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Antwort auf: Pimp my miniAmp

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rodscher

Moin Gemeinde.

Es ist jetzt reichlich 14 Tage her, dass ich mich morgens beim Gedanken erwischte, mit dem Klang in meinem Herzkreislaufzentrum (Kleinraum mit Lala und Ergometer…)etwas in Unzufriedenheit zu geraten/gerate. Schnell war meiner Meinung nach der Übeltäter ausgemacht. Der Alientk ist‘, denn die Symphonie 84 kann es nicht sein. Ohne genaue Definition der Problematik schrieb ich Peter aka Rincewind fragend an, bzgl einer Verbesserung der Fitnesswerte meines Alienteks und bekam von ihm anempfohlen den Artikel „Pimp my Mini-Amp zu lesen. Schnell ins nichts vergessende Internet und neue Synapsen geschaffen. Dann kurz telefoniert . Peter gab sich in Bastellaune und da er eh bei Reichelt bestellen wolle, wurden kurzerhand die für das frisieren meines Alientek benötigten Stecker und Elektronikteile gleich mitbestellt. Dienstag klingelte dann der Postmann zwei Mal bei mir und brachte zu meiner Überraschung ein Päckchen von Peter, welches ich mit einem Danke und etwas Kleingeld für den Boten entgegennahm. Damit hatte ich noch gar nicht gerechnet.

Aufgemacht , ausgepackt, Brief gefunden , mit der handschriftlichen Inbetriebnahme des Tuningkits in 2 Stufen. Zuerst nur das Netzteil verwenden. Dann, nach dem bestanden Wärmetest, Verbindung mit dem V_Udo-Device.

Zur ersten Ausbaustufe: Das Netzteil liefert schneller Strom. Merkt man daran, dass das im Einschaltzustand belassene Teil sich schneller daran macht sauber Musik an den Hörer zu bringen.

Erkenntnis bei Normaleinstellung der Lautstärke und einem dem Ohr bekannten Stück: Symphonie 84 kann jetzt auch Bass. Nicht, dass sie das vorher nicht gekonnt hätte, aber der Bass ist jetzt spürbarer, konkreter. Auf Neudeutsch: Definiert. Von daher hat sich das Erweitern mit einem Ersatznetzteil, dessen Kabel allein schon schwerer zu sein scheinen, als die Originalverkabelung nebst Chinamannnetzteil(ich hasse die neue Rechtschreibreform…), mehr als gelohnt.

Ausbaustufe 2: Nun den V_Udo-Device zwischen Netzteil und Alientek geklemmt und bekannte Lala aufgelegt.

Der erste Gedanke war: Ruhiger, mehr Raum.Erklärung: Hat mich der Alientek nach einiger Zeit des Hörens immer etwas nervös gemacht, hat sich das nun nach längerem Hören nicht mehr ergeben. Einstellungen sind wie immer , etwas im Diskant + , Bass neutral. Peter schickte mir zusätzlich ein Paar Musiktitel, die es unbedingt zu hören gilt. Hier im Vergleich gewinnt die ‚frisierte‘ Variante klar gg die UrVersion. Bei gewählter Einstellung AZL – bitte nicht verwechseln mit ACL – also ALLE Zimmer Lautstärke, sind die tieftönigen Nachbarmitunterhaltertieftöne deutlicher und effektiver in allen Ecken der Wohnung zu vernehmen, was ich als Indiz für eine sehr gut gelungene Erweiterung des kleinen Antreibers ansehe.

Zusammen mit der Empfindung von mehr Ruhe und Raum kommt der KleinAmp nun einem „echten“Verstärker sehr nahe. Dass das „Erweitungskit“ wirklich arbeitet, sehe ich daran, dass der Verstärker noch ungefähr 5 Sekunden länger Ton liefert, als die Originalstromunterversorgung.

 

 

Lieber Peter, vielen Dank, für die Mühe, die ich Dir gemacht habe.

Dem Kardiologen, durch bessere Fitnesswerte, eine Freude zu bereiten, ist nun etwas leichter geworden. Manche Dienste kann man nur mit Hektolitergebinden vergelten. Dieser ist so einer!

Gruß aus dem Kardiocenter

Rodscher

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