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Antwort auf: Line 52 und 54 – da passt vielleicht noch was dazwischen.

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Kai

Vorab: selbstverständlich entscheidet ganz alleine Udo, was er entwickeln mag, oder auch nicht. Da spielt ja eine Reihe von Argumenten hinein, die wir oder jedenfalls ich gar nicht alle kennen, und selbst dann ist es nur entscheidend, wie Udo sie bewertet und gewichtet, auf was er Rücksicht nehmen muss, und was aus diversen Gründen überhaupt geht. All das sehe ich ein.

Er hat uns eine lange Reihe fantastischer Lautsprecher hingestellt, eine Konstruktion davon spielt hier ja, wie gesagt, schon eine ganze Weile. Auch ist nicht ganz unbekannt, wenn man sich man durch die Artikel liest, dasss Udo sich durchaus von Anfragen inspirieren lässt und Sachen baut, die er so nicht auf dem Zettel hatte.

Zur technischen Seite: in kleinen Räumen, wo Wandnähe vorprogrammiert ist, komme ich gut mit kleineren Boxen zurecht. Wandnähe gibt es nun nicht nur in kleinen Räumen. Auch in mittelgroßen Behausungsabteilen kann es wünschenswert sein, einen Lautsprecher so aufzustellen, und dennoch keine große Kiste haben zu wollen. Da würden vier 5-er mit den entsprechenden Reserven im Bass Sinn machen. Eventuell meint Udo aber auch die Erwartungen der Käufer, die ja fast das gleiche zahlen müssten wie für die Linie 54, denn billig können diese feinen Eton-5-er ja nunmal nicht sein.

Um eine Formulierung von Udo aufzugreifen: Ist aber alles Ansichtssache. Dass mir diese Lösung nicht nur genügen würde, sondern ich unter den entsprechenden Umständen happy damit wäre, ist meine persönliche Meinung. Von der ich allerdings denke, dass ich bestimmt nicht der einzige bin. Nur, ob wir genug wären, dass es sich für Udo auch lohnt, sich die Mühe zu machen – so das technisch überhaupt machbar sowie klanglich auf dem erforderlichen Niveau wäre – steht auf einem anderen Blatt, und dieses Risiko einzugehen, kann niemand verlangen. Von daher muss ich halt meinen kleinen Traum begraben, denn Eton, Bluesklasse und eine Entwicklung von Udo sind bei mir eigentlich gesetzt.

Allerdings finde ich, dass Udo seiner Konstruktion ein bisschen Unrecht tut. Die 52 ist doch ein ziemlich kompletter Lautsprecher, auch ohne Sub (eine Lösung, die für mich nicht in Frage kommt). Ich habe sie zwar noch nicht gehört, aber das habe ich vor zu tun, die Musik dafür stelle ich im Kopf schon zusammen. Ich gehe jetzt einfach von den Daten und Diagrammen im Vergleich zur Kera sowie meinen über die Jahre mit verschiedenen Lautsprechern gesammelten Erfahrungen aus. In diesem Sinne, ich bin mal gespannt, womit uns Udo noch überraschen und begeistern wird. Lieber Gruß,

Kai

PS: nachdem ich ein paar Monate nicht auf lautsprecherbau. de gewesen war, wurde ich verständlicherweise von den mittlerweile ja bereits nicht mehr so aktuellen Entwicklungen ziemlich überrascht. Beschert haben sie uns einen Neustart, zu dem man gratulieren kann. U_do 😉

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