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Antwort auf: Verstärker für die Werkstatt

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Knutbox

Hi Tibo,

Im Eifer des Gefechts scheint eine Lösung mit Sym-A-Sym’s bestimmt attraktiv. Es gibt aber ein paar Dinge zu bedenken. Selbstbau ist beim Sym-A-Sym schon teuer. Bauteile, Trafo, Gehäuse und Equipment können da schnell im mittleren Hundert-Euro Bereich liegen (für einen Amp). Dafür hat man sicherlich auch ne tolle Kiste, aber die Kosten sind einem wg. des Selbstbau-Siegels u.U. erstmal nicht so bewusst. Ausserdem ist der Bau eines Verstärkers doch noch mal was anderes als LS zusammen zu schustern. LS verbinde ich mit Holz, Fräsen, Ausprobieren und vieeel Gestaltungsspielraum. Ich würde die  Einstiegshürde rückblickend niedriger legen als beim Bau eines Verstärkers. Verstärkerbau erfordert Elektronikkenntnisse oder die Lust sich diese anzueignen. Am besten ein kleines „Labor“ mit nötigem Equipment um auch Fehler zu finden. Ausserdem ist es nicht ganz ungefährlich aufgrund des 230V Netzteils. Man darf Gewinde in Kühlkörper schneiden und Transistoren matchen. Kurzum, man muss ein bisschen wissen was man tut. Alles machbar und eine tolle Ergänzung zum LS Bau. Ich möchte nur drauf hinweisen, dass man auch die nötige Zeit einplanen sollte. Mal eben eine Verstärker zusammenbauen weil man „ja jetzt schon die LS geschafft hat“, halte ich für nicht zielführend. Ich will aber auch niemandem zu nahe treten. In deinen Nachrichten meine ich nur eine gewisse Euphorie rauszulesen, die sicherlich die Einstellung beflügelt in Zukunft mehr selber zu machen. Falls ich da richtig lag, wollte ich eine realistische Einschätzung geben. Falls du Elektronik Fachmann bist und dich bestens auskennst, kannst du die Nachricht getrost ignorieren. Ist eher an Laien adressiert.

Also mit Zeit, finanziellem Überblick, einem guten Plan und dem Wissen auch um die Gefahren, eine tolle Idee.

Wenn es schnell gehen soll, man aber wenig Ahnung hat, lieber die Finger davon lassen oder es als langfristiges, eher begleitendes Projekt sehen.

Knutbox

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