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Antwort auf: Lautsprecher-Umschalter Nordhausen 2019

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#45773
Sparky

Nochmals guten Abend,

Ja, macht Sinn, dann meinten wir das Selbe.
Röhre ist sehr kurzschlussfest, aber, ohne interne Maßnahmen nicht unbedingt leerlauffest.

Also macht es ihr nichts aus, den Ausgang kurzzeitig parallel auf Widerstände zu ziehen.
Leerlauf ist da evtl. kritischer. Also ist das ein guter Weg, beim Umschalten erst Widerstände parallel zum Lautsprecher an der Röhre, dann erst Lautsprecher trennen und auf den anderen Verstärker schalten. Somit ist gewährleistet: Röhre läuft nicht lastfrei (falls man mal ausversehen umschaltet, wenn die Röhre nicht leise gedreht wurde) und dennoch kommen sich beide Verstärker nicht gegenseitig ins Gehege.

Habe das beim Odo mit ner simplen Ladeschaltung gemacht, mit einem Mikrocontroller kann man dass dann zusätzlich noch absolut exakt realisieren.

 

…Wenn ich selber ne Röhre zusammenbrate, dann löte ich dort „Schutzelemente“ ein.

-150 Ohm „Kokelwiderstand“ parallel zum Ausgang des Übertragers
-Klemmschaltung am Eingang des Übertragers

Die ganze Krux besteht halt darin, den Ausgangsübertrager vor einem Wicklungsdurchschlag im Leerlauf zu schützen. Und da ist diese 150 Ohm Methode schon ohne weitere Maßnahmen recht hilfreich, um das Gerät einigermaßen eigensicher zu bekommen. Der „Kokelwiderstand“ muss halt etwas Last abkönnen im Zweifel, also nicht zu klein wählen. Daher, auch für den Umschalter: Der Widerstand, für den „Worst Case“ ausgelegt, sollte die maximale Ausgangsleistung der angepeilten Röhre „verheizen“ können ohne abzurauchen, denn wenn er in diesem Szenario stirbt, geht der Übertrager durch. Wenn man jetzt nicht gerade einen absoluten Bakalonen von Röhrenverstärker sein Eigen nennt, kommt man mit 25-50W hin.

 

Gruß,
-Sparky

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