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Antwort auf: Verstärker etc. für Chorus 52 ACL

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#51844
Shumway

Hallo Andreas,

den DAC brauchst Du immer dann, wenn Du Geräte hast, die ein digitales Signal liefern, der Verstärker aber keinen oder einen Dir nicht ausreichenden Digitaleingang hat. Solche Geräte sind im allgemeinen ein Computer, oder auch reine CD-Laufwerke ohne Analogausgang (gibt es z.B. von Cambridge Audio). Ich nutze bei meinem CD-Spieler beide Ausgänge. Klanglich gibt es einen kleinen Unterschied, obwohl alles von einem Hersteller ist, ob der Spieler selbst wandelt (Bass etwas dicker), oder der DAC im Verstärker (alles etwas filigraner). Das wähle ich dann nach Tageslaune …

Wenn ein Streaming Device einen Analogausgang hat (wie der von mir oben genannte HifiBerry), brauchst Du keinen zusätzlichen DAC. Das schon etwas betagte Gerät, das Udo Dir empfiehlt, scheint über USB als Soundkarte zu arbeiten, die das gewandelte Signal herkömmlich an den Verstärker weiter gibt. Zusätzlich kann man Gitarre und Mikrofone anschließen, und das Signal wahrscheinlich Richtung Verstärker wie auch digital an den Computer weitergeben.

Schöne Grüße,

Gordon

 

Nachtrag, da Du Deinen Beitrag geändert hast:

Der RaspBerry/HifiBerry ist ein Beispiel für ein günstiges Streaming Device. Man muss allerdings etwas Lust auf selber Basteln haben. Das schöne ist dann, das es zig Linux-basierte Anwendungen gibt für Audio- und auch Video-Anwendungen. Es sei z.B. Volumio genannt, ich selbst nutze den piCorePlayer. Dieser geht davon aus, dass es irgendwo ein Server gibt (in meinem Fall ein Standard-NAS), der die Musikdaten vorhält (FLAC, MP3, etc.) bzw. Streams aus dem Internet entgegen nimmt. Dieser übergibt den Musikstream an die RaspBerrys, die nichts anderes zu tun haben als zu wandeln. Gesteuert wird das von SmartPhone bzw. Tablet.
Andere Lösungen speichern die Musikdaten auch lokal auf der SD-Karte im RaspBerry, sind dann aber eventuell nicht so unempfindlich gegenüber unvorbereitetem Ausschalten wie der piCorePlayer – das ist ja ein gewöhnlicher Computer . Der piCorePlayer bootet von der SD-Karte und arbeitet auf einem Dateisystem im RAM, die Karte wird nach dem Boot sauber unmountet.
Nichtsdestoweniger gibt es auch fertige kommerzielle Lösungen von 300 bis weit über 10000 Euro verschiedener Hersteller. Das MusicCast-Device von Yamaha soll günstig und gar nicht mal so schlecht sein. Diese Systeme arbeiten oft auch mit NAS-Devices zusammen.

Den Verstärker musst Du nicht selbst überarbeiten, eventuell kennst Du jemanden der sich auskennt (Elektroniker, Radio- und Fernsehtechniker, geübter Hobby-Elektroniker). Du selbst kannst aber einfach erkennen, ob Elekrolytkondensatoren defekt sind. Auf der Oberseite haben die Teile in der Regel kreuzförmige Schlitze. Wenn diese aufgebrochen sind, ist das Bauteil defekt. Im Internet findest Du Bilder und Beschreibunge dazu.
Ob das Lautstärkepoti geschädigt ist hörst Du, wenn Du bei laufender Musik (eher was ruhiges nehmen) dran drehst und sich die Lautstärke nicht gleichmäßig erhöht, sondern es Einbrüche gibt und knarzt und knirscht.

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