Contra 2 aus dem Odenwald

Da ich ehrlich gesagt kaum Ahnung von Audiotechnik habe und ich die Contra 2 eigentlich fast 1:1 nachgebaut habe, kann ich nicht von technischen oder konstruktiven Besonderheiten berichten. Stattdessen werden ich versuchen, anderen Anfängern, die sich mit dem Gedanken tragen, sich auf das Abenteuer „Boxenbau“ einzulassen, den Weg ein wenig zu ebnen und auf Dinge eingehen, die Profis wahrscheinlich gar nicht mehr auf dem Radar haben.

Angefangen hat alles im Herbst 2016 und hatte eigentlich überhaupt nichts mit Musik oder gar dem Bau von Lautsprechern zu tun. In unserem Haus gibt es einen Raum im Dachgeschoß der mehr oder weniger als Abstellraum verwendet wird. In diesem will ich ein etwas ungewöhnliches Büro einrichten. Also begann ich, mit SketchUp alles zu planen. Neben einer Theke mit Hockern, der mitten im Raum der neue Schreibtisch wird, soll mittelfristig noch ein selbstgebauter Arcade-Automat (MAME o.ä.) und virtueller Flipper dazu. Ausserdem noch ein Teil meiner alten Computer aus den 80ern und natürlich ein Fernseher.

Für eine gelungene Männerrunde fehlt dann eigentlich nur noch die Musik. Da ich noch einen alten  Plattenspieler samt Boxen von 1988 besitze (von GE – leider habe ich nicht mehr den Turm mit den anderen Geräten), sollten diese Dinge bei der Planung auch berücksichtigt werden. Ich benötigte also mindestens noch einen Verstärker. Dieser sollte auch schon ein paar Jahre auf dem Buckel habe, damit er zum Rest passt.

Da ich wie gesagt nicht wirklich Ahnung von der Materie habe, habe ich mich in das Thema eingelesen. Mir ging es dabei weniger darum das technische Verständnis zu erlangen, sondern einen guten, alten Verstärker zu bekommen. Ich will es kurz machen: Es wurde ein Onkyo Integra 9711.

Wie sich später herausstellte, gibt es zwei davon. Einen mit und einen ohne Phono-Eingang – dafür aber mit Fernbedienung. Ich hatte den ohne Phono-Eingang.  Also wieder gegoogelt und noch einen NAD PP2i Phonovorverstärker erworben (kannte ich alles vorher gar nicht). Ok, theoretisch war ich jetzt da, wo ich hin wollte. Allerdings hatte ich durch die Recherchen einiges theoretisches Halbwissen erlangt und war nun davon überzeugt, dass die alten Boxen aus den 80ern nicht wirklich so toll sind, wie ich am Anfang noch dachte.

Also muss etwas anderes her. Da ich der Meinung bin, dass man am besten während der praktischen Umsetzung lernt (auch wenn es manchmal etwas frustrierend ist und es ab und an auch Verluste gibt) und ich sowieso gerne selbst Hand anlege, kam ich zum Thema Eigenbau und darüber zum „alten Forum“ bzw. zu Udo. Ich war mir eigentlich sicher, dass jetzt alles recht schnell gehen wird. Doch leider konnte ich mich nicht für einen Bausatz entscheiden. Da man bei neuen „Projekten“ fast immer auch Lehrgeld bezahlt, wollte ich nicht viel Geld investieren. Andererseits will man am Ende ja auch etwas ganz Tolles haben, die schiere Auswahl an Bausätzen macht die Auswahl nicht einfacher und Bochum ist weit weg. Erschwerend kam hinzu, dass ich mittlerweile die tolle Idee hatte, meine Frau zu Weihnachten mit der Anlage zu überraschen. Die Boxen sollten nun also ins Wohnzimmer und der WAV musste daher zusätzlich beachtet werden.

Die Entscheidung

Ich beschäftigte mich u.a. mit der FT 15, ELIP 2, Vota 2 und BS/MS4TL. Irgendwann drängte die Zeit, denn es gab noch andere Dinge, die vor Weihnachten erledigt werden mussten. Ich konnte daher meine knappe Freizeit nur zum Teil dem Projekt „Boxenbau“ widmen. Die Wahl fiel schließlich auf die Vota 2.  Also schnell ins Internet und den Bausatz bestellt.

Anstatt jetzt einfach zu warten bis alles da ist, wollte ich in der Zeit noch ein wenig nach Tipps, Tricks und Ideen googeln. Ich hatte bisher nämlich nur eine ungefähre Vorstellung, wie die Box am Ende aussehen sollte. Geplant war irgendetwas mit Ahorn-Furnier und schwarzes Kunstleder – passend zum Wohnzimmer. Beim Stöbern gelangte ich auf den Beitrag „Wir geben Contra“. in dem u.a. über den Nachfolger der Vota 2 – der Contra 2 – berichtet wird.

Ich war verwirrt. Ich ging bisher davon aus, das Udo direkt etwas mit dem Verkauf der „alten“ Bausätze zu tun hatte. Eine leichte Panik machte sich breit. Ich habe also eben einen „alten“ Bausatz gekauft und kann mich bei Problemen nicht ruhigen Gewissens an Udo wenden?! Also Computer an und eine E-Mail mit Fragen an Udo geschrieben. Die Antwort ließ nicht lange auf sich warten. Ergebnis: Noch am selben Tag ging die Bestellung für die Contra 2 raus und die Vota 2 wurde storniert. Da hatte ich –  wie so oft – wieder mal Schwein gehabt.

Da ich nicht wusste, was an Zeitaufwand auf mich zukam, wollte ich so viel wie möglich vorbereiten und mir sogar die 19 mm MDF-Bretter zuschneiden lassen. Eigentlich habe ich das passende Werkzeug im Haus und versuche daher möglichst viel selbst zu machen. Aber in diesem Fall war das keine Option. Also einen Liste vorbereitet und in der Mittagspause ab zum Baumarkt – das war am 15.12.16. Da ich auf dem Land wohne und der Weg zum nächsten Baumarkt und zurück inkl. Wartezeit ca. 1,5 Stunden dauert, habe ich zur Sicherheit ein paar MDF Bretter doppelt genommen – man hat ja seine Erfahrungen. Ich fühlte mich daher gut vorbereitet – welch ein Trugschluss.

Öffnungen für Chassis fräsen / Fräszirkel bauen

Am 17.12. – Weihnachten naht – habe ich damit begonnen, die benötigten Öffnung für die Chassis zu fräsen. Eine Oberfräse ist daher sinnvoll, wenn man das alles sauber selbst machen möchte. Alternativ könnte man die Chassis auch einfach nicht versenken und mit einer Stichsäge die benötigten Öffnungen aussägen.
Während meiner Recherche haben ich gelesen, dass  manche Probleme beim Fräsen der Löcher hatten, bzw. kein geeigneter Fräszirkel vorlag. Das ist in der Regel aber keine Hürde. Einen Fräszirkel kann man sich sehr einfach selbst bauen. Man benötigt allerdings eine Kopierring bzw. eine Kopierhülse. Diese hat einen bestimmten Durchmesser (bei mir 17mm), ist innen „hohl“, ein paar Millimeter hoch und wird unten an die Oberfräse geschraubt.

Nun benötigt man ein Abfallstück Sperrholz oder ähnliches, welches etwas dicker oder genau gleich dick wie der Kopierring hoch ist. Die Mitte des Brettes wird mit einem Strich gekennzeichnet und in der nähe des Randes  ein Loch gebohrt, dass genau dem Aussendurchmesser der Kopierhülse entspricht. Nun kann man abhängig vom Durchmesser der Kopierhülse, vom Durchmesser des eingesetzten Fräsers und natürlich vom gewünschten Lochdurchmesser, eine Markierung auf die Mittellinie zeichnen die Quasi den Radius angibt. Dort wird ein Nagel eingeschlagen der am Ende den Mittelpunkt der Öffnung markiert. Wie die Zirkelspitze bei einem Zirkel. Das Brett der Box wird nun eingespannt und der Nagel in die Mitte der gewünschten Öffnung geschlagen. Hört sich alles etwas kompliziert an, ist aber ganz einfach.

Zuerst fräst man die Versenkung am äußeren Rand und danach die eigentliche Öffnung. Meist ist es sinnvoll die Öffnung ín zwei (oder mehr) Durchgängen zu fräsen. Man stellt die Frästiefe (Tiefenanschlag) bei ersten Durchgang also auf etwa 8 mm, setzt die Fräse in das dafür vorgesehene Loch im Fräszirkel und fräst in einem Durchgang einen Kreis. Im zweiten Durchgang fräst man auch nicht komplett durch, sondern lässt etwa 1 mm stehen, da sonst der Fräszirkel am Ende keinen Halt mehr hätte (sehr gefährlich). Je nach Material kann man den letzten mm dann mit einem Teppichmesser oder einer Stichsäge durchtrennen. Hier am besten einen kleinen Rand stehen lassen und diesen am Schluß mit einer Feile entfernen.

Gehäuse zusammenbauen

Die Teile zu einer Box zusammenzufügen sollte ja kein Problem sein, da hier keine Arbeiten mit Risikopotential ausgeführt werden mussten. Theoretisch sollte es jetzt also recht flott weiter gehen. Also erst einmal alle Bretter für die einzelnen Boxen sortiert und mit Schrecken festgestellt, dass ich nur Material für eine Box gekauft hatte (ich frage mich heute noch, was mich beim Zusammenstellen der Bestellung für den Baumarkt geritten hat). Durch die Ersatzbretter fiel das Problem nicht gleich auf, da alle Bretter, die gefräst werden mussten, vorhanden waren.

Hatte ich bereits erwähnt, dass ich auf dem Land wohne und …. Also am nächsten Tag in der Mittagspause wieder ab zum Baumarkt – es war mittlerweile der 21. Dezember. Natürlich hatte ich Pech und der selbe Mitarbeiter vom Baumarkt nahm die Bestellung an und konnte sich auch sofort an mich erinnern. Er fragte natürlich auch, was los sei. Damit ich nicht als Volldepp dastehe, habe ich die Geschichte ein „kleines bisschen“ anders erzählt. Man ist ja schon etwas älter und kann sich an Details nicht mehr erinnern. Ich habe gesagt, dass ein Kumpel die Boxen auch haben möchte und ich deshalb wieder da bin 🙂

Über das Zusammenleimen der einzelnen Teile wurde ja bereits ausführlich in anderen Projekten berichtet. Ich kann von meiner Seite nur Folgendes dazu sagen: Viel Leim verwenden und den Überschuss zeitnah gut entfernen – das spart am Ende Schleifarbeit. Da ich gerne mit Flachdübeln arbeite, habe ich diese auch bei den Gehäusen verwendet. Es ist von der Belastung her eigentlich überhaupt nicht notwendig, aber ich finde es lässt sich alles einfacher zusammensetzen. Am Ende hatte ich aber trotzdem leichte Überständen und musste aus diesem Grund später noch einiges wegschleifen. Ich werden beim nächsten Projekt daher eine andere Vorgehensweise versuchen und die Bretter etwa 1-2 mm überstehen lassen. Den Überstand will ich dann mit einem Bündigfräser bearbeiteten. Das sollte die Schleiferei auf das notwendige Minimum  beschränken.

Frequenzweichen bauen

Am meisten Bammel hatte ich vor dem Bau den Frequenzweichen. Ich weiß zwar, wo der Lötkolben warm wird, aber ich habe bisher in Sachen Elektronik außer bei Fahrzeugtechnik noch nicht viel gemacht. Also habe erst einmal den Bauplan studiert und verzweifelt die zweite Frequenzweiche gesucht – es sind ja schließlich je Kanal zwei Gehäuse, in die jeweils eine Weiche muß. Vorsichtshalber (oder voreilig) bei Udo nachgefragt und gleich nach dem Abschicken der E-Mail selbst die Lösung gefunden. Man muss die Schaltung eben auf zwei Weichen aufteilen. Udo hat mir das auch sofort bestätigt. Allgemein wurde übrigens bei Fragen sehr schnell geantwortet. Wenn man weiterkommen muss, weil die Zeit drängt, ist das wirklich klasse. Ich war/bin echt beeindruckt.

Als erstes habe ich die Bauteile sortiert. Auf dem Plan werden diese mit L1, L2, C1 usw. bezeichnet und es gibt eine Legende, welche die technischen Daten der Bauteile enthält. Auf den Bauteilen selbst stehen dann meist irgendwo die Werte der Legende. Diese Bauteile konnte ich als Laie den Bezeichnungen leicht zuordnen. Bei manchen Wiederständen habe ich mir mit einem Rechner/Konverter im Internet geholfen, um die korrekten Widerstände aus den jeweiligen Markierungen abzuleiten. Da ich vor diesem Teil mangels Erfahrung am meisten Bammel hatte, habe ich alles vor, während und nach dem Aufbau zig mal kontrolliert.

Zusammengelötet habe ich das Ganze auf Holz-Abfallstücken. Die Bauteile wurden mit Heißkleber befestigt. Das Ergebnis ist voll funktionsfähig, auch wenn es optisch vielleicht nicht danach aussieht. Hatte ich schon erwähnt dass die Zeit knapp wurde 🙂 Beim nächsten mal wird das Ergebnis auch optisch ansprechend werden.  

Die Gehäuse und Frequenzweichen waren nun also soweit fertig.

Erster Test

Da ich den ersten Test kaum abwarten konnte und ich mich an Weihnachten nicht blamieren wollte, habe ich direkt nach dem Bau der Frequenzweichen – also quasi im Rohbau – eine erste Probehören in der Werkstatt durchführen wollen. Zuerst mußte aber noch das Dämmaterial samt Frequenzweichen in die Boxen. Wegen des Dämmaterials hatte ich ein paar Tage vorher noch mal bei Udo nachgefragt, da ich nicht gepeilt habe, wieviel genau in den Bass kommt und wie es verteilt wird, bzw. ob dabei etwas beachtet werden muss (nicht wirklich).

Also alles in den Boxen verstaut, den alten Integra-Verstärker angeschlossen und mein iPhone mittels Adapter mit dem Verstärker verbunden – das klappt ja bei meinen uralten kleinen Boxen in der Werkstatt auch. Zuerst kam Freude auf, das tatsächlich Töne aus allen Boxen kam. Nur mit der Lautstärke haperte es gewaltig. An verschiedenen Eingängen gab es immer das gleiche Ergebnis: Maximal Zimmerlautstärke. Leichte Panik machte sich breit. Lag das jetzt am Verstärker, an den Boxen oder an etwas Anderem? Vor lauter Verzweiflung schrieb ich um 23.08 Uhr eine E-Mail mit den Symptomen an Udo. Um 23:18 Uhr bekam ich die Antwort! Ich solle das Smartphone vergessen – „da kommt kaum Pegel raus“.

Nun konnte ich leider nicht alle möglichen Geräte aus der Wohnung holen, da meine Frau sofort einen Verdacht gehabt hätte, was ich in der Werkstatt baue. Die erste Überlegung war daher das nicht mehr verwendete Apple-TV mittels DAC anzuschließen. Das  Apple-TV habe ich also unter einem Vorwand („ein Kollege möchte es evtl. kaufen und vorher mal testen“) in die Werksatt geschmuggelt. Alles verkabelt und … kein WLAN. Normalerweise haben wir im ganzen Garten WLAN. Im Winter merkt man einen Ausfall aber nicht sofort, da man kaum im Garten ist. Es hat sich dann herausgestellt, dass ein Router den Geist aufgegeben hat. Ok, kein WLAN = kein Apple-TV = kein Test. Zum Glück musste meinen Frau dann ein paar Stunden weg. Also hochgeflitzt und nach einem alten DVD-Player gesucht den ich vor kurzem noch irgendwo gesehen hatte. Nach 10 Minuten habe ich diesen auch gefunden und bin mit, DVD-Player, CD´s und Kabel bewaffnet zurück in die Werksatt. Alles angeschlossen und „Play“ gedrückt. Kurz gewartet und … es funktioniert. Lautstärke und vor allem der Klang habe mich sofort davon überzeugt, das Richtige getan zu haben – und das Zeug stand einfach so auf der Werkbank! Trotzdem wurde das zeitlich mittlerweile sehr knapp (23.12.), die Boxen mussten ja noch „aufgehübscht“ werden.

Das Gehäusefinish

Also alles wieder auseinander gebaut und mit dem Schleifen angefangen. Das Schleifen hat trotz Maschinen recht lange gedauert und ist eine sehr staubige Angelegenheit, obwohl ich eine Absaugung verwendet habe.

Eigentlich wollte ich ja einen Mix aus Kunstleder und Furnier verwenden. Da ich aber am 24. nur noch ein paar Stunden Zeit hatte, musste ich irgendwo abkürzen. Da nicht genügen Furnier für alles vorhanden war, und das mit dem Kunstleder angeblich ganz einfach und schnell geht, habe ich den Entschluss gefasst alles in Kunstleder zu hüllen. Ich wollte dazu einen kleinen Nut um die Boxen fräsen, in der ich die „Übergänge“ verschwinden lassen wollte. Also Nutfräser raus und die benötigten Nuten gefräst. Hier habe ich wegen des Zeitdrucks etwas gepfuscht. Manche Nuten waren deshalb nicht 100% passend. Egal, weiter gehts.

Ein Stück Kunstleder zurecht geschnitten, den Kleber aufgemacht und die erste kleine Box an den Seiten und oben eingepinselt (sollte man entweder an frischer Luft oder mit geeigneter Maske machen). Das ging  einigermaßen, aber nicht so gut, wie ich dachte. Vielleicht war es zu kalt. Danach das Kunstleder genommen (das ich absichtlich nicht eingepinselt hatte), und versucht es sinnvoll auf die Box zu bekommen. Das ging bis auf die Stellen, die in die Nuten sollten, auch recht gut.  Das Kunstleder wollte partout nicht in den Nuten halten. Bei dem ganzen Gefummel hat sich zudem der Kleber irgendwie auf meinen Fingern und teilweise auf der Außenseite des Kunstleders breit gemacht. Es war klar: Das wird heute nix mehr.

Also das Kunstleder wieder entfernt und die Box vor einen Heizlüfter gestellt  um den Kleber schneller zu trocknen um diesen danach abschleifen zu können. Das hat nur bedingt funktioniert. Es blieben „Flecken“. Deshalb habe ich mich dazu entschlossen die Boxen zwar an Weihnachten zu präsentieren – die inneren Werte sind ja super und es kamen noch ein paar Gummifüße dran – diese aber am Ende im „80er Büro“ zu verwenden. Ins Wohnzimmer kommen andere, für die ich mir entrechtend Zeit nehme und die wahrscheinlich auch aus Muliplex-Platten hergestellt werden. Das wird allerdings noch einige Wochen oder sogar Monate dauern.  

Die Präsentation

Am 24. Abends wurden dann unter Ausschluss meiner Frau die Boxen samt Verstärker auf die Schnelle aufgebaut und danach mit „Sweet Thunder“ von Yello (Baby) präsentiert. Meine Frau war wie ich sehr begeistert und fand auch die Optik des Rohbaus nicht wirklich schlecht. So stehen seit Heiligabend nun zwei Contra 2 in unserem Wohnzimmer und bereichern unser Leben auch beim Fernsehen. Mangels Vergleich und Wissen kann ich den Klang nicht wirklich beschreiben. Für uns beide und unsere Gäste hört sich aber alles stimmig und gut an. Ich bin mir eigentlich sicher, dass ich in absehbarer Zukunft ein „größeres“ Modell testen werden. Auf den Unterschied bin ich gespannt. Alles in allem war es ein tolles Projekt, bei dem ich auch dank Udo sehr viel gelernt habe. Ich kann nur jedem empfehlen sich seine Wunschbox selbst zu bauen.

Andreas

Der Hochtöner der Contra-Reihe wurde durch den DT-352 NF ersetzt

Zur Contra 2 im Online-Shop

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martin Pohli

Hallo,
bei mir spielt auch seit letztes jahr Oktober die Contra2-einteilig im Wohnzimmer am Sony Ta-f770es ,hauptsächlich mit Thorens TD320+AT20sla…habe mein Traum damit erfüllt 🙂
Leider bin Ich zu blond um hier ein Bericht zu erstellen 🙁
Vielleicht kann ich vorab hier mal ein Bild präsentieren?
Kann mir jemand sagen wie?
Gebaut in 21 mm Multiplex und Front 42 mm Multiplex !!!
Ich bin überglücklich und der Selbstbau war eine Super Erfahrung!!!
Danke an Udo für den Herrlichen Bausatz

martin Pohli

Hallo,
bei mir spielt auch seit letztes jahr Oktober die Contra2-einteilig im Wohnzimmer am Sony Ta-f770es ,hauptsächlich mit Thorens TD320+AT20sla…habe mein Traum damit erfüllt 🙂
Leider bin Ich zu blond um hier ein Bericht zu erstellen 🙁
Vielleicht kann ich vorab hier mal ein Bild präsentieren?
Kann mir jemand sagen wie?
Gebaut in 21 mm Multiplex und Front 42 mm Multiplex !!!
Ich bin überglücklich und der Selbstbau war eine Super Erfahrung!!!
Danke an Udo für den Herrlichen Bausatz

Michael Thöne

Hallo,

immer schön zu lesen wie andere ihre ersten Lautsprecher bauen und richtig zufrieden sind. DIY macht halt glücklich. Mit etwas Dekorfolie lässt sich aus den Gehäusen auch noch was machen.

Elvis3000

Hab ich mir auch gedacht. Mit Decofolie kannst du da schnell und einfach noch mal was rausholen…

Ciao Udo

Altec Santana

Aber Vorsicht!!! die Vorarbeiten kommen dem Farbanstrich gleich.
Gruß Joachim

Andreas

Ich muss mal schauen was ich mache. Das hat/braucht aber alles noch etwas Zeit. Ich werde erst mal ein paar Versuche an Probestücken machen, Material habe ich ja noch genug:-) Grundsätzlich finde ich die auch so nicht wirklich schlecht – hat was.
Gruß Andreas

Tomek

Gratulation. Ab jetzt weiß ich das meine Boxen aus Udo´s Hand nicht alleine in Odenwald spielen.
Danke für den Bericht
Gruß Tomek

Andreas

Hallo Tomek,
wo spielen Deine den? Mine beschallen das Lautertal (Felsenmeer).
Gruß Andreas

Tomek

Eberbach, sorry ich habe erst jetzt deine Frage gesehen?

nymphetamine

Welche spielen bei dir?

michael gebel

Ja ja,ich hab noch Tränen in den augen.das für die zweite Box das Holz vergessen wurde,kommt mir verdammt bekannt vor.
War ich erst stolz,das alles Holz so billig war.hihi

Andreas

Auf den Preis hatte ich leider nicht so sehr geachtet. Ich habe während der Wartezeit noch diverse anderer Dinge gekauft. Wenn ich im Baumarkt bin, wird es für den Geldbeutel gefährlich:-) Vielleicht hätte ich mir eine Fahrt gespart

Rundmacher

So schreibt man Bauberichte. Es ist alles enthalten, die persönlichen Erlebnisse, die sofortigen Korrekturen und die guten Fotos. Das Zeitmanagment ist aus dem tatsächlichen Leben, das kenne ich. Ich möchte kein anderes erleben.
Auch ich kann keine wortreich hochgeschraubte Klangbeschreibung mal so niederschreiben, evtl. könntest du mit deinen Worten den zweiten Höreindruck von der Contra kurz präsentieren. Hast du einen Vergleich zu deinen alten Boxen (ohne genauen Typ…).

Danke für den Bericht.

Es grüßt freundlich
Rundmacher

Andreas

Die alten Boxen habe ich schon ewig nicht mehr angehört. Soweit ich mich erinnere, muß da auch das Terminal erneuert werden. Es wird bedingt durch andere “Projekte”auch noch ne ganze Weile dauern bis ich dazu komme die wieder fit zu machen. Die neuen Boxen finde ich immer noch toll. Bei geringer Lautstärke könnte der Bass evtl. etwas stärker sein. Aber das ist jammern auf hohem Niveau;-) Ich habe aber leider auch keinen echten Vergleich 🙁
Gruß Andreas

Audicz

Hallo Andreas, von Herbst 2016 bis Heiligabend ist ja rekordverdächtig…da können schon mal Jahre zwischen liegen. Schöner Bericht.
Gruß Dino

Andreas

Hallo Audicz. Naja, wenn man vom Datum der Veröffentlichung ausgeht eher nicht:-) Gefühlt ging die Zeit viel zu schnell vorbei. Beim nächsten mal läuft es besser!
Gruß Andreas

Henning

Ach watt schön. Danke für diesen sehr ehrlichen Bericht. Erkenne mich in Details wieder. 🙂

Gruß, Henning

Andreas

Das ist prima, denn dann bin ich nicht alleine:-)
Gruß Andreas