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Antwort auf: Aktivmodul für Soundbar

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Schülzken

Hallo Kai,

mit dem Thema Soundbar habe ich mich vor ca 3-4 Jahren auseinander gesetzt, weil auch gedacht habe das hier potenzial für DIY ist. Habe auch Pläne gemacht mit Kollege Michael, zum einen mit SB Bestückung in 4″ und 5″ und ebenso mit Eton Bestückung in 4″ und 5″. Mit integriertem SUB oder separatem SUB, was uns gerade so einfiel.
Mit einem MiniAmp kann man das Ding ohne weiteres betreiben, gar kein Problem.

Sucht man allerdings nach 2.1 PlateAmps für DIY die die Spezifikationen erfüllen für HDMI, SPDIF, KOAX, eARC, ARC, CEC, DTS, BlaBla usw. inkl. Fernbedienung stellt man auf einmal fest, es gibt sie nicht.
Es gibt nur Bastellösungen mit irgendwelchen Chinaplatinen verschiedener Art, aber was solides und bezahlbares sucht man vergeblich.

Wie Udo schon sagte, die industriellen Hersteller lassen für ihre Produkte und Zwecke fertigen.
Von Nachhaltigkeit kann hierbei aber nicht die Rede sein, weil selbige nach 2-5 Jahren im Schrottcontainer zu finden sind damit die Leute was neues kaufen, weil reparieren kann das heute eh niemand mehr, ist auch gar nicht gewollt.

Noch vor einigen Jahren gab es TV Geräte mit SPDIF/KOAX Ausgang, sogar Cinch L/R gab es, leider sind diese der Kostenoptimierung zum Opfer gefallen. Heute ärgern wir uns mit einem minderwertigen Kopfhöreranschluss rum. Leute die nichts anderes kennengelernt haben vermissen das auch nicht, Hauptsache sie können ihr Smartphone überall connecten.

Wer heute brauchbare Sondbars sucht muss mindestens 1000€ ausgeben, dazu sind aber die wenigsten bereit wenn der TV gerade mal die Hälfte gekostet hat. Hör dir Soundbars an im Bereich 250-500€, es gibt tatsächlich Leute für die ist das der heilige Gral.

Als ich kleiner Junge hatte mein Vater eine Musiktruhe (so hieß das früher) von Nordmende, die hatte da schon fünf ovale Breitband Chassis drin mit EL84 Röhren. Der Sound fasziniert heute noch.

Gruß Schülzken

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