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Antwort auf: Gehäuseprinzip "ACL" verstehen und anwenden

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#24703
derFiend

„Ich lese interessiert mit, verspüre die Euphorie und habe Lust mitzumachen, aber insgesamt versteh ich leider nur Bahnhof.
Mathematisch bin ich ne Null, aber logisch ganz passabel.“

Geht mir absolut genauso. Ich bin, zumindest hinsichtlich des LS Bau, da einfach mehr von der Sorte „Trial and Error“. Ich weiss, das ACL Prinzip funktioniert, und ich versuche an meinem Lautsprecher durch ausprobieren einfach das, für mich, beste herauszubekommen.
Der zufällig während des Baus hier entstandene Thread hilft mir dabei aber enorm gewisse abwandlungen und andere Überlegungen anzugehen, was man noch testen könnte.

Generell aber, so scheint mir, ist das ACL Prinzip recht robust. Im Gegensatz zu den bisher realisierten Lautsprechern wie der 12ACL, 24ACL und der U_DO 1 und 9 habe ich die einzelnen Kammern mit recht kurzen Abständen realisiert (15cm untereinander, statt z.B. 24 oder 22). Wie mir Udo mal in einer Mail verriet, ist wohl primär das oberste Reflexbrett entscheidend.
Das konnte ich verifizieren, in dem ich den Duchlass aus der obersten Kammer hinter den Chassi zur darauf folgenden im Durchlass immer weiter vengt habe.

Von den anfänglichen 135mm2 hin zu den 83mm2 jetzt war ein deutlicher Zugewinn im Tiefbass zu vernehmen.

Interessant fände ich zu wissen, hinsichtlich welcher Chassigrößen das ganze Prinzip sein Ende findet. Wäre z.B. eine SB18 auch als ACL denkbar? Ab wann lohnt das hinsichtlich des Tiefbass zugwinns nicht mehr, im Verhältnis zu einem „normalen“ Standlautsprecher?

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