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Antwort auf: Monacoustics 2.1 – Monas Blues Brother.

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#27234
max

Hallo Jungs,

hier fehlt ja noch eine Art „Schlussfazit“, das will ich noch kurz geben.

Ist das Projekt „Monacoustics 2.1“ geglückt und kann ich es zum Nachbau empfehlen?
=> Definitiv JA!

Die SB12 spielt auch in kleinen Gehäusen wirklich toll und eignet hervorragend als Desktoplautsprecher. Wenn man keinen ausgeprägten Bass-Fetisch hat, auch ohne Sub-Unterstützung. Das Preis-/Leistungsverhältnis ist dabei wirklich toll, der Klanggewinn gegenüber der (fürs Geld ebenfalls sehr guten) Mona 2.1 ist doch noch recht deutlich.

Also Ende gut, alles gut?
Noch nicht. Beim Münchner Kaffeekränzchen konnten wir meinen SB12-Mini-Prototypen gegen Georgs SB12ACL und die Symphony4 hören. Wie es der Zufall will, war letztere nämlich um die Ecke bei Forenboardie Kai nach einem Umzug „übrig“. Klangbeschreibungen finden sich im Thread zum Kaffeekränzchen. Wenngleich der Klangewinn der S4 gegenüber SB12 nicht mehr sehr groß ist und mit deutlichen Einschränkungen im Bassbereich erkauft wird, hab ich die armen obdachlosen Wesen in „meine Obhut“ genommen und ihnen auf die Schnelle ein Desktop-taugliches Gehäuse gebaut. So kam es, dass bei mir nun „Monaton2.1“ spielt und nicht „Monacoustics“ – was nicht heißt dass letzteres nicht funktioniert, im Gegenteil!
S4
(ja ich weiß, der Bündigfräser hat die schärfsten Zeiten hinter sich)

Nun das versprochene Schlussfazit:
Wer nach einem sehr kleinen und dennoch hochwertigen Desktopsetup sucht, ist mit der kompakten SB12 bestens bedient. Mit der Linie 41 erhält man nochmal ein Quäntchen mehr Feinzeichnung, das allerdings recht teuer bezahlt werden will und einen Subwoofer verlangt.

Gruß Max

PS: Die „Testkette“ ist noch immer aktiv und sieht aus wie folgt: Quelle ist ausschließlich der PC, in welchen ich eine alte „Sound Blaster X-Fi Xtreme Audio“ gesteckt habe. Direkt im PC wird auch die Trennung zum Sub vorgenommen mittels der kostenlosen Software Equalizer APO (dort sind Tiefpass, Hochpässe, Laufzeitkorrektur und ein kleiner EQ auf einer Raummode konfiguriert).
Von der Karte geht es raus in eine Teufel ControlStation2, welche als (mehrkanalige) Lautstärkeregelung dient und die Endstufen speist. Das sind derzeit die Endstufensektion des NAD317 für die Tops und ein passiv gekühlter Thomann t.amp für den Sub. Die finale Lösung soll mehrere Quellen (inkl. USB) sowie Kopfhörer unterstützen geht in den Semesterferien in Bau: Cambridge DacMagic Plus => DSP => Hypex UCD 400

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