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Antwort auf: 2 Linke Hände könnten etwas Hilfe gebrauchen

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Knutbox

Hi, also Löten muss man einfach ein bisschen üben. Anscheinend wird dem modernen Lötzinn weniger Flussmittel beigemengt (Schadstoffe?). Daher verhält es sich manchmal als ob man Wasser mit Öl mischen will. Dafür gibt es dann wieder extra Flussmittel in der Dose (da ist so ein orangenes Warnzeichen mit totem Fisch drauf). Das Wichtigste ist aber wie vorher schon erwähnt, die Kupferkabel vorher zu verzinnen. Also nicht alles Zusammenknoten und dann Zinn drauf, sondern Isolierung runter, verdrillen, Lötkolben unters Kabel und Lötzinn von oben drauf, warten bis alles richtig heiß wird und dann tränkt sich das heiße Kabel quasi von allein mit Lötzinn. Am Ende solltest du das Gefühl haben, dass das Zinn das Kabel satt getränkt und durchdrungen hat. Bei schwächeren Lötkolben (die werden auch heiß, nur langsam und vermutlich nicht so temperaturstabil) auch gerne mal das Lötzinn mit dem Kolben über das Kabel hochziehen. Man merkt dann wie das heiße Lötzinn dem Kabel den letzten Temperaturkick gibt. Aber eigentlich müssen sich für das Verzinnen von Kabeln Zinn und Lötkolben gar nicht direkt berühren. Beim Verlöten musst du dann nur noch nebeneinander halten und heiß machen. Mein Lötkolben hat übrigens 15W, braucht 5Minuten bis er heiß ist, kostete weniger als 30€, und hat sich gegen eine hochgelobte Lötstation erfolgreich geschlagen. Trotzdem hier die Gegenfrage, was gegen Lüsterklemmen spricht?! Die sind doch genau für stabile wie flexible Kontakte gemacht? Meine Frequenzweichen sind auch „gelüstert“.  Ich finde es eine coole Idee. Aber klar, wenn du was ausprobieren und lernen willst, dann ran an die gelötete Weiche! Viel Erfolg

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