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Antwort auf: Spotify Küchenradio mit miniACL

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#30939
HaZu

Mittlerweile habe ich schon drei Projekte dieser Art umgesetzt und auch selber lange Volumio verwendet. Mir persönlich ist die Verwendung von Spotify mit Volumio zu umständlich und eingeschränkt (man kann nur Playlisten abspielen die man zuerst an eine zusätzliche App weiterleiten muss und einzelne Songs in die Warteschlange einfügen geht leider auch nicht). Dem Betriebssystem ist der Verstärker egal, der D/A Wandler braucht Treiber. Für das Raspberry gibt es da mittlerweile eine Riesenauswahl. Als preiswerte Lösung mit integrierter Lautstärkeregelung habe ich gerne die Sound Blaster Play USB Soundkarte mit dem Raspberry verwendet. Man kommt ein bisschen günstiger weg als mit dem Hifi Berry DAC pro, bei den kleineren hat man keine Verlustfreie Lautstärkeregelung.

Insgesamt ist mein Resumé aus den vergangenen Jahren: Wenn man gerne rumbastelt und es einem vor allem um den Spaß beim Frickeln geht, dann ist ein Raspberry eine nette Sache. Einfach und unkompliziert Musik aus dem Handy auf den Lautsprecher geht auch für den ungeübten Anwender am besten mit den gängingen Dongles á la Chromecast oder Bluetooth. Das wird von den Apps nativ unterstützt und braucht keine Umwege wie zB bei Spotify und Volumio. Auch ist es einfacher eingerichtet. Die Klangqualität ist gerade bei mobilen Lösungen völlig ausreichend und wenns mehr sein soll, schließt man das Ganze halt digital an einen hochwertigen DAC an.

Internet Radio 1 (Damals noch von Hand das Betriebssystem und MPD installiert)

Version 2 (anfänglich mit Volumio betrieben, später dann auf Grund von Stabilitätsproblemen wieder auf eine reine MPD Installation umgeschwenkt)

Noch aus dem gelben Forum damals: FT09 als Küchenradio (Volumio 2, ebenfalls mit Stabilitätsproblemen, jetzt Chromecast statt Raspberry) (Link entfernt, wir werden dort geblockt).

Die FT09 habe ich bereits auf Chromecast umgestellt. Die Anwenderin kommt seit dem deutlich besser damit klar. Mein Küchenradio (Version 2) stelle ich gerade um. Ich werde den Verstärker weiter verwenden, eine gescheite Stromversorgung einbauen und das Raspberry gegen einen Chromecast tauschen. Ist einfach praktischer und so kann ich direkt aus den Apps zwischen Wohnzimmer und Küche wechseln oder sogar, bei Bedarf, in beiden Zimmern das gleiche abspielen.

PS: Ich hätte noch ein Raspberry 3 und demnächst noch ein Raspberry 1 abzugeben, falls jemand Interesse hat 😀

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