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Antwort auf: Heimkino – Wieviel Kanäle sind wirklich sinnvoll ?

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Udo Wohlgemuth
Verwalter

Hallo Matthias,

auch ohne den Makel, Referenz zu sein 😉 (den ich mir nicht anziehe), zwei kurze Sätze zu Front- und Rear-High. Um sich wohl zu fühlen, braucht der Mensch einen kleinen Nachhall, den manche vollgestellten Kammern nicht freiwillig haben, andere bieten davon zu viel. In einem schallarmen Raum sind die meisten Leute erst einmal irritiert vom fehlenden Echo, weil dadurch die Wände nicht unterbewusst wahrgenommen werden und Sprache abgehackt erscheint. Das Gegenteil ist die Bahnhofshalle, die zu viel Indirektschall bietet. Dort sind Durchsagen oft unverständlich, weil die Worte nicht innerhalb einer gewohnten Zeit zu Ende gesprochen sind. Die gesunde Mischung macht unserem Gehirn weniger zu schaffen als die beiden Extreme. Hier nützen dann die zusätzlichen Schallgeber in gewissen Grenzen, dem Hirn die Reflexionen des Raumes “verständlicher” zu machen. So gesehen (soll natürlich gehört heißen) haben die Decken(an)strahler ihren Wert im Heimkino. Das heißt natürlich nicht, dass ich mich mit ihnen lieber 90 Minuten vor die Flimmerkiste setze, um mir einen Film anzusehen. Das kann ich immer noch machen, wenn ich einmal alt bin 😉

Gruß Udo

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