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Antwort auf: Welche Verstärker habt und nutzt ihr?

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#7882
Sparky

N’Abend,

die guten alten LucasArts Adventures….
Mein Favorit (vom anderen Publisher) aus der Ära ist „Beneath a Steel Sky“
Da bin ich bei Matthias, eine DOSbox lohnt durchaus 😉
Hach, DOS…. Wobei, das einzig wahre war die Amiga Workbench 😉

@derFiend:
Da sieht man doch wieder herrlich die unterschiedlichen Geschmäcker: NAD und SB sind beide Grundtonwarm, in Kombination für die Einen der Himmel, für Andere wiederum nicht analytisch genug.

Mein persönlicher heiliger Gral sind Udos Eton-Kreationen in Kombination mit meinen Eintakt-Röhren Basteleien, um einmal von der Kombination zu sprechen.

Warum?
Betrachtet man sich die Parameter der Eton-Chassis oder zieht Schlüsse aus ihrem Design, kommt man evtl zu dem Schluss, dass es den „Eton-Sound“ gar nicht gibt…. Soll heißen, die Beschaffenheit der Chassis ermöglicht eine sehr gute elektrische Kontrolle und Impulstreue. Man hört also seine Kette und Aufnahmen einfach „nackt“, jedes Detail (und jeder Makel) wird hörbar.

Kombiniert man solche „ehrlichen“ Chassis mit einer gesoundeten Röhre, hört man noch besser heraus, wie schön die alles verkehrt macht. Bspw. nutze ich eine selbst nachgebaute Röhrenphonovorstufe mit 12AY7 in Anlehnung an eine Schaltung von Audionote. Das Teil ist vollkommen analog, hat keinerlei Filter und ist nur für MM. Es ist nach oben und unten offen, sprich, im Leerlauf hört man den Restbrumm der Anodenspannung trotz 20H-Drossel und „weicher“ Röhrengleichrichtung ebenso, wie im Betrieb das Grundrauschen der Platte beim Einlauf und Auslauf der Nadel. Für die Einen ein absolutes No-Go, für mich genau richtig. Das Ding ist dynamisch und glasklar, meine Project-Phonobox dagegen vollkommen steril (dafür aber leerlaufbrumm- und rauschfrei). Alles eine Frage des Geschmacks.

@Michael:
Möglicherweise ist in deinem Yammi ein guter DAC verbaut, oder Dir gefällt einfach sein Sounding.
Die Datei (FLAC oder was auch immer) ist ja erst mal nur eine Art Notenblatt. Wie das Ganze hinterher klingt, hängt dann eher vom Pianisten (Verstärker) oder Piano (Lautsprecher) ab. Und natürlich davon, wie „gut“ das Notenblatt überhaupt geschrieben ist 😉

Gruß,
-Sparky

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