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Antwort auf: Raspberry DAC

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#28236
Thomas Goebel

Hallo Raphael,

ich kann nur aus meiner bescheidenen Erfahrung berichten. Damals habe ich mir einen Raspberry mit passendem HiFiBerry DAC gegönnt. Das ganze war für relativ kleines Geld erstanden. Leider störte mich dann der Klang ein wenig, nicht impulsiv genug, einfach zu flach. Und da war ganz schnell das Netzteil ausgemacht, was zwar angeblich 2 A bei 5 V liefert, aber dann im Dauerbetrieb doch die Grätsche machte.
Also kam dann ein „richtiges“ Netzteil mit Längsregelung zum Einsatz. Das wurde natürlich selbst gebaut, da die benötigten Kleinteile ja alle hier rumlagen. Einen passenden Ringkerntrafo hab ich mir dann in Polen wickeln lassen.
Insgesamt war dann das Netzteil wohl die kostspieligste Investition, aber es hat sich auf jeden Fall gelohnt. Der Raspy spielt hier heute noch…und das mit ausreichend Stromreserven.
Langer Rede kurzer Sinn, du wirst bei den heutigen DACS messtechnische Unterschiede finden, die du aber kaum noch hören kannst. Von daher, greif bei einem günstigen Angebot zu und investiere lieber in ein „vernünftiges“ Netzteil ein paar Euronen mehr, das rechnet sich auf alle Fälle. Und wenn du das so machst wie ich und das Netzteil für 7,5A auslegst, dann kannst du noch ganz nebenbei dein Handy damit laden, dafür brauchst du am Ausgang nur noch eine USB-Buchse vorsehen.

Gruß
Thomas

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