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Antwort auf: Über Sinn oder Unsinn des "Bi-Amping"

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#14477
max

…und schon wieder ein interessanter und informativer Bericht von Sparky – SUPER!

Schmunzeln musste ich an der Stelle "So ist es möglich, ohne “Kastration” des Eingangssignals dennoch einen gewissen Einfluss darauf zu nehmen, wie sehr sich der Blutalkoholspiegel mancher Tontechniker auf das Stück tonal auswirkt."
Vor einiger Zeit musste die SB18 am PC mehr Bildschirmfläche weichen und wurde durch Mona2.1 abgelöst. Nicht zuletzt wegen meinem recht vielfältigen Musikgeschmack und dem Betrieb zu verschiedenen Tages- und Nachtzeiten ertappe ich mich immer wieder bei der Feinjustage des Tieftonpegels am 2.1 Amp.

Da ich auch schon ein paar BiAmp Experimente gemacht hab – eine allgemeine Frage zum Verständnis:
Wird der Röhrenamp in dieser Konstellation auch schon entlastet, wenn er zwar Fullrange läuft, aber die Tieftöner einfach nicht mehr an ihm hängen?
Oder wird er gleich belastet und man hört man einfach nur den “Bassbrei” nicht. Falls letzteres der Fall wäre, würde ja eine Hochpassfilterung vor dem Amp Sinn machen (mit Trennfrequenz deutlich niedriger als die Weichentrennfrequenz, aber eben so hoch, dass die untersten Oktaven weggefiltert werden – was bei der Flachen Trennung der GD evtl klanglich Probleme machen könnte)

Ich vermute ersteres ist der Fall, meine laienhafter Erklärversuch wäre, den Verstärker als einfache Spannungsquelle zu sehen – die Leistung hängt ja dann davon ab, welche “Geräte” ich daran betreibe – sprich wenn für den Tiefton kein Abnehmer vorhanden ist, braucht dafür er auch keine Leistung.
Wirklich sicher bin ich mir aber nicht – hätte wohl in der E-Technik-Vorlesung mal besser aufpassen sollen. :-$

Gruß Max

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