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Antwort auf: Streamingdienste

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#54233
HortusNanum

Das mit dem „Hausklang“ haben einige Radiosender bereits in den 80er Jahren praktiziert. Ein „Remaster“ wurde damals wohl kaum gemacht, wohl aber der Sound über den Equalizer oder diverse Lautstärke bzw. Dynamikanpassungen „angedickt“ wo die persönliche Vorliebe des Senders es haben wollte. Zumindest fielen mir bereits damals feine Unterschiede zwischen den gesendeten Songs und den mir bekannten Aufnahmen von LP oder CD auf.

Es wundert mich ehrlich gesagt nicht, dass heutige Anbieter das auch machen, zumal die heutige DSP-Technik da viel mehr hergibt als das analoge Sendemischpult vor 40 Jahren. Irgendwie finde ich es ein bisschen perfide, das als Mittel zur Kundenbindung zu nutzen, aber wenn die Künstler sowas in ihren Lizenzbedingungen nicht verbieten, was soll man machen?
Ich nutze Spotify gerne als „Hintergrundgeräusch“ beim Arbeiten oder in der Bahn weil es so schön bequem ist. Und ich schätze die wirklich gute Empfehlungsfunktion, die mir schon öfter Interpreten in die Playlist gespült hat, die sonst an mir vorbei gegangen wären.
Wenn ich „aktiv“ Musik höre, läuft sie nach wie vor von LP oder (seltener) von CD.

Viele Grüße,
Roland

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