Zurück zu Move pump 12 in Duetta heimkino Darmstadt

Antwort auf: Move pump 12 in Duetta heimkino Darmstadt

Startseite Foren User trifft User Move pump 12 in Duetta heimkino Darmstadt Antwort auf: Move pump 12 in Duetta heimkino Darmstadt

#36190
Simpsi

So, dann möchte ich mal etwas zu dem gestrigen Treffen berichten.

 

Es war ein sehr angenehmes Treffen, was nicht zuletzt an Matthias Gastfrendschaft lag. Alle Gäste (wir waren insgesamt zu sechst) waren äußerst syphatisch und interessiert. Entschuldigt, dass ich mich an alle Name erinnere, Namen zu merken ist leider keine große Stärke von mir.

 

Ich war eine Stunde früher bei Matthias, um den Woofer aufzubauen und einzurichten.

Da ich vor kurzem am Knie operiert wurde, konnte ich leider nicht dabei helfen, das Gewichtsmonster die Treppe hinaufzubefördern. (Das klingt jetzt aber falsch, denn wer schonmal bei Matthias war weiß, es bleibt bei weitem nicht bei EINER Treppe) 😉

Bei der Fülle an Einstellmöglichkeiten aktueller AVRs war es die richtige Entscheidung etwas Vorlauf einzuplanen. Der Move Pump 12 hing am mitgebrachten WAM-300, schnell waren alle Einstellungen gefunden und es konnte losgehen.

Da trudelten bereits weitere Gäste ein, das fachsimpeln konnte beginnen. Bei Matthias verhungert man grundsätzlich nicht, dennoch hatten auch die Besucher Knabberkram, Getränke und gute Laune dabei. Das Publikum war bunt gemischt von “ich möchte demnächst anfangen Lautsprecher selber zu bauen” bis “ich habe schon sehr viel gebaut, wüsste nur gerne ob der Woofer was kann und ob man sowas überhaupt braucht”.

Besondrere Überraschung für mich war dass Markus seine Mona aus dem 3D Drucker dabei hatte und auch sonst einiges sehenswertes zum Thema 3D Druck im Gepäck dabei hatte. Sehr beeindruckend, was man mit damit so alles erstellen kann. Federnde Teile, gummiartige Dichtungen, durchsichtige, perlmutfarben-anmutende Oberflächen, die Möglichkeiten scheinen grenzenlos…Vielen Dank für all die Infos und schreib mir mal bitte ein PN für den Kontakt.

Die Mona war schnell installiert und wurde vom im Artikel vorgeschlagenen Amp per Blutooth gefüttert. Im ersten Moment glaubt man gar nicht, dass die Musik tatsächlich aus diesen kleinen Tönern kommen. Till Brönner mit Bassbegleitung hätte man auch (ohne umzustecken) den großen Tönern zutrauen können. Erst als die Musikinformationen durch viele Instrumente komplexer wurden konnten sie die Informatinen nicht mehr klar gestaffelt in den Raum bringen. Wie so oft erwähnt, ist die Mona ein absoluter Preis-Leistungs-Kracher. Ich selbst betreibe die Mona Satelliten in den 4 Ecken meiner Werkstatt ohne Woofer. Durch die Ecken ist das im Bass aber kein Problem und auch ein Pärchen Mini-ACL nenne ich mein Eigen, da ist die Bassausbeute nochmal besser als bei den Tops.

 

Weiter ging es mit Matthias, der kurz seine Technik erklärte, danach starteten wir mit Musik, nur über die Duetten. Für mich kein großer AHA-Effekt, da ich sie schon öfter (nicht nur bei Matthais) gehört und ihren wunderbaren Klang genossen habe.

Wir hörten ein paar Stücke, die zuvor auf der Mona liefen -ach ja, doch ein phänomenaler Unterschied, der aber erst auffällt, wenn man die besseren Lautsprecher vor Ohren hat.

Weiter ging es mit Filmen und Mehrkanalton. Ein Teil des Hobbit machte den Anfang und es gab dirket erstaunte Gesichter zu sehen. Der Woofer hat einfach eine unglaubliche Gewalt. Ein paar Riesen schmissen mit Steinen und man kann doch deutlich spüten, dass dabei viel Luft bewegt wird. 😉 Der Test die Szene einmal ganz ohne Woofer zu sehen (hören) machte den Unterschied mehr als deutlich. Solange nan nur die Duetta hört fehlt gar nichts, hat man aber den Bass dabei gehabt fehlt doch recht eindeutig ein extremes Tieftonfundament.

Als nächstes kamen die Avengers (Ago of Ultron – Hulk vz. Hulkbuster) und ja, möglicherweise wäre es jetzt an der Zeit für den Dachdecker gewesen, hätte Matthias nicht so dicke Wände und Decken. Allerdings fiel auch auf, dass der Woofer etwas zu übertrieben zu Werke ging und drehten ihn am Aktivmodul etwas zurück. Danach klang alles sehr ausgewogen und es kamen noch einige BluRays und DVDs, nicht nur Filme, auch Musik. Metallica, Roger Waters, Beth Hart, N.W.A., STOMP, …

Der Woofer macht durchweg einen souveränen Job und fehlt (mir) eindeutig, wenn er da war und plötzlich weg ist. Ob man so etwas braucht muss natürlich jeder für sich selbst entscheiden, ich persönlich möchte beim Heimkino nicht mehr darauf verzichten. Wieviel mehr Gewalt der 15″ hat wage ich mir nur ganz vorsichtig vorzustellen… ;p

 

Zum Testen des eingebauten Filters im WAM-300 sind wir leider nicht mehr gekommen, die Zeit verflog nur so. Dieser Test wird ein anderes Mal nachgeholt werden, wann und wo auch immer -ihr werdet inormiert. 🙂

 

Vielen Dank nochmal an alle für Essen, Tragen helfen, Gastfreundschaft und Unterhaltung. Es war ein sehr schöner Tag, ich hatte viel Spaß und werde noch einige Zeit davon zehren können.

Gruß Thomas

Permanentlink zu diesem Beitrag: https://www.acoustic-design-magazin.de/Lautsprecher-selber-bauen/Antwort/36190/