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Antwort auf: Gebrauchter Stereo amp für Chorus 71

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Rincewind

Hallo Lorenz!

Die Preise für Vintage HiFi sind in den letzten beiden Jahren stark gestiegen. Trotz der Pandemie in diesem Jahr, sind die Preise nicht gesunken. Für ca. 200€ bekommt man durchaus gute Geräte, jedoch in den meisten Fällen ohne fachmännische Revision. Nach ca. 20 – 30 Jahren Betrieb können Potis verschleißen, die Quellwahl-Schalter-Kontakte oxidieren, der eine oder andere Kondensator ausgekocht sein und die Bias-Ströme nicht mehr den Vorgaben des Herstellers entsprechen. Aufgrund dieser Erfahrungen kaufe ich mein Vintage-Kram nur noch, wenn ich das Gerät beim Verkäufer kurz ausprobieren kann.

Wenn Du Abseits der Hype Marken wie Accuphase, Sansui und Co. schaust, ist es gut möglich ein schönes Gerät zu bekommen. Geduld ist hierbei gefragt.

Aus meinen Erfahrungen würde ich für das Budget folgende Vintage-Geräte empfehlen:
– Arcam Alpha II
– Arcam Delta 60
– Marantz PM 66 SE
– NAD 3020 (ohne einen Buchstaben nach 3020)
– NAD 317
– Onkyo Integra A-8670
– Rotel RA 840 BX3 oder BX4

Welcher Sound Dir dauerhaft zusagen wird, kannst nur Du entscheiden. Eine Revision lohnt sich meines Erachtens für jedes dieser Geräte.

Natürlich kannst Du für 200€ auch mit China-Class-D Kisten experimentieren. Diese sind auch für das Geld ok. Vielleicht sagt Dir der moderne Sound mehr zu.
Ich hatte folgende Kistchen gehört bzw. selbst kurz gehabt:
– SMSL SA 98 SE
– Alientek D8
– diverse andere kleine Nobsounds, Douk Audios

Mit den kleinen „China-Böllern“ 😉 hatte ich ein wenig experimentiert ob es möglich ist diese zu „pimpen“ https://www.acoustic-design-magazin.de/Lautsprecher-selber-bauen/Thema/pimp-my-miniamp/

Die chinesischen Kleinkisten haben mit ihren Sound meinen Geschmack nicht getroffen, daher bleibe ich bei Vintage-Kisten.

Grüße
Rincewind

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