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Antwort auf: Wieviel besser ist die U do 54 als die Canton LE 109?

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#50052
Monti

Hallo Dirk,

ich mische mich jetzt auch noch mal ein, nachdem ich mich hier durchgewühlt habe. Ich kann den Unmut auf allen Seiten verstehen und irgendwie ist das Ganze für mich nicht rund. In Deinen Ausführungen und Fragen transportierst Du eine ellenlange Erfahrung und sehr hohen Anspruch, zumindest kommt es bei mir so an. Auf der anderen Seite kommen Fragen, bei denen ich mich gefragt habe, wie intensiv Du Dich mit dem Thema eigentlich wirklich beschäftigt hast.

Willst Du einfach nur was Neues? Warum? Dann ist Udos Einsteigerserie vielleicht richtig. Nicht falsch verstehen, das sind für den Preis Hammer-Lautsprecher. Aber Udo kann noch besser. Da passen die U_Do bei dem Aufwand, den Du sonst betreibst, für mich nicht zusammen. Für mich wäre dann mindestens SB gesetzt, warum nicht Eton? (Und der ER4 ist kein Bändchen-Hochtöner sondern ein AMT, schon mal einen gehört?) Vielleicht noch ein wenig länger sparen und erst mal nur die Mains tauschen, der Rest kann dann später folgen. So hab ich es gemacht. Du schreibst ja selber, dass Du länger damit glücklich sein möchtest. Und auf die Zeit gerechnet relativiert sich der Preis. SB240 oder 285 wären Kandidaten, vielleicht auch eine C85? Darf’s noch etwas mehr sein?

Zum Center:
Ein liegender Center mit 2 TMT und einem HT in der Mitte bündelt horizontal halt stärker und der Sweet Spot wird schmaler, das ist simple Physik und die Dinger werden gebaut und verkauft, weil sie sich in ein Standard-Wohnzimmer besser integrieren lassen. Klanglich besser ist zweifellos ein stehender Center, aber ein Fernseher unter der Decke macht halt auch keinen Sinn. Daher der Kompromiss. Dass auch der Center durchaus potent sein darf, kann ich gut nachvollziehen, bei mir werkelt der D7C.
Du schreibst, dass Du eine Leinwand und einen Beamer bekommst. Wird es eine Leinwand mit Akustik-Stoff, sodass Du den Center dahinter stellen/verstecken kannst?
Andere Alternative, da Du ja über zwei Center nachgedacht hast: den klassischen Center unter dem Fernseher / der Leinwand und einen zweiten HeightCenter oben drüber. Das hat den großen Vorteil, dass Du damit auch das Sprachgeschehen akustisch in die vertikale Mitte rückst und die agierenden Personen im Film nicht immer aus dem Keller zu Dir sprechen. Getrennte Ansteuerung sollte dann aber sein. Schon mal eine Trinnov in Erwägung gezogen? 😉

Zum Sub:
Auch da kann ich Deine Herangehensweise absolut nachvolziehen, mein 15-Zöller bewegt einfach spürbar mehr Luft als die 11-Zöller in den Mains, auch wenn sie fast genauso tief abgestimmt sind. Der Unterschied ist signifikant und ich möchte ihn im HK nicht mehr missen. Allerdings war mir selber der Aufwand zu groß, einen zweiten hinzustellen, auch wenn ich schon mehrfach darüber nachgedacht habe. Der WAF tut da noch sein übriges. Die Einmessung der herkömmlichen AVRs, die man für bezahlbares Geld bekommt, ist mir zu schlecht und besagte Trinnov ist für mein Empfinden für ein WZ-HK mit Kanonen auf Spatzen geschossen, den Preis mal außen vorgelassen. Aber man darf ja mal träumen…

Und um noch mal eine Lanze für Udo zu brechen: Er kommt aus dem Stereo-Bereich und bietet halt wegen der Nachfrage seit ein paar Jahren auch Lautsprecher für diverse HK-Setups an, die sich von der Toplogie und den Klangeigenschaften nahtlos in seine Serien einfügen. Udo kann aber die Begeisterung für HK nicht nachvollziehen, ich weiß nicht mal, ob er einen Fernseher hat… 😉

Die Frage, aus welcher Ecke Du kommst, wurde ja schon mal gestellt, vielleicht hast Du ja die Möglichkeit, irgendwo U_Do, SB oder Eton aus Udos Feder zu hören. Wenn Du (mal) in Berlin bist, kann ich Dir anbieten, ein Duetta-HK zu hören…

Ciao
Chris

P.S. Und ein Verstärker klingt! 😉

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