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Antwort auf: Bauanleitung SymASym

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#36802
Sparky

Guten Abend Dieter,

Birger schreibt dazu in seinen FAQ:

Das selektieren der Transistoren ist nicht zwingend erforderlich.  Es bringt aber einiges: „Von den kleinen Signaltransistoren müssen ganze 3 Paare (ohne komplementärmatching) gemessen werden. Kein großer Aufwand. Eine der Stärken von SymAsym ist, dass die Eingangsstufe sehr ausbalanciert ist (<1%), mit nicht gematchten Transistoren ist dieser Vorteil hin.“

Es geht um folgende Transistoren:

Q1<>Q2 2N5551
Q3<>Q9 2N5551
T2<>T4 2N5401

 

Du benötigst also pro Platine per sé

4 Stk. 2N5551 und 2 Stk. 2N5401,
für ein Stereopaar also 8 Stk. / 4 Stk.

Hierzu sage ich, in der industriellen Leistungselektrik beheimatet, ich habe noch nie Transiostoren gematcht, die heutigen Fertigungsprozesse sind für meine Verhältnisse ausreichend exakt.
Auch die Syms, die ich gebaut habe, wurden mit Transen zusammengebraten, so wie sie irgendwo vom Band fielen. Negative Effekte erhöre ich keine, die Endbesitzer sind auch durchweg zufrieden mit dem Klang. Gut, das sage ich als jemand, der bei 400 Volt das Messen anfängt, in wie weit sich eine gematchte Eingangsstufe zur ungematchten verhält, da müsste man mal entsprechende Ausführungen blind gegenhören. Schaden wird es sicher nicht, passende zu selektieren, genauer ist schließlich besser als weniger genau.

Aber wie Marc schon sagte: die Dinger sind Centartikel. Kauf ein Tütchen voll davon und matche und sei es nur, dass man sich nicht danach die Frage stellen muss, was wäre, wenn…. 🙂

 

Gruß,
-Sparky

 

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