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Antwort auf: Münchner Kaffeekränzchen

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#25932
derFiend

So, bei den größeren Kalibern gilt mein Dank erstmal dem Peter für seinen Umschalter. Der hat einen doch recht direkten Vergleich erst möglich gemacht, und einige Erkenntnisse zu Tage gefördert, die mir sicher verborgen geblieben wären, hätten wir immer erst am Verstärker umstecken müssen.

Die SB36 kamen leider etwas zu kurz, ich fand sie aber gut. Sehr viel mehr kann ich da leider aus dem Gedächtnis heraus nicht mehr sagen.

Generell spielten alle Lautsprecher auf einem sehr hohen Niveau, und die Unterschiede spielten sich häufig über das Musikgenre, Aufnahmequalitäten ect. ab, als das man jetzt direkt sagen könnte einer sei hier einfach besser als der Andere.

Little Princess: ich hab die LP in Ingolstadt zum ersten mal gehört, und da sie mal zur Liste meiner potentiellen Baukandidaten gehörte, hat sie immer mein Interesse. Mein Eindruck aus Ingolstadt hat sich aber auch hier gefestigt. Sie spielt sehr schön Auflösend, lässt jedes Detail in den Raum, aber bei manchen Musikstücken klingt sie mir einfach zu „hart“. Gelegentlich hatte man den Eindruck ein Gitarrenanschlag würde auf unterarmdicken Stahlseilen stattfinden. Bei anderen Musikstücken klang sie dann wieder absolut perfekt, und holte das Beste aus dem Stück heraus.

Chorus 52 ACL: da bin ich halt voreingenommen, daher halte ich das kurz. Ich fand sie hat über alle Musik ein wirklich gutes Bild abgegeben, lässt absolut nichts vermissen, und spielt ganz allgemein genau in dem Bereich zwischen dem Klangbild der Princess und der SB Chassi. Das war auch das für mich selbst gesteckte Ziel, und deshalb war ich mit dem Vergleich sehr zufrieden. Es gab auch mal Musikstücke da war sie ein wenig zu „forsch“, ohne dabei aber die Härte wie die LP zu haben. Alles in allem würde ich aber behaupten, bewegt sie sich auf einem Niveau das mich veranlasst die Konstruktion mal hier in´s Forum einzustellen.

SB23/3: der wohl schwierigste Teil in der Beschreibung hier. Das liegt wohl unter anderem daran das der Lautsprecher hier gelegentlich beschrieben wird als könne er Wunderdinge verrichten. Anfangs hatte er den simplen Nachteil aufstellungsbedingt ein recht schmales Stereodreieck zu haben. Aber auch als wir das verbreitert haben, hat mich der LS einfach nicht überzeugt. Ich hoffe Du kannst das verkraften Stefan! Bei ruhigen Jazz geschichten (die ich sehr mag) klang er wirklich gut, und lag auch mal vor allen anderen LS. War im großen und ganzen dann aber doch die Ausnahme. Bei Metallica z.B. klang er unglaublich „Matschig“. Bei den Chinese Drum geschichten spielte er aber ganz gut seine Membranfläche aus, genauso wie bei elektronischer Musik.

U_Do 6: Für mich definitiv der Preis/Leistungssieger an dem Abend. Auch ohne den U_Do 7 Sub ließen sie wirklich nur sehr wenig vermissen, und es war so gut wie garkeine Musik dabei bei der sie wirklich Probleme gezeigt hätte. Echt faszinierend! Ich glaub da muss ich mir noch überlegen wie ich einen solchen Bausatz in mein Schlafzimmer integriere. Ich kann mir auch gut vorstellen das diese Lautsprecher als Beschallung für kleine bis mittlere Partys eine echt gute Figur machen.

Verstärker: ich fand der Elac hat wirklich alles gut mitgemacht. Die gehobenen Lautstärken waren genauso wenig ein Problem wie die großen Impulssprünge, Orgelmusik oder die Chinese Drums kamen wirklich wuchtig rüber, und auch in den Höhen hat mir nichts gefehlt. Bin weiter zufrieden mit dem wirklich handlichen Gerät 😉

Soviel zu meinen 5 Cent, ich bin gespannt auf eure Eindrücke!

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