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Antwort auf: Kaufberatung: Verstärker für Wiedereinsteiger in die Hifi Welt

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#2484
Sparky

Guten Abend Michael.

Das Gute an “Alteisen” ist, seit deren Bau ist die Technik auch bei Lautsprechern vorangeschritten. Was bedeutet, ein “Vintage”-Verstärker, welcher aus damals bedingt Wirkungsgrad-schwächeren Boxen einen passablen Klang zauberte, erfährt an heutigen, teils in Sachen Wirkungsgrad merklich weiterentwickelten Boxen, eine kleine Renaissance. Dennoch würde ich erst einmal gediegen anfangen, die o.g. Gerätetipps / Budgets sind da ein guter Richtwert.

Denn Eines ist nicht zu vergessen: Bei all dem Hype um Alteisen; auch daran geht die Zeit nicht spurlos vorbei. Was bedeutet, ein Gerät von privat und gebraucht, am besten noch exzessiv und bei der ein oder andren Pegelorgie (schön warm geworden), weist irgendwann stets die gleichen Fehler auf: Trockenfallende Siebelkos, kratzende Potis, oxydierte Schaltkontakte….
Wer heute noch das Handwerk des “Radio- und Fernsehtechnikers” versteht und solche Geräte instand setzt, schlägt gutes Kapital daraus – daher besser kein “legendäres” Gerät kaufen und sich dann ärgern, dass es über seinen Zenit ist – einen Verstärker für 100€ kann man mit weniger Ärger in die Schmelze werfen als einen für 1000€, sollte eine Überholung unwirtschaftlich erscheinen.

Die Vintage-Boliden, die für mich (zukünftig) in Frage kommen, werden überwiegend zu Mondpreisen gehandelt – da bleibe ich erst mal bei meiner Praxis, in Eigenregie evakuierte Glaskolben mit trägen Spannungsversorgungen und zentnerschweren Eisenklötzen zu verpaaren, um das gewünschte Sounding zu erreichen 😉

Gruß,
-Sparky

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