen weiteren Verstärkungsrahmen wie im oberen Bereich? Daraus abgeleitet: Was kann man jetzt noch tun? Ein zusätzliche Rahmen ließ sich nicht mehr einsetzen, da sich der Korpus nach vorne verjüngt. Also wieder in den Baumarkt der Wahl (Wenn das mal kein „Yipiee Yaya Yipiee Yipiee Yeah Projekt“ ist) und den Maschinenpark um eine Oberfräse erweitert. Dazu noch ein Stück Seekiefersperrholz und daraus Gitter angefertigt, die dann auf die Innenseite geklebt wurden. Der erste Klopftest war noch nicht sehr überzeugend, aber der Kleber härtet, auch wenn er schon verschiebefest ist, offenbar über eine recht lange Zeit (mehrere Stunden) weiter aus und heute passt es.



Das Runde muss ins Eckige

Die beiden Fronten wurden bei einem weiteren Forumsmitglied im Nachbarort an einem Samstag angefertigt. Auch hier noch einmal Danke für die Hilfe und die guten Tipps zu Werkzeugen und Alben! Nachdem dieses Problem auch gelöst war, kam die endgültige Frage der Außengestaltung.

I see a brown MDF and I want it painted black. No colors anymore, I want them to turn black

Dabei gab es drei Ideen/ Möglichkeiten:

Selbst lackieren, Grundton schwarz und einen leicht versetzen Kontraststreifen in Weiß über die gesamte Front. Mangels Werkzeug alles gerollt, nichts gespritzt.

Laminieren mit Carbonmatten und Epoxyharz

Lackieren lassen

Um es kurz zu machen: Ich habe sie lackieren lassen. Einfach klassisch und Standard RAL 9005 „Tiefschwarz“. Zwar hätten die anderen beiden Optionen noch ihr jeweiliges optisches Highlight gehabt, aber trotz intensiver Beschäftigung mit der theoretischen Durchführung, siegten letztendlich die Bedenken am optischen Ergebnis. Bei der Arbeit, die bis dahin in allem steckte, wollte ich keinen Grund haben, mich jedes Mal beim Betrachten zu ärgern. Solche Sperenzchen lassen sich immer noch bei einem kommenden, kleineren Projekt austesten. Die Lackierung besorgte ein örtlicher Schreiner, der bei der Auftragsannahme schon versprach, man könne am Ende kaum einen Unterschied zu einer gekauften Box sehen. Dafür wollte er sich allerdings bis zu vier Wochen Zeit nehmen. Diese hat er dann auch fast gebraucht, aber nach zweimal Spachteln, dreimal Füllern und zweimal Lackieren (Farbe+ Klarlack) konnte ich letztendlich zwei Boxen abholen, die dem Versprechen wirklich gerecht werden.

So bring me back to the day when tape decks press play, DJ drop the needle ’til the record just break

Nach dem Einsetzen der Innereien, gab es dann Freitagnacht um 11 einen ersten Mono-Funktionstest, der dann am Samstag auf Stereo ausgebaut werden konnte. Dabei musste ich spontan an einen Beitrag denken, bei dem ein Hörtest in Bochum beschrieben wurde, bei der seine Frau dazustieß, die sich über ihr Telefon ausließ, während zwei Boxen auf eher hohem Pegelniveau ihren Dienst taten und abschließend der Kommentar fiel: „Das ist doch nicht laut“. Auch bei mir: Qualität ist weder laut, noch klingt sie angestrengt. Der einzige, der sich offensichtlich strecken muss und dann wohl doch über kurz oder lang ausgetauscht werden muss, ist der Verstärker. Dieser kann zwar 4 Ohm und bringt dabei 150W pro Kanal, allerdings wird er dann doch relativ schnell warm.

Alles weitere zu den Kisten lässt sich wohl mit den Worten von Phil Collins, gesprochen nach dem Duke’s Intro auf dem Mitschnitt des 2007er Konzerts im Frankfurter Waldstadion gut beschreiben: „Guten Abend Frankfurt! Wir sind Genesis. AND WE ARE HERE TO ENTERTAIN YOU TONIGHT!“.

Was steht also am Ende dieses Projekts?

Zwei SB417, denen man kaum mehr ansieht, dass es sich um Handarbeit handelt. Eine hatte vor dem Spachteln wirklich das Attribut „Prototyp“ verdient, die andere war da schon klasse. Aber das, was man jetzt noch erahnen kann, ist in Ordnung. Denn es sind meine, von mir ohne Vorkenntnisse gebaut.

Viele Erfahrungen und Erkenntnisse zu Vorgehensweise und Handhabung des richtigen Werkzeugs, die sicherlich irgendwann in ein zweites Projekt einfließen.

Viel Respekt für die Arbeiten der anderen Selbstbauer.

Ein großes Dankeschön an Reiner für das Probehören, an Jörg für die Hilfe beim Fräsen der Öffnungen sowie die praktischen Tipps und auch an die anderen Mitglieder, die Antworten zu meinen Fragen geliefert haben Denn irgendwann kommt das Thema Carbonlaminierung mit Sicherheit! Nicht bei diesen Boxen, aber bei anderen.

Stefan 

Zur SB 417 im Online-Shop

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schlamperl

Hallöle Stefan,
geiler Bericht und schöne Ausführung. Möge der Hifi-Buddha Dir immer gewogen sein!

Gruß Jörg

Elvis3000

Hallo Steffan,
glückwunsch zur Box und viel Spaß damit. Für ein Erstlingswerk hast du das doch super hinbekommen. Mich würde interessieren was du für das Lackieren gelöhnt hast. Ich gehe mal davon aus das da spachteln und schleifen mit dabei war….

Ciao Udo

Stefan

Hallo Udo,

Leute, die grade frisch aus dem Teufel Online Shop und Konsorten kommen, bekommen jetzt Schnappatmung: 500 netto. Aber hilft ja nix, wenn es gut klingen und aussehen soll. Abgerechnet wurden 10 Arbeitsstunden. Erklärt mal wieder den Unterschied zwischen günstig und preiswert. Und wie oft macht man das schon.Linear auf 10 Jahre abgeschrieben, ist das alles ganz wenig 😉

max

…glaubst du ernsthaft, der Upgraditis 10 Jahre widerstehen zu können?! 😛 Falls ja: Du Glücklicher!

Ich finde 500,- bzw 10h mehr als fair, vor allem wenn da auch jetzt noch zufrieden bist. Ich denke, wer selbst mal versucht hat zu lackieren, wird da nicht widersprechen…

Gruß Max

Henning

Hallo Stefan,

diese Berichte, DIESE Art der Berichte, sind das Öl, was dieses ganz fantastische Magazin schmiert. Viel Spaß mit den geilen Boxen. Ich könnte die auch gerade bauen 🙂

Liebe Grüße, Henning

derFiend

Immer schön den Baubericht eines 417 Mitbesitzers zu lesen 😉
Sehr schön gebaut, ich wünsch Dir viel Freude damit!

Da ich auch den NAD317 habe/hatte, macht mich deine Kombi mit der “Freiverdrahtung” natürlich neugierig. Könntest Du davon mal ein Foto hier einstellen?

Gruß,
Georg

Stefan

Hallo Georg,

hier das passende Bild:comment image

(Liebe Forumselektriker: Bitte nicht zu sehr fürchten: Es sind weder Kinder noch Tiere im Haus und es wird nicht unbeaufsichtigt betrieben.)

derFiend

Danke Dir! Sieht wahrlich abenteuerlich aus 😉
Aber interessant, werde mir das mal näher zu Gemüte führen, danke für den Tipp!

derFiend

Hallo Stefan,

ich hab versucht Dir eine PN bezüglich des Gremlins zu schicken, komme da aber bei einem anderen User raus. Wärst Du so nett mir mal eine kurze PN mit einer subjektiven Klangbeschreibung des Gremlin an den 417 zu schreiben?

Danke Dir 😉

max

Hallo Stefan,
Falls es möglich ist mich “CC” zu nehmen…. An deinen Ausführungen wäre ich auch interessiert =)

Gruß Max

Stefan

Hallo Ihr Beiden,

ich würde euch gerne die PN schicken, aber ich finde die Funktion nicht. Ich steh irgendwie auf dem Schlauch. Wenn mir jemand verrät, wo ich die finde, melde ich mich.

Sparky

N’Abend

Reiter “Forum”, danach im “DropDown”-Menü auf “Personal Mails”, der Rest ergibt sich. “Username” des gewünschten Adressaten eingeben und ab geht die Post 😉

Gruß,
-Sparky

Sparky

Guten Abend,

alles gut, ich bin aufgeschlossen gegenüber allem, was mein eigenes Leben verschont 😉

Gegen Flugverdrahtung ist nichts einzuwenden, aber wenn Du dir einen Gefallen tun und das Ganze sogar näher an die VDE ansiedeln möchtest, tüddel doch einfach den derzeit in der Luft hängenden Schutzleiter an das Schirmgehäuse des Netzteils. Dann ist das Ganze EMV-gerecht und hat den notwendigen Berührungsschutz.

Was danach kommt ist eh Schwachstromelektrik 🙂

Gruß,
-Sparky

max

Hi Sparky,
Ich glaub der Schutzleiter, den du bemängelst, ist Teil der Niedervoltverkabelung (weiß) – der der SL der Zuleitung (schwarz) ist hoffentlich an der entsprechenden Klemme des Netzteils aufgelegt…
Gruß Max

Stefan

Richtig erkannt. Der Schutzleiter ist nur bei der Verbindung zwischen Netzteil und dem T-Amp (Weißes Kabel) nicht angeschlossen. Beide haben auch keine Buchse hierfür vorgesehen. Die Netzversorgung des Netzteils hängt mit allen drei Leitern sowohl an Netzteil, als auch am Netzstecker. Sicherheit für dich und dein Werk!

Die Schwachstromabteilung ist übrigens auf 36V eingestellt und hat eine theoretische Stärke von 9,7A.

Und die Audiokabel dürfte manchem bekannt sein 😉

Das Problem ist, dass ich mir als Drumherum ein Acrylglasgehäuse in Schwarz hochglänzend mit umlaufender, transluzenter, weißer Leiste, die mit LED hinterleuchtet wird, vorgestellt habe. Und damit das exakt baubar ist, braucht man eigentlich schon wieder einen Frästisch. So kommt man von Projekt A zu B zu C…

Sparky

Guten Abend,

wenn das Grün-Gelbe mit allem verbunden ist, wo es hingehört, ist alles im Lot. Die 36 Volt bringen keinen gesunden Menschen um, zwickt höchstens etwas.

Stichwort höchstzulässige Berührungsspannung und keine Kinder im Haus, bei Gleichstrom dann 120 Volt, da hast Du noch Luft nach oben 😉
(Ansonsten bei Kleintieren und Kindern 60 Volt)

Dann noch frohes Basteln,
-Sparky

Rincewind

Hallo!

Ich glaub, ich hab die Cinch Kabel schon irgendwo gesehen… 😉

Grüße
Rincewind

Stefan

Da die Boxen zwischenzeitlich ein Jahr alt sind, kann man quasi noch einen Technikabsatz hinzufügen:

Der erwähnte Grundig V3 wurde bei einer sich bietenden Gelegenheit gegen einen gebrauchten NAD317 getauscht. Dieser war eine Empfehlung, ich glaube von Matthias (DA). Dieser war schon wesentlich besser, sowohl was die Auflösung, als auch den Druck angeht. Gerade am Bass hatte der V3 doch recht kläglich versagt und die Töne auch keinen cm vor die Boxen gebracht. 100% war ich aber auch damit nicht zufrieden, es fehlte immer noch so der letzte Schlag. Im Internet bin ich dann auf einen T-AMP Bausatz namens “Gremlin” gestoßen, dessen Einzelteile ich dann bestellt habe. Dieser lief dann zunächst solo mit einem Rasp- und Hifiberry und ich wollte daraus einen Vollverstärker, also mit Eingangswahl und Gehäuse, aufbauen. Weil ich dazu nicht gekommen bin und noch andere Quellen anschließen wollte, habe ich eigentlich mehr als Übergang, die Platine und das Netzteil in einer Form der “Freiverdrahtung” (Das Gehäuse fehlt immer noch) an den NAD gehängt. Das hat sich letztendlich als Glücksgriff erwiesen. Der NAD differenziert schön, zieht in die Breite und der T-AMP tritt dem ganzen nochmal ordentlich ins Kreuz.
So sind die beiden Boxen am Ende doch noch so “nachbarninkompatibel” geworden, wie sie aussehen. Aber wie heißt es? “Hauptsache ihr habt Spaß!”

Michael

Hallo Stefan,

da sieht man wieder wie sehr sich ein Eigenbau lohnt. Klasse Design. Wirkt alles wie aus einen Guss. Sehr stimmig. Tolle Arbeit. Wünsche ganz viel Spaß mit den tollen Lautsprechern.

Gruß Michael

max

Hi Stefan,

Gratuliere zur SB417! Tolle Form und tolles Finish!
Ich drück dir die Daumen, dass die MDF Stoßkanten nicht durchkommen 😉

Gruß Max

Stefan

Hallo Max,

Danke. Die beiden sind jetzt ziemlich genau ein Jahr alt und die offenen Sägeflächen des MDFs sind nicht durchgekommen. Das einzige was man sieht, sind ganz feine Linien, z.B. auf dem Deckel, wo die offenen Sägeflächen der Seiten im 90° Winkel auf den Deckel treffen. Aber dafür muss man erstens sehr nah dran und zweitens folgen diese Linien genau den äußeren Konturen. Sieht beinah aus, wie gewollt.