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Antwort auf: Kellerheimkino 7.1.4 Atmos/DTS-X Setup / Welche Bausätze Bluesklasse

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Monti

Moin zusammen,

zum liegenden Center:
In der Tat werden die Center idR liegend angeboten, weil sie dann besser unter den heimischen Fernseher passen. Und dann muss halt wegen der Symmetrie auf beiden Seiten ein TMT und der HT dazwischen. Der Nachteil dieser Aufstellung ist die horizontale Bündelung, bzw. die Bündelung auf der Chassis-Achse: zentral vor dem Center ist alles schön aber wenn Du je nach Entfernung 2 oder 3 Meter weiter li oder re sitzt, geht schon deutlich was verloren. Also bei mir ist es auf jeden Fall sehr deutlich, aber da ich immer in der Mitte sitze und meine Frau sich gemütlich in der Sofa-Ecke einkuschelt, kann ich mit leben. 😉
Daher ist es auch für den Center eigentlich besser, wenn er aufrecht steht. Passt ja hier, weil er hinter der Akustik-Leinwand verschwindet. (Wird’s eine Stewart?) Und ein Center muss dann nicht d’Appo sein.
Udos LS sind so konzipiert, dass sie nicht auf den Hörer eingewinkelt werden. Das zeigen auch immer die 30 Grad-Messungen. Das gilt aber nur für stehende Boxen. Siehe Bündelungseffekt auf der Achse der Chassis. Wenn man nicht vor der Box sitzt mit HT auf Ohrhöhe, sondern 2 m höher, klingt jeder LS bescheidener.

Zu den Heights:
Die Weiche der Wallross ist von Udo für eine Aufhängung an der Wand konzipiert worden. Wenn Du sie in die Wand einlässt vergößerst Du damit die Schallwand, was vor allem ein verändertes Bassverhalten zur Folge hat. Probier es doch einfach mal aus, indem Du sie bündig in ein großes Brett einlässt.
Matthias hat seine Wallross im Altbau in gefühlt 12,8 m Höhe unter der Decke hängen im Vergleich zum Hörabstand, darum ist sie auch eingewinkelt. In der Atmos-Spezifikation sind die Winkel ganz andere und die Heights werden nicht zum Hörer eingewinkelt sondern strahlen gerade nach unten ab. Daher wäre meine Empfehlung, ne quadratische Kiste mit gerader Schallwand zu bauen und gem. Spec unter die Decke hängen. Wenn es denn bei Atmos bleibt…

Zum DBA:
Ich würde in einem HK keinen Sub unter 12″ verwenden. Es gibt auch Leute, die bauen in vergleichbaren Räumen 15″ oder 18″ ein. Viel hilft viel und haben ist besser als brauchen! 😉
Aus Udos aktuellem Portfolio käme für mich daher nur der Contra Sub 12 in Frage. Auf der Eton-Seite ist der Move M12 nach wie vor im Produktportfolie gelistet, vielleicht bekommst Du ja noch den einen oder anderen. Oder Udo zaubert demnächst noch ein anderes Kaninchen aus dem Hut. Du darfst auch nicht vergessen, dass Du beim DBA die hinteren Subs nicht dafür hast, noch weitere Bassenergie in den Raum zu pusten, sondern das, was von vorne kommt, durch gegenphasiges Einspielen zu kompensieren, um damit ungewollte Reflexionen und Raummoden zu verhindern. Das spart halt 2 bis 4 m Basotect.

Ciao
Chris

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