Es geht auch kleiner – Schülzkens Move-Pump 12

Nachdem ich den Move-Pump 15 gebaut hatte, ließ mich der Gedanke nicht mehr los, einen weiteren zu bauen.  Aber das gleiche nochmal? Nee, lieber was anderes, am besten etwas, was hier im Forum noch keiner hat oder vorgestellt wurde. Udo gefragt, was hast noch da und muss weg? Seine schnelle Antwort, nimm den Move12 und das SAM2 gleich mit, damit du testen kannst. Also rein damit ins Auto und los.

Mein noch vorhandenes Gehäuse für den einst gebauten MDS 12 knöpfte ich mir vor. Es hatte 65 Liter Volumen und einen 20 cm tiefen Reflexkanal, der einem HP 100 entspricht. Ein paar Versteifungen waren auch drin, das war schon eine ordentliche Grundlage.

Erst nochmal in die Simulation geschaut und verglichen mit 45L und 65L. In 65L gefiel mir das besser, trotz leichter Überhöhung bei etwas unter 40Hz sollte mir -3dB bei 32Hz mehr als ausreichend sein. Das wird ordentlich drücken, dachte ich mir. In 45L ist der -3dB Punkt bei ca. 38Hz und hat ne mächtige Überhöhung bei 47Hz. Für meinen doch relativ großen Raum halte ich das für nicht passend.

 

Also das Chassis ins Gehäuse pflanzen. Ups, Außendurchmesser ist groß genug, aber innen muss bisserl aufgeweitet werden. Ab damit auf die Terrasse, Gradschleifer mit Gummikörper und Schleifhülse vorbereitet, nach dem Aufweiten noch bisserl entgraten mit einer gebrauchten Gitternetzscheibe, keine 10 Minuten später konnte ich das Chassis einsetzen. Ich überlege noch, eine zusätzliche kleine Kammer einzusetzen und mit Sand zu füllen, damit durch etwas mehr Gewicht das Gehäuse stabilisiert ist. Dazu später mehr.

Bevor das Chassis eingesetzt wird, muss noch darauf geachtet werden, dass wie beim Move15 die Schwingspulen (2x 2 Ohm) in Reihe geschaltet werden. Jetzt noch Rollen drunter schrauben und schon ist der nächste Radaubruder einsatzbereit.

Das Einspielen des Chassis sollte der normale Einsatz übernehmen. Auch hier fütterte ich die Kiste erst mal mit Sinustönen über das SAM2. Jetzt wusste ich ja schon, wie ich vorgehen musste, um nicht wieder zu erschrecken.

Wie zu erwarten, geht auch das 12“ Chassis mit Druck und Wucht zu Werke, was dem 15“ sehr nahe kommt. Jetzt nicht nur Tiefbass bis 40 Hz, sondern die Trennung im AVR von 40Hz rauf auf 80Hz. Der Zwölfer hämmert bei Daft Punk gut los und zieht sehr wuchtig mit Punch nach vorne. Rhythmisch langsamer geht’s mit Malia weiter. Die tiefen Bassläufe bei Touching Ghosts kommen deutlich zur Geltung und wirken völlig unangestrengt. Tief runter geht’s bei Cameron Carpenters Passacaglia and Fugue in C Minor, druckvoll kommt der 32‘ zur Geltung. Man könnte fast glauben, da spielt das dicke Ding. Schaltet man diesen dann dazu, wird sofort klar, wer Chef im Ring ist. Beide zusammen bei hohem Pegel können für die Zuhörer sehr anstrengend werden. Aber irgendwie werde ich den Eindruck nicht los, da fehlt was, das geht besser. Vielleicht liegt’s ja am nicht eingespielten Chassis. Udo war so freundlich die TSPs durchs LSPCad zu schicken. Heraus kam 50L HP100 mit 27cm Länge.

Also doch, das vorhandene Gehäuse musste verkleinert werden. Schnell waren die Maße für paar Brettchen ermittelt und der Baumarkt nicht weit. Da die vorhandenen oberen Streben schon mal drin sind, drehte ich das Gehäuse auf den Kopf, füllte den Bereich mit Sand und verschloss die Öffnung, ähnlich der Version beim Move15. Schwupps war ich bei 50L Volumen und 36Kg Leergewicht. 

Als nächstes wurde der BR Kanal um 7cm verlängert und die Montageöffnung und die Magnetstütze bekamen die Aufmerksamkeit. Vorher habe ich die unteren Verstrebungen etwas gekürzt, um das Brettchen für den Reflexkanal besser kleben zu können. Wenn ich jetzt schon soweit bin, dann kann ich auch gleich die Kabel im Inneren tauschen. Jeder Strang verdrillt für + und – hat jetzt 2×1,5qmm² = 3qmm², ebenso die Brücke für die Schwingspulen.

Dann das Chassis rein und rauf auf die Waage mit dem Ding, puh 53Kg, oh mein Rücken. Jetzt sollte ich eigentlich die Beplankung kleben, aber meine Neugier ließ keine Ruhe. Wie arbeitet der SUB jetzt, war die zu beantwortende Frage?

Nun denn, erst mal anschließen, dann sind wir schlauer. Gleiche Prozedur wie vorher mit Daft Punk, Malia, usw. Huch, aber was ist das? Die Bässe klingen knackiger mit mehr Punch, haben aber ihre Wucht und Bauch nicht verloren. Auch der Tiefgang ist nicht weniger, obgleich ich das Volumen verkleinert habe, hat er an Präzision gewonnen. Wie kommt das? Ich bin von 65L auf 50L, den BR100 verlängert von 20cm auf 27cm, da sollte die Abstimmung eigentlich relativ gleich sein. Meine Vermutung ist die Rückstellkraft, wo das Chassis ein besseres Ein- und Ausschwingverhalten zeigt. Aber warten wir die Messungen ab. Subwoofer ins Auto und ab zu Udo.

Dort gab es die üblichen Diagramme, die uns Auskunft über das Bassverhalten geben.

Wie die Messungen zeigen, ist der Charakter dem Move15 sehr ähnlich. Wenn ich ehrlich bin, habe ich im Prinzip auch nichts anderes erwartet, es bleibt eben die gleiche Familie. Ich will jetzt nicht wieder in einem Redeschwall verweilen und mich wiederholen wie in der Klangbeschreibung des 15“. Der 12“ macht seine Sache richtig gut und man wird mit abgrundtiefen Bässen belohnt, die ihres gleichen suchen. Den meisten Boardies wird die Kiste bei Weitem reichen und wohl eher selten ans Limit gebracht werden.

Die vorhin erwähnte Beplankung wurde natürlich auch noch verarbeitet, so dass jetzt auch die Seiten und der Deckel mindestens 22mm dick sind. Die Gehäusesteifigkeit ist gut ausgeprägt, da gibt’s eigentlich nichts zu meckern. Grund dafür ist die Magnetstütze die die Seiten verbindet, sowie die Volumenverkleinerung durch die Verschließung des Sandfachs. Im Normalfall baut man das Gehäuse neu, dann muss man den Aufwand des Umbaus nicht betreiben.

Mit schwarzem Lack verschönert wurden beide Move-Pumpen von meinem Kollegen Michael, schlichtweg ein großer Meister seines Fachs. Nach meiner Schleifung packte er erst die Grundierung, dann den Lack auf.

Über die Move-Reihe schreibt Eton auf seiner Internetseite:
“MOVE it! ETON gelingt mit der neuen MOVE Subwooferserie die spektakuläre Verschmelzung von Klang- und Wettbewerbssubwoofern. Die Klangsubwoofer aus ETONs HEX Serie sind legendär und gelten als „die“ Wahl für Menschen, die gestochen scharfen, trockenen Bass lieben. Die HEX spielen blitzartige Lautstärkensprünge oder komplexe Bassläufe mit Leichtigkeit und erhielten folgerichtig zahlreiche Bestnoten und begeisterte Bewertungen wie „ein toll verarbeitetes Schmuckstück mit exzellenten Klangfähigkeiten“ (Car&Hifi 02/2012)

“Nicht minder erfolgreich aber komplett anders stellt sich die FORCE Subwooferserie dar. Die SPL Woofer räumen reihenweise Siege in sämtlichen Klassen ab, in denen es auf Schalldruck und pure dB Power ankommt. Nun ist ETON das Kunststück gelungen, aus den scheinbar völlig gegensätzlichen Subwoofern eine Symbiose zu entwickeln – die MOVE Subwoofer. Die Kombination aus dem Besten der beiden Welten –die Performance der FORCE und das Klangerlebnis der HEX – macht aus dem MOVE den ultimativen Alleskönner. Einen Subwoofer, der sowohl brutal laut kann, wie auch zum feinen, genussvollen Musikgenuss geeignet ist.”

Wie man hört, hat Eton seinerzeit nicht nur Worte gemacht, sondern Taten folgen lassen. Jetzt bleibt zu hoffen, dass der 12“ noch ne Weile erhalten bleibt. Vom 15er ist leider nur noch ein begrenzter Vorrat vorhanden.

Und jetzt baut das Ding und lasst euch von massiven Impulsen traktieren.

Gruß Schülzken

Zum Move-Pump 12 im Online-Shop

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Frank

Was ich an diesen Bauvorschlag nicht verstehe, ist das Udo den mit 50 Liter simuliert hat.
Das Gehäuse hat ca. 51 Liter.

-der Lautsprecher an sich verdrängt 5,8 Liter Volumen
-Reflexrohr ca. 2 Liter
– Verstrebungen lassen wir mal außer Acht

Somit haben wir ein Nettovolumen von ca. 43 Liter?
Habe ich da etwas übersehen?

derFiend

Wenn Du hier mal schaust, werden der LS oder Reflexrohre nie vom Gesamtvolumen abgezogen. Die graue Theorie dahinter darf dir gerne jemand anders erklären 😉

Frank

Echt komisch!
Wahrscheinlich ist es wieder zu vernachlässigen ( 🙂 )aber bei diesen kleinen Gehäuse und recht großen LS könnte man das doch ruhig mal machen.
Ich möchte auch nicht rumtrollen aber irgendwie finde ich auch die
Gehäuse-Darstellung mit dem Handgeschriebenen nicht in gewohnter Art und Weise.
Mir ist klar das Udo nur unterstützt hat aber so würde ich das nicht auf meiner Seite stehen lassen.

derFiend

Naja es ist ein Leserprojekt, das jetzt schon diverse male nachgebaut wurde. Also scheint, abseits der empfundenen Präsentationsmängel, alles machbar zu sein, und auch zu funktionieren.
Für einige andere macht genau diese Abwechslung auch die Seite hier aus. Wenn wir alle nur stumm die Bauten von Udo abnicken würden, müsste man die Farbgebung der Seite auf Gelb ändern 😀

Udo Wohlgemuth

Hallo Frank,

so ist es. Doch zwei Sätze seien dazu noch erlaubt: Zwischen Theorie und Praxis gibt es erhebliche Unterschiede. Und du musst den Bericht nicht auf deine Seite stellen 🙂

Gruß Udo

Frank

Hi Udo,
ich habe mir schon gedacht, dass dies nach hinten losgeht. 🙁 (Keine böse Absicht)
Wie erwähnt würde ich das so auch nicht auf meiner Seite präsentieren. …
Lange war/bin ich auf der Suche nach den “perfekten” (für meinen Geschmack) Sub und habe darauf gewartet, dass Eton so etwas herausbringt.
Wenn denn auch noch ADW dahinter steht, ist alles perfekt. Als ich seinerzeit bei dir war, sagtest du:
Ich würde den 11-212 Hex als Sub nehmen. Leider hat alles seine Grenzen.

Darf ich fragen welche erheblichen Unterschiede sich bedingt durch die 8 Liter ergeben?
Sollte ich beim Bau nun auf 50 Liter aus seinen oder auf 43? Kann sein das ich da ein wenig perfektionistisch bin aber daher bin ich ja auch auf deiner Seite 🙂

Frank

Nun, ich habe diesen Bauvorschlag bei Udo kürzlich erworben.
Wenn man denn, den gleichen handgeschriebenen Zettel als Vorgabe erhält, mache ich mir meine Gedanken.
In der Preisklasse erwarte ich einfach keine so hohen “Toleranzen”, daher meine Volumenfrage. Wenn ich denn noch lese, “Verstrebungen nach Bedarf” entstehen erneut Gedanken.
Das die Dämmwolle nicht vor dem Reflexkanal/Rohr gehört weiß man zum Glück. (Ich hoffe Derjenige, der so etwas zum ernsten mal macht auch) 🙂
….
Und gegen Abwechslung habe ich nichts, daher bin ich auch schon über Jahre treuer ADW-Kunde (über 9 Bluesklassebausätze) und finde bis jetzt alle sehr gelungen!

PS.:Ich möchte betonen, ich komme in Frieden .-)

derFiend

Servus Frank,

ich glaube hier nimmt Dir keiner Deine Fragen krumm, aber ein bisschen verwundert bin ich schon. Gerade dann wenn Du schon länger selbst baust, sollte Dir doch irgendwie über die Zeit aufgefallen sein das dies auch ein wenig (suche das richtige Wort) “Selbsterschließung” mit einbezieht.

Zumal man davon ausgehen kann das Du den Baubericht schon VOR dem Erwerb des Bausatzes gelesen hast oder? Ich muss zugeben, das mich deine Fragen gerade angesichts deiner Erfahrung irgendwie ratlos machen… eigentlich gilt doch hier das gleiche wie immer: wenn es einfach funktionieren soll, bau es 1:1 wie vorgeschlagen, wenn du ein wenig experimentierfreudig bist, kannst du problemlos auch variieren…

Frank

Hi derFiend,

den Bericht habe ich gelesen. Z.B. habe ich dort nichts vom Dämmwolle gelesen (oder übersehen). Als das Paket ankam, war da Dämmwolle.
An sich braucht dich dies nicht ratlos machen, ich vermute das es mich einfach ein wenig geärgert hat, dass der Bausatz so “einfach” präsentiert wurde und ich einfach die üblichen ADW Darstellung erwartet habe.
Z.B. findet man für 40 Euro weniger, den Sub auch im Netz. Allerdings bin ich ein treuer Kunde und Beratungsgespräche sind mir den Mehrpreis wert.

Nichts für ungut!

Ich denke ich werde ihn in 50 l (netto!) verbauen, da ich mir vorstellen könnte, dass wäre er in 50 l netto gemessen worden , dass Ergebnis eventuell noch besser gewesen wäre. (Nur eine Vermutung und nicht böse gemeint)
Z.B. wurde er in “Car&Hifi” Test mit 55 Litern getestet.

Also klingt Udo seine Simulation (Aus dem Leserbrief) (50l mit 27 cm Länge und 78 cm² Port) ganz gut.

Friedlichen Gruß,
Frank

Udo Wohlgemuth

Hallo Frank,

alle Move-Pump 12 wurden bisher nach Schülzkens Plan gebaut und es hat sich niemand über schlechte Performance beschwert. Es gibt kein ideales Gehäsue für einen Lautsprecher, ein kleineres macht etwas mehr Bumm, ein größeres lässt den Bass etwas tiefer runter. Doch das kannst du auch mit der Aufstellung und dem Sitzplatz steuern, die haben durchaus mehr Einfluss als etwas mehr oder weniger umbauter Raum. Zusätzlich kommt noch das Aktivmodul dazu. Bei manchen kannst du viel selbst einstellen, bei anderen gibt es eine fest eingebaute Anhebung zwischen 30 und 40 Hz. Nicht vergessen wollen wir auch den AVR, der sich möglicherweise auch noch selbst einmisst. Alles das lässt einen “perfekten” Aufbau nicht zu, sondern nur eine Summe von Kompromissen. Beim Move-Sub 12 war das Ergebnis so gut, dass ich ihn gern in mein Sortiment aufgenommen habe. Und ja, das hätte ich auch mit der 50 Liter-Kiste gemacht, weil auch die ganz bestimmt meine Erwartungen mehr als erfüllt hätte.

Wir unterscheiden hier zwischen Leserprojekten und ADW-Bausätzen. Für die erstgenannten mache ich nur das Layout, der Inhalt kommt vom Erbauer. Wenn der mit Handschriftlichem seine Kiste bauen kann, mach ich keine Zeichnung. Die bekomme ich meist von einem Nachbauer, der sich den entsprechenden Plan erstellt hat. Fühl dich durchaus angesprochen 🙂

Gruß Udo

Frank

Hi Udo,
das mit den Kompromissen verstehe ich aber sie so gering wie möglich zu halten wäre schön (im Verhältnis zum Aufwand).
Spruch aus einer bekannten Staubsaugerwerbung:
“Ich sehe keinen Grund, mich mit weniger zufrieden zu geben” 🙂

Da ich von einem Kumpel einen neuwertigen Move 12 erwerben konnte, werden wohl zwei davon im Wz. stehen. Somit sollte es auch reichen.
Gehört habe ich ihn in einem provisorischen Gehäuse von 51 l brutto.
Der Bass ist schon sehr geil und auch merklich stark im Oberbass. Somit bin ich jetzt wirklich gespannt (auch wenn ich keine Welten erwarte) wie er in meinem angestrebten Gehäuse sich verhält. Ein wenig mehr Tiefgang (im Verhältnis zum starken Oberbass) könnte ihn gut stehen. Aber ich verstehe schon, dass er dich auch beeindrucken konnte.
Ich bedanke mich mal wieder bei dir (und den anderen Beteiligten auch)!

Ich werde mir jetzt mal einen Plan machen, wie der Sub aussehen soll und ein wenig MDF besorgen.
Falls doch noch etwas gegen mein angestrebtes Gehäuse spricht, laß es mich bitte schnell wissen 🙂

Gruß,
Frank

Udo Wohlgemuth

Hallo Frank,

auf der Eton-Seite gibt es ein PDF, in dem für den Move M12 Gehäuse von 45 bis 110 Litern empfohlen werden. Diese Abweichungen sind etwas heftiger als die 8 Liter, um die es hier geht. Wahrscheinlich wirst du den Unterschied nicht einmal merken, wenn du testweise beide Gehäuse baust. Gewaltig ist der Subwoofer allemal und das ist im Heimkino einzig wichtig 🙂

Gruß Udo

Frank

Interessant!
Die Fläche für den Reflexkanal/ Rohr ist heftig. Aber das ist wohl so in dieser Leistungsklasse. Kein Wunder das er bei tiefen Bässen”Schnuffelt”.

… Thema 8 l :
Ich möchte nicht auf den 8 Litern “herumreiten” aber du wirst dir beim Simulieren, bestimmt etwas gedacht und nicht brutto gemeint haben. Aber wahrscheinlich haste Recht mit dem nicht merken 🙂

Danke nochmals für den Tipp.

Gruß,
Frank

Sparky

N’Abend Udo,
gewaltig ja, definitiv. Doch fein kann er auch.
Ich attestiere dem Teil zusätzliche Tauglichkeit in einer reinen Musik-Kette 🙂

Gruß,
-Sparky

derFiend

Servus Frank,

wir freuen uns über Deinen Bau, und insbesondere Deinen Bericht zu den exakten 51 Litern netto 😉
Das ist doch das schöne hier, es gibt für so gut wie alles Raum, und jeder kann sich auf seine Art verwirklichen. Wenn man dann noch andere daran partizipieren lässt, ist für alle was gewonnen 😉

So geb ich das nix für ungut also gerne zurück, und freu mich auf Deine baldige Rückmeldung zu erfolgreichen Bassorgien 😉

Frank

Hi derFiend,
Bretter sind bestellt und wenn alles gut geht, versuche ich Udo seine Anforderung nach zu kommen und versuche mich mal beim Leserbrief.
Nur der Lackierer wird sich wieder Zeit lassen.
Bis dahin, frohes Schallwandeln 🙂

Gruß,
Frank

Sparky

Mahlzeit Frank,

die Hochglanzpräsentationen findet man im Autohaus mit den vier Ringen 😉

Aber ernsthaft: Nicht jeder erlernt den Umgang mit einem CAD-Programm, damit er anschließend 6 Bretter zu einem Würfel zusammennageln kann, manch einer tut dieses auch ganz ohne Bauzeichnung.
Falls das Fehlen einer Solchen einen Mangel darstellt, darf sie gerne von jemandem erstellt werden, der des CAD mächtig ist und sich dazu bewogen befühlt, Udo wird sie sicher gerne ergänzend in den Bericht einfügen.

Was die Volumina betrifft: Habe das Ding so zusammengeschustert und es läuft für mein Empfinden gut.
Aber auch hier gilt: Probieren geht über simulieren, Testgehäuse bauen mit eingerechnetem Verdrängungsvolumen des Chassis und testen 🙂
Dafür isses DIY, dass jeder auch selber probieren kann und darf, etwas zu verbessern und dann die Erkenntnisse zu präsentieren. An Udos und anderen Bauvorschlägen sind durchaus Stellschrauben dazu vorhanden, was hier steht, ist nicht die Bibel, sondern Vorschläge wie etwas funktionierendes gebaut werden kann, der Bauende aber auch noch selber etwas spielen kann bei der Abstimmung etc.

Gruß,
-Sparky

Frank

Hi Sparky,
“zusammengeschustert” finde ich gut 🙂
Das war nicht böse gemeint, leider macht mich so etwas fertig!
Wenn das Ding da so vor mir steht und ich nicht weiß ob das nun, dass Beste aus der gemachten Sache ist oder nicht?!

Ich möchte auch nicht andauernd etwas abändern wollen.
Sondern sich sicher fühlen.

Das mit dem CAD-Programm verstehe ich auch gut. So geht es mir mit dem Messen 🙂 (damit meinte ich auch nicht den Erbauer)

Mich störte halt nur in meiner blöden perfektionistischen Art, dass es da eine (für mich) nicht unwichtige Frage zur Abweichung zum Volumen gab.

Ich fand 8 l bei 51 l Gesamtvolumen recht viel und einer Frage wert.

Gruß,
Frank

Sparky

Guten Abend Frank,

alles gut. Als latent zwangsneurotischer Mensch, der seine Bleistifte gern parallel auf den Schreibtisch legt, kann ich Dich da voll und ganz nachvollziehen (Dies ist kein Sarkasmus!)

Aber in manchen Belangen habe ich gelernt, dieses Verhalten zurückzustellen, sofern es keinen Nutzen bringt.
Im Fall der Subwoofer habe ich empirisch gelernt, das es da auf nen “Schnaps” nicht ankommt.

So sieht “Mein” 12er aus:

Vorgeschichte: Evtl. hast Du meinen Bericht “Heimkino des kleinen Mannes” gelesen. Es war ein Gemeinschaftsprojekt mit Schülzken, entgegen seiner Empfehlung zwang ich damals den MDS12 in das kleinstmögliche Gehäuse mit entsprechend schmalen BR-Port. Als ich aus der Kaserne auszog und folglich nicht mehr an Grenzen gebunden war, verfiel ich gleich dem Wahn und baute die GD. Den MDS12 nahm Schülzken unter seine Fittiche und baute ihn in das gehäuse, das er damals vorgesehen hatte – er spielte etwas tiefer runter, etwas freier, aber nicht tonal anders. Es ging da um 30 Liter. Also weiß ich nicht, ob die 8 Liter da viel ausmachen……

Gruß,
-Sparky

P.S.
Ich bin ja wieder zu einem 12er gekommen. Kann also so verkehrt nicht sein, die Bauweise, wenn sie mit der GD spielt.

P.P.S.
Nichts geht hier nach hinten los, keiner will Dir was.
Wie ich nur hier letztens schon jemandem schrieb, im Pott bisse integer, da hasse dat Herz auffe Zunge 😀

Sparky

Forum fraß Link:
Schau einfach unter “Lautsprechergalerie” ziemlich erster Eintrag “Move Pump 12”, da habe ich das Bild eingestellt 🙂

Frank

Gefällt mir gut!

Sparky

Guten Abend Frank,

Danke.
Ist die 51 Liter (Brutto) Variante, also ohne Chassis gerechnet, nach hinten aber länger, weil ich für das Sub-Modul ein separates Fach gebaut habe.

Einziges “Manko” des Gehäuses: Wenn Du bei meiner Variante beim Maximalbelastungstest mit dem Ohr an den BR-Port gehst, hörst Du leichte Portgeräusche. Doch musst Du dabei das Ohr an den Port halten, ansonsten geht es im Geräuschpegel unter 😉 Insofern vernachlässige ich das.
Ich betreibe das “Vieh” mit einem 175 Watt Modul von Hypex, dem DS 2.0.
Angegeben ist das Chassis mit einer Spitzenbelastbarkeit an der KW-Grenze – will nicht wissen, was dann passiert, ist vermutlich für dB-Dragrace im Freifeld.
Es sei jedoch notiert, es braucht keine KW-Boliden, um dieses Chassis zu treiben. Unter dem Strich für mich das erste “Car-HiFi” Chassis, das zwar locker Discounter-Parkplätze abreißt, aber auch “ziseliert” ne gute Figur macht, wenn man das im Tieftonbereich so nennen darf.

Gruß,
-Sparky

Frank

Hi Sparky,

die Portgeräusche sind mir bei tiefen Bässen auch aufgefallen. Mal sehen wie es beim finalen Gehäuse wird (bis jetzt habe ich nur 10er Abflußrohre mit scharfen Enden).
Betreiben werden die Beide mit einer Crown XLS 2502 (class D)
mit 2x 775 Watt RMS an 4 ohm.
Das sollte reichen 🙂
Eingemessen mit XT32 des Marantz AVR, bin gespannt.

Der Move 12 macht wirklich einen “interessanten” Bass!
Extrem kräftig, auch im Oberbass zeigt er schöne Details.
Ich erhoffe mir bei 50 l netto noch ein Ticken mehr Tiefbass (bis jetzt habe ich nur ein provisorisches Gehäuse mit 51 l brutto).
Und zwei davon sollten reichen 🙂

Gruß,
Frank

Niklas

Schöner Bericht und toller Subwoofer,
diese Version kann ich schon deutlich eher in meinem Zimmer rechtfertigen.
Schuelzken wie viel zusätzliches Gewicht hältst du für ausreichend (Als Füße sollen Udos Aluminiumfüße mit Gummi dienen)?
Ich finde deine Idee mit der Steinplatte beim Move-Pump15 ganz praktisch und würde diese gerne in einer kleineren Version hier integrieren.
Außerdem würde ich den Verstärker gleich mit integrieren wollen (separate Kammer) oder seht ihr dort Nachteile durch die starken “Bewegungen”?

Gruß Niklas

Michael

Hallo Niklas,

die Subwoofermodule sind extra so gebaut das sie direkt in das Lautsprechergehäuse mit integriert werden können. Das stellt kein Problem dar.
Intern oder Extern? Jede Art wie man das Subwoofermodul verbaut bietet Vor- und Nachteile.

Beispiel:
Steht der Sub weit weg vom Verstärker, so muss das Signal über ein sehr langes Chinchkabel zum Modul gebracht werden. Hier ist der Weg mit einem Lautsprecherkabel einfacher zu bewältigen.
Oder:
Man will mit verschiedenen Module spielen und testen.

Einfach beim planen mal drüber nachdenken welche Variante einem am besten Gefällt oder am praktischsten für die örtlichen Bedingungen ist.

Gruß
Michael

Rincewind

Hallo Niklas!

Genau Richtig deine Überlegung mit der separaten Kammer.
Die meisten Plate-Module (die mit dem Reglern und Anschlüssen auf der Alu-Platte) könnten ggf. Dichtigkeitsprobleme bekommen, wenn der Move einen Impuls abgibt.

Grüße
Rincewind

Niklas

Guten Abend,
danke für euer schnelles Feedback, werde mir das alles mal durch den Kopf gehen lassen und dann entscheiden 🙂

Fabian_1988

Klasse sache wenn jetzt der 12er auch so eine gute figur abliefert wie der 15er, dann frage ich mich ob der 10er auch für sowas geeignet ist? Gibt es dafür auch schon ein gehäusevorschlag? Würde gerne 2 davon unter meine duetta tops setzen. Wirklich geil finde ich das der mit sehr wenig volumen auskommt.

Udo Wohlgemuth

Hallo Fabian,
einen Gehäusevorschlag haben wir dafür nicht, der könnte aber auf den Eton-Seite zu finden sein. Aufbauen, Modul dran und Bericht schreiben, leg los!

Gruß Udo

Fabian_1988

Hallo Udo
Habe mal nachgeschaut stehen leider keine Liter angaben oder ähnliches. Vielleicht ist ja jemand so nett und rechnet den mal durch.

Monti
Fabian_1988

Hallo Chris
Ups die pdf Datei ist anscheind an mir vorbei gegangen vielen dank dafür.
Krasse sache nur ca 40 liter braucht der 10er

Fabian_1988

Nabend Schülzken die duettatop hat glaube ich auch schon 25 liter da ist es auch kein problem mit dem kanal. Man muss halt mehr in die tiefe gehen.
Gruß Fabian

Fabian_1988

Habe mich vertippt sorry

bu

Die Kiste ist gerade auch wegen ihrer Kompaktheit interessant.

Im Shop wird der Subwoofer mit den dickeren Aktiv Modulen (SAM-2 und 500) kombiniert.
Hat das einen bestimmten Grund? 300W sollten doch auch zum Antrieb genügen?

Udo Wohlgemuth

Hallo bu,

natürlich kann der Move-Pump 12 auch mit dem SAM-300 D angetrieben werden, dann bestellt man den “nackten” Sub und dazu das Modul. Wir denken aber, dass er durchaus die dicken Antriebe verdienst, deshalb haben wir nur sie als Optionen gelistet.

Gruß Udo

Michael

Toller Bericht. Gestern durfte ich den Move 12 live hören, oder besser gesagt erleben.

Ein wirklich toller Sub. Ob im Heimkino oder als Unterstützung im Stereo, einfach der Hammer.

Gruß Michael

derFiend

Seh schon, wo Schülzken ist, ist auch Ghetto-Bass 😉
Erneut schönes, interessantes Projekt, danke!