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Antwort auf: Hypex Aktivmodule

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kruegchen

Messen wird man den Unterschied und hören kann man diesen Unterschied, je schlechter die Samplingrate und verwendeten Wandler sind.Wenn nun mehrere Wandlungen zwischen Quelle und Ausgabe stattfinden, erhöht sich unweigerlich die Fehlerrate wieder und es gehen Frequenzinformationen verloren. Ist die Bauteilqualität sehr hoch, wird das zu hören und zu spüren sein.

Vor Augen führen muss sich jeder nur die Fakten, das hohe Samplingraten (Abtastraten) unbedingt erwünscht sind. Je höher, desto feiner, enger bzw. dichter das Einfangen der Frequenzinformationen, welche uns Instrumente und Mikrophone liefern. Es fehlen also weniger Frequenzanteile, welche trotz der hochwertigsten digitalen Abtastrate unweigerlich verloren gehen. Je höher die Abtastrate, umso natürlicher klingt die Wiedergabe. Wir alle kennen noch den digitalen unnatürlichen Klang früherer Jahre, als die Technik noch nicht so weit war.

Fakt ist jedoch auch, dass die Technik nie in der Lage sein wird, alle Frequenzen wiedergeben zu können. Es bleibt also in gewisser Hinsicht immer digital. Bei einem natürlichen Instrument nehmen wir alle auch unbewusst jede natürliche Frequenz und oder Resonanz auch körperlich wahr. Die feinstoffliche Ebene ist also eine nochmals andere. Die Emotionen sind auch andere. Jeder von uns hat ein anderes natürliches Hörempfinden. Mit zunehmendem Alter wird das aktive hören zwar schlechter, aber das unbewusste körperliche empfinden bleibt.

Um es auf das technisch machbare zu reduzieren. Je weniger dazwischen, umso besser. Einige Fragen die immer bleibt sind, welchen Kompromiss bin ich bereit einzugehen und wieviel Geld kann ich oder will ich ausgeben?

 

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