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Antwort auf: U_Do 14 für Prinzessinnen

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Stefan

U_Do14 gegen Mona 2.1

So sah es aus, als ich heute die Gegenüberstellung gemacht habe.
Ziel war es, die Mona mal im direkten Vergleich mit der 14er U_Do zu hören.

Links unten in schwarz/weiß steht der Mona Subwoofer. Obendrauf der 14er Sub. Rechts daneben die U_Do14 Satelliten unten und Mona Satellit obendrauf.

Ganz rechts unten steht noch der Subwoofer U_Do7 und obendrauf noch die U_Do6.

Ich habe ALLE am selben Verstärker betrieben, mit denselben Einstellungen.
Das ist ein Breeze Audio mit TPA5613 Board. Betrieben an einem 24V 6.25A Netzteil von Leicke. Also 150W.

Meine Vermutung hat sich voll bestätigt.
Bei den meisten Songs lag die 14er U_Do klanglich deutlich vor der Mona. Die Auflösung ist viel feiner, der Klang tiefer, die Bühne breiter und schöner gestaffelt.
Das hatte ich so eigentlich nicht erwartet, weil man ja von Breitbändern immer wieder hört, das die Bühne da so schön wäre. Und die Mona Satelliten sind ja schließlich Breitbänder.
Auch der Bass hat etwas mehr Punch und Volumen bei der 14er. Da liegen keine Welten dazwischen, aber so, das es deutlich hörbar ist. Und trotzdem weiß auch der Mona Subwoofer zu überraschen! Nur im direkten Vergleich kann der von der 14er eben ein wenig mehr überzeugen.

Es ist jetzt aber auch nicht so, das die Mona mir nicht mehr gefällt!! Wer die Mona schon mal gehört hat, weiß, das die auch durchaus zu beeindrucken weiß! Und auch von den Abmaßen her gibt es bei ADW ja nichts kompakteres. Also wenn es richtig klein sein soll, bei großem Sound, kommt man um die Mona sowieso nicht herum.

Und die Mona ist auch noch 60€ günstiger als der U_Do14 Bausatz. Ich würde aber sagen, das die 14 um mindestens 80€ schöner klingt 🙂

Der Vergleich wurden dann auch noch mit der 6er plus 7er Sub gemacht.
Am gleichen Verstärker muss ich für die große Kombo den Lautstärkeregler ein Stück zurück nehmen. Der Wirkungsgrad der doppelten Chassis lässt grüßen.
Nach dem Pegelangleich ist mir dann aufgefallen, das die Mitten der 6er sich doch stark hervorheben. Mit der 14er klang das irgendwie ausgewogener, bis ich den Regler am Verstärker mit der Balance zwischen MT und HT für die 6er angepasst habe. Dann zeigen die 6er was sie drauf haben.
Da war die Bühne dann noch ein wenig voluminöser und starke Impulse werden einem noch unangestrengter um die Ohren gehauen.

Fazit aus den Erkenntnissen: Ab jetzt greife ich lieber zur 14, falls ich was Kompaktes will. Es sei denn, es muss noch kleiner sein. Die 60€ mehr an Kosten lohnen sich auf jeden Fall!
Einen weiteren Bausatz habe ich ja noch bereitliegen. 🙂

Meiner Zweitgeborenen gefällt es ebenfalls super. Sie ist äußerst erfreut über das Ergebnis. Jetzt steht nur noch das abschließende Finish aus.
Meine erstgeborene hat wohl kein Bock gehabt mit Papa zu bauen und als ich Ihr die Wahl gelassen habe selbst zu bauen, oder meine altes Fertigsystem mitzunehmen, hat sie sich tatsächlich für Zweiteres entschieden.
Sie ist also zum Teufel gegangen… Die Nachbarin hat bei Ihr, ob der Lärmbelästigung, auch schon angerufen. Das ist scheinbar alles was ihr wichtig ist. Na gut. Man kann nicht alle Seelen retten..

Jedenfalls bin ich sehr froh, das dadurch der zweite Satz 14er bald auf meinem Schreibtisch spielen wird. Ich weiß das sehr zu schätzen 🙂

LG, Stefan

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