Schülzkens Eton-Move-Pump 15

Obwohl ich schon einige LS-Projekte durchgeführt und abgearbeitet habe, juckt es hin und wieder in den Fingern. Ein zweiter, zwischendurch gebauter SB36C als Ergänzung zum vorhandenen SB36C macht sich als Stereo-Kombi im Gästezimmer sicherlich gut, mehr aber auch nicht. Im Nachhinein war das eher was gegen die Langeweile.

Nun, aber was machen? Nach den Veränderungen bei ADW im Sommer 2016 war eine Neustrukturierung und -ausrichtung unumgänglich. Alte Zöpfe wurden abgeschnitten und es dauerte eine Weile, bis neue Bausätze und Linien erfunden wurden. SUB-Woofer zu erfinden war da sicher nicht die erste Prämisse. Der Markt wurde sondiert, aber die Zeit war noch nicht reif.

Obwohl unsere Wohnung in Ennepetal sicher nicht schlecht war, sind meine Frau und ich im Mai 2017 in unser neues Domizil in Halver umgezogen. Die neuen Platzverhältnisse erwiesen sich als sehr vorteilhaft und so waren die Planung und Termine für ein Treffen Gleichgesinnter schnell gefunden. Am 12. August und 30. September 2017 trafen sich bei uns insgesamt mehr als 20 Leute, und wir hatten eine gute Zeit, die noch lange in Erinnerung blieb. Von einigen Besuchern wurde ich angesprochen, dass die vorhandenen 15“ SUBs sicher einen guten Job machen, aber zur Vollendung wäre ein oder zwei Eton SUBs perfekt. Nur welche(n) nehmen, immerhin müssen die zur GD und DC passen.

Von anderen Boardies kam in regelmäßigen Abständen auch immer öfter die Frage nach Eton SUBs. Wobei, es gab ja mittlerweile 8/ 11/ 12“ Bässe. Für 20-25qm² oder max. 30qm² liefern die sicher gut, aber richtig ballern tun die auch nicht. Ich bat Udo um Rat, aber eine Antwort hatte er auch nicht parat. Ich hoffte auf Ende November 17, wo Udo einen Besuch bei Eton verabredet hatte. Frag doch mal? Vielleicht haben die eine Idee? Ich hatte noch gelernt, „wer fragt, dem kann geholfen werden“.

Die Antwort lautete einige Tage später, „Eton Move 12 und Move 15“, 2x 2 Ohm DVC sind die, die in Frage kommen. Die beiden Schwingspulen werden für Hifi natürlich hinter einander geschaltet, so kommen für Aktiv-Module verträgliche 4 Ohm zustande. OK , also Car-HiFi Chassis mit ordentlich Langhub. Ganz entgegen von bisher kurz und knackig, aber immerhin sind’s Sandwich-Membranen und die kenne ich nur zu gut.

Wenn Car-HiFi-SUBs fürs Heimkino zweckentfremdet werden, rümpfen viele die Nase, so auch damals bei der Nova MDS Reihe. Trotzdem wurden diese Chassis mit großer Beliebtheit im Heimkino eingesetzt. So zumindest rechtfertigte ich mein Vorgehen. Na, dann mal los.

Boardie Stefan konnte ich für das Projekt gewinnen. Einfach nur aus Spaß an der Sache steuerte er eine PA-Endstufe T-Amp E800 und aktive Frequenzweiche T-Racks DS 2/4 bei. Die herkömmlichen SUB Module schienen mir bei diesem 15“ Kaliber für nicht passend und zu leistungsschwach. Da muss was her, was ordentlich Dampf hat. Aber nur mir Dampf allein ist es nicht getan, denn die Eingangsempfindlichkeit einer PA-Endstufe ist träge. Diese liegt bei ca. 775mV oder auch 1,44V. Die herkömmlichen Module liegen bei 150-300mV Eingangsempfindlichkeit. Also muss beim SUB-Signal vom AVR (max. 1V PreOut) nachgeholfen werden, um die dynamischen Verhältnisse zurechtzurücken. Dabei sollte sich das DS 2/4 als gute Hilfe zeigen. Dazu aber später mehr.

Die ersten Rechnereien zeigten, dass ein 75-80L Gehäuse mit 2x BR100 mit 31cm Länge ausreichend sein sollten. Die ersten Skizzen zeigten, dass das Gesamtvolumen und BR-Länge im Verhältnis noch etwas Korrektur bedarf. Ich rechnete das Gehäuse auf ca. 85L Nettovolumen (Innenmaße: B40,6cm x H52cm x T40,5cm = 85L, ohne das zusätzliche Fach für die Steinplatte), abzüglich der 7L Verdrängung des Chassis und einiger Streben kam ich auf die genannten 75L. Schwer sollte das Gehäuse auch sein, damit der Vogel nicht abhebt oder sich von der Stelle bewegt. Bei einem Hub von +- 15mm ist Vorsicht geboten. Die Front sollte aufgedoppelt sein und ein zusätzliches separates Fach für eine Steinplatte oder Gehwegplatte sollte auch vorgesehen werden. Die vorhandenen Lücken sollten mit Quarzsand verfüllt werden. Da das 15“ Chassis schon 17 Kg wiegt rechnete ich mit einem Fertiggewicht von ca. 75Kg. Also hab ich eine komplette 22mm MDF-Platte in Industriequalität beim hiesigen Baustoffhandel bestellt. Ebenso wurde eine 16Kg Gehwegplatte der Stärke 40x40x4,5cm und ein 25Kg Sack Quarzsand (Körnung 0,2-0,7mm) geordert. Wie sich später herausstellte, sollten etwas mehr als 6Kg Sand reichen, um die Platte zu verfüllen und die Kammer zu verdichten.

Um das Chassis stabil im Gehäuse zu halten, plante ich eine Stütze für den mächtigen Magneten, die auch gleichzeitig das Gehäuse stabilisiert. Das Moosgummi um den Magneten sollte sich beim Fixieren als sehr hilfreich zeigen. Alles andere ist eigentlich bekannt, wie paar Bretter den Weg zur richtigen Position finden.

 

Die Front schaffte ich zu Udo, der sie auf seiner CNC-Fräse löcherte, die Innenseite weitete ich anschließend etwas auf. Als Befestigung für das Chassis sollten 8 Stk. M5x45 Zylinder-Schrauben als Befestigung dienen. Rückseitig der Frontplatte wurden Impra-Buchsen M5 eingeklebt. Nachdem alles gut durchgetrocknet war, konnte endlich komplettiert werden. Dann rauf auf die Waage. 75Kg sind‘s nicht ganz geworden, aber knapp 70 Kg für einen SUB finde ich jetzt nicht gerade wenig. Meine GD ist kaum schwerer.

Man stelle sich vor, das Chassis ist montiert. Nur wie bekomme ich es wieder raus, ohne das Gehäuse zu beschädigen oder dass das 17Kg Chassis womöglich runterfällt? Daher sah ich eine Montageöffnung an der Rückwand vor, die je nach Bedarf aufgeschraubt werden kann und den Weg zum Magneten freigibt. So kann mit einem Schubser nachgeholfen werden, das Chassis aus seiner Position zu lösen.

Das Fach für die Steinplatte soll sich im oberen Bereich des Gehäuses befinden, dazu wurde die Zwischenplatte zusätzlich mit MDF Streben abgestützt.

Damit Stoßkanten nicht sichtbar werden, wurden die Seiten und der Deckel mit 3mm HDF Platten beplankt. Um dem Ganzen ein Gesicht zu geben, habe ich die Kanten kurzerhand mit 45° Phasen versehen.

Der nächste Schritt heißt, den Trümmer nach Udo zu bringen um Messungen durchzuführen. „Und, wie willst das Ding die Treppe runter schleppen?“ fragte meine Frau. Dazu hab ich mir erst mal eine Treppenstufen-Sackkarre gekauft. Also, rauf mit der Kiste auf die Karre, mit Spanngurten sichern und ab ins Auto damit. Das ging jetzt einfacher als gedacht. Der Kölner Autobauer war sehr großzügig mit den Kofferraum-Abmessungen unseres Automobils. So brauchte ich das Ding nicht mal von der Sackkarre abheben. Nochmals mit Spanngurt gesichert und los geht’s. Hoffentlich sind die Messungen zufriedenstellend. Bin gespannt.

Messungen:

Wieder zurück von Udo. Messungen (am SAM-2) waren nicht nur zufriedenstellend oder vielversprechend, sondern übertrafen meine Erwartungen. Einfach der Hammer.

Für die ersten Tests nahm ich mein vorhandenes Hypex Modul und fütterte es mit Sinus-Testtönen vom PC. Allerlei diverses Zeug von 1Hz – 440Hz. Ich begnügte und vergnügte mich mit Frequenzen von 10Hz – 80Hz. Erfreulich hierbei ist, dass das massive Gehäuse kaum resoniert. Da hat sich die Bauweise gelohnt.

Ein Tag später: Heimkino-Feeling mit Oblivion. Wer den Film kennt, weiß welche Passagen taugen, um Druck in die Hütte zu zaubern. Puh, mit dem Ding geht was, selbst tiefste Bassläufe werden mit einem Druck in den Raum zementiert, dass man sich die Augen und Ohren reiben muss. Da muss so mancher 12/ 15“ die Segel streichen und einpacken. Auch mein vorhandener HP15 mit knüppelharter Pappe kann bei dem Tiefgang nicht mithalten. Teilweise grenzen die machbaren Pegel schon an Körperverletzung.

Jetzt fragt man sich, taugt das Ding auch für Musik? Ganz klares Ja. Hier mal paar basslastige Songs. Schiller – Tiefblau, Whilk & Misky – Clap Your Hands, Yello – Blender, London Grammar – Hey Now, Malia & Boris Blank – Claire Cadillac, Daft Punk – Give Life Back to Musik, Hans Zimmer – Wheel of Fortune, Kraftwerk – Elektro Kardiogramm, um nur einige zu nennen.

Völlig entspannt und mühelos hämmert das Chassis tiefste Frequenzen mit einer Fülle und Druck in den Raum, dass sich der Magen umdreht. Selbst bei 10mm Auslenkung hat man den Eindruck, dass das Chassis nach noch mehr Leistung lechzt. Das Ganze mit einer trockenen Präzision, die ich bei dem Pegel so nicht erwartet habe. Füttere mich, füttere mich, damit ich dir richtig auf die Zwölf kloppen kann. 30Hz und tiefer mit über 100dB ist für das Chassis kein Problem, aber für alle, die im Raum sind, könnte es ungemütlich werden.

Weiterer Test mit vorhandener PA-Endstufe E-800. Angeschlossen war alles sehr zügig mit dem DS 2/4. Vorweg sei gesagt, Subsonic sollte auf min. 25/30Hz mit 24dB eingestellt werden. Der Leistungseinbruch ist zu eklatant. Eine leistungsfähigere Endstufe oder Mono-Block ohne Ventilation und höherer Laststabilität wäre durchaus die bessere Wahl. Das DS 2/4 musste als erstes auf 4-Wege eingestellt werden, dann erscheint ein SUB Untermenü. Einstellungen von 5/10Hz – 200Hz und Flankensteilheit 6/12/18/24/48dB sind gut übersichtlich einstellbar. Die Phasen-, Gain- und Volume-Regler erledigen den Rest. Bei ca. -24dB Pegelanzeige mit einem 32Hz Testton haute es mich aus den Schuhen und ich erschrak. Mann, Mann, leck mich fett. Die alten SUBs machten schon jede Menge Alarm, aber dieses Ding ist krank. Richtig eingepegelt hämmern einem die Bässe um die Ohren und mit einer Wucht in den Bauch, dass der Verdauungstrakt angeregt wird.

Schluss jetzt mit Jubelarien, das Ding macht einen sehr guten Job und dafür hab ich’s gebaut. Letztlich macht es nur das, was es soll. Bass, Bässer, am Bässten.

Ob Udo das Gerät in sein Portfolio aufnimmt, kann ich nicht sagen. Vermutlich wird’s ein Leserprojekt bleiben. Wobei, das hat man bei der GD seinerzeit auch gesagt. Ich könnt schon wieder tätig werden, soviel Spaß macht das Ding. Bei Udo im Laden standen noch OVP verpackte 12“ und 15“ rum.

Gruß Schülzken

Zum “Move-Pump 15” im Online-Shop

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Udo Wohlgemuth

Hallo Jungs,

heute hat Eton mitgeteilt, dass noch ausreichend viele Move 15 in Neu-Ulm liegen, aber keine neuen nachkommen werden. Wenn noch jemand Schülzkens Dampfwalze nachbauen möchte, können wir auf absehbare Zeit weiterhin liefern.

Gruß Udo

rodscher

Moin.
Hatte neulich die Gelegenheit bei Schülzken diesen Erdbebengenerator im Betrieb zu erleben. Gehört wurde neben leiser Musik mit einem leichten ‘Nursonebenbei’ dieser gewaltigen Maschine auch Musik, die eben genau so einen Erzeuger brauch: Orgelmusik mit 32′ Registern.
Als bekennender Orgeltraktant kann ich wohl frei behaupten – außer im Ulmer Münster direkt am offenen 32′-Register – noch nie, so von tiefen Tönen beschallt worden zu sein.
Diese kamen nicht nur irgendwie an, sondern waren sauber zu vernehmen.
Unglaublich real. Diese Mischung aus Labil und Zungenpfeifen…
Augen zu und man fühlt sich im Riesenraum einer Kirche.
Wer tiefe Töne, oder diese Form der Musik mag und den Raum dazu hat, sollte sich die Gelegenheit nicht entgehen lassen und diesen Earthquaker bauen.
Der kann nicht nur Vibrationen erzeugen sondern auch Musik

Nen schönen Anstrich hätte er noch vedient.Aber wer, wenn nicht ich, hätte für rohes Holz nicht vollstes Verständnis;-)
Maddin, Daumen hoch

Gruß

Rodscher

PS: Ich werde nicht gesponsert, ich bin nur total geplättet, was geht

David

Spitze!!! Ich erinnere mich an ein ähnliches Projekt da wurde ein Sonic 12 von Monacor in ein geschlossenes Gehäuse gepackt und mit dem SAM-2 betrieben. Nannte sich Little Sumo. Das hat mir bislang nie Ruhe gelassen und meine Sicht auf Car-Hifi-Produkte im Heimkino verändert.

Michael

Das ist ja so ein Teil wo man die Bezeichnung „DerGerät“ gut benutzen kann. Tolles Projekt. Bin gespannt darauf den mal zu erleben. Ist ja mehr als nur hören. 😉
👍 Daumen hoch.

Braucht man dafür eine Genehmigung.? So eine Art Waffenschein??

Gruß Michael

MartinK

Hurra, das isser. Der Sub ist fest für das neue Kino eingeplant. Danke für die lebhafte Vorstellung. Gruß aus dem Norden.
Martin

HaZu

Wenn du das Ding gebaut hast, kann ich mir den dann mal bei dir anhören?

Monti

Oh, da isser ja endlich und ich bekomm nen tropfenden Zahn. Jetzt muss ich nur noch das Wohnzimmer umbauen…

Viel Spaß mit dem Trümmer!

Ciao
Chris

Kubaner

Hallo schuelzken,
sehr schönes Projekt.
Da fällt mir glatt ein wie bei einigen dieser bereits erwähnten Opel Corsa und Co die Heckscheiben rausgeflogen sind vor lauter Druck… 😂
Also Vorsicht bei allen Nachbauern und kleineren Räumen 😬

Frohe Ostern euch allen.

Gruß,
Marc

S t e v e

Frohe Ostern allerseitgs.
Der 15er Move ist bei Eton schon im Produktarchiv.
Udo hast Du alle aufgekauft `?

Die Etonvorschläge für den 12er Move sind bei 45Liter als pendant zum 15er mit 75Liter.

Interessant.

Udo Wohlgemuth

Hallo Steve,
die Geschichte mit dem 15er ist mir auch schon aufgefallen, im November war davon noch keine Rede. Ich frag in der nächsten Woche mal in Neu-Ulm nach. Schlimmstenfalls geht es aber auch mit dem 12er, ich hab da mal was vorbereitet 🙂

Gruß Udo

Matthias (DA)

Hahaaaaa, genial, ein echter Schülzken, keine halben Sachen!
Auha, das macht gespannt, krieg glatt Lust auf nen Kinoabend 😉
Glückwunsch und danke für das geile Leserprojekt!
Bislang wollte mir kein Sub so richtig als Duettaergänzung einleuchten. Der hier tut es. Definitiv. Schön das der Mut zum Carhifi belohnt wurde
Liebe Grüße

Matthias

PS:
Fragt sich nur wie das move im Namen zu verstehen ist. Auch mal auf dem Rollbrett eingeschaltet? Wieviel Meter schafft er denn so pro Filmvorführung? 😉

max

Hi Schülzken,

Geiles Teil! Nutzbar nur mit toleranten und möglichst weit entfernten Nachbarn.

Da du die “Leistungsprobleme” der E-800 angesprochen hast: Das Teil ist fürs Geld sicher nicht verkehrt, für den Bass gibts aber besseres. Die TA-Serie bietet ein sehr gutes Preis-/Leistungs Verhältnis und läuft meiner Erfahrung nach im Bassbereich deutlich souveräner.
Ein Genialer Bassamp ist die Proline 3000 – 40kg Eiseinschwein, hat mit 4-6 18″ PA Pappen keine Probleme, dann sollte sie auch zwei 15er CarHiFi Chassis gut kontrollieren können 😉

Gruß Max

n8flieger

Watt für ein Monster 😉

Ich hab heut ein Sub-Gehäuse für einen 16 cm Bass geleimt. Dann lese ich hier was von 15 Zoll. Da prallen Welten aufeinander. Der schon beschriebene Haben-Wollen-Faktor für so ein Gerät ist definitiv da, auch wenn für meine Hütte, bzw. Familie einfach nicht umsetzbar, eher würde das Schloss ausgetauscht werden 😂

Glückwunsch zu diesem Luftscheffler

Gruß Enrico

Justus

All denen, die den Bass im Heimkino spüren wollen, kann jetzt auch endlich geholfen werden. Einfach vier Move-Pump 15″ im 20qm großen Heimkino aufstellen und wohlfühlen.

Sparky

Mahlzeit,

“Großer mächtiger Bada-Bumm”, so würde das Gerät sicher heißen, hätte Luc Besson es gebaut. Das der aber pumpen kann, erkennt man bereits an der Sicke, die ich ohne weiteres als Schlauch in die Reifen meiner Herkules Rennziege einsetzen könnte… Und dann diese herrlich gewobene Membran, deren Optik mir bereits bei den MDS gefiel…. Das Ding sagt bereits optisch “Hier bin ich!”, das Teil versteckt man nicht. So sieht es sicher auch Eton, sonnst hätten die sich sicher den Schriftzug mit dem markanten gelben Gimmick auf der Staubschutz-Kappe gespart, deren Umfang auf eine mächtige Spule hindeutet. Hier zeigen sich die Wurzeln im Car-Hifi Bereich, wo es nicht nur um Leistung, sondern auch um Show geht. Mir gefällt es.

Da bin ich auf eine Vorführung gespannt, jetzt erzittert die Venus vermutlich nicht mehr, sondern bekommt direkt einen Sprung in der Schüssel.
Für 21 Hz-Passagen bringe ich dann Valium mit 😉

Das Ding erzeugt in der Tat einen subversiven “haben wollen” Effekt.
Hoffen wir mal, das Eton dann nicht die Preise überdenkt, wenn die spitzbekommen, das da demnächst nicht mehr nur sonntags ältere Opel Corsa auf dem Parkplatz von Feinkost Äldei mit zerlegt werden 🙂

Gruß,
-Sparky

Stefan Hessenbruch

🙂 Mir gehts wie Jörg. Ich fühle schon den Bass in der Magengrube beim lesen.

Ich pack mir das Ding auf die Merkliste. Rubrik: “Wenn ich mal keine Nachbarn mehr hab”…

Viel Spass damit

Stefan

schlamperl

Booom! Klasse Projekt und Bericht dazu. Schon bei der Beschreibung, des Druckes, wurde mir mulmig in der Magengegend. PS: Wenn ich mal einen zum Abriss von Tapeten brauche, bestelle ich deinen Bass- Fuhrpark und ratze fatze liegen se up de Boden.

Gruß Jörg

derFiend

Sehr schöner Bericht. Obwohl ich´s nicht brauch, hab ich bock das zu bauen… und das ist immer das beste Kompliment für den Suchtbefallenen 😉

Henning

Das Monster, dass ich schuf. Unglaubliches Möbelstück. Ich freue mich schon auf eine haptische Hörerfahrung 🙂

Michael M.

Bass, bässer, am bässten… TOP
Schülzken ich bin sehr erheitert!
Bin eigentlich nicht so der Sub-Freund aber dieses Ungetüm und vorallem dieser Bericht sind erste Sahne. Wann dürfen wir dich strongest man alive nennen? 😀

mfg
Michael