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Antwort auf: Eton Orchestra Bausätze

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#15138
Rincewind

Hallo Marcus!

Ich finde es sehr Mutig, dass Du bereit bist die neuen Bausätze auch in Udo’s Forum erklärst. Respekt!

Ich hoffe, dass der Entwickler nicht für jede Support-Antwort extra beauftragt wird oder zusätzliches Entgelt bekommt. Aber als alte Hasen im kaufmännischen Geschäft haben es die Leute von Intertechnik sicherlich sehr geschickt verhandelt.

Die Ausführungen zur Konstruktion der Bausätze in deinem Post kann ich nicht immer nachvollziehen. Aber vielleicht kannst Du ja dich hier noch einmal melden und die eine oder andere Erklärung nachreichen. Ich würde mich freuen.

1. Es sind schon paar Jahre her, als ich mich Wellenausbreitung in der Physik beschäftigen musste. Ich kann mich jedoch nicht erinnern, dass die Bündelung von Wellen Amplituden-Abhängig ist. Vielleicht kannst Du oder der Entwickler meinem verstaubten Gedächtnis auf die Sprünge helfen und eine Formel nennen, wo die Amplitude für die Bündelung wichtig ist.

2. Die Erklärung der Präsenzsenke habe ich wie folgt verstanden: Durch reflektierten und gebeugten Schall also diffusen Schall entsteht beim Hörer eine Präsenzsenke aufgrund der Abmischung bei der Aufnahme in einem quasi Schalltotem-Raum. Daher wird diese durch die Senke im Frequenzgang des Lautsprechers ausgeglichen. Also nach bäuerlichen Denken: Loch + Loch = KEIN Loch?

Ansonsten hast Du und der Entwickler Recht, die Anzahl der Bauelemente in der Weiche sagt erst einmal noch nichts über den Klang aus, den die Weiche mit verantwortet. Es gibt hier halt unterschiedliche Wege um ein Ziel zu erreichen. Das ist so wie unter den Programmierern: Der eine tüftelt oder hat die Erfahrung wie man mit einen möglichst effizienten und eleganten Programmiercode ein Problem löst. Der andere geht sehr systematisch und nach theoretischen Vorgaben vor und erzeugt ziemlich aufwändigen Programmiercode um die gleiche Aufgabe zu lösen. Am Ende funktionieren beide Lösungen.

Grüße
Rincewind

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