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Sparky

Guten Abend,

Bevor sich der erste Fragt, ob ich noch lebe, hier auch meine Rückmeldung:
In der Tat ein gelungener Nachmittag, das finde auch ich. Rincewinds Kochkünste sind stets eine Verkostung wert und selten fand ich derart Geschmack an einem alkoholfreien Bier, da springe ich auch über meinen Schatten und bemopper nicht einmal, dass „Craft“ draufsteht, auch wenn ich keine Strickmützen trage 😉

Dafür, das ich das letzte Mal gefühlt Memory im Alter der anwesenden jungen Damen gespielt habe und Kinder in dem Spiel einfach unschlagbar sind, war ich froh, wenigstens auch ein paar Karten ergattern zu können. Hat in der Tat Spaß gemacht, erinnert an alte Zeiten.

Bzgl. der anwesenden Gast-Lautsprecher (Achtung! Subjektive Klangeindrücke!): Die SB85TL spielte sortenrein mit Krishkats SB23 zusammen. Im Vergleich ist die 85er in Mitten und Höhen etwas direkter, die 23er kommt etwas tiefer in den Keller, ohne sich anstrengen zu müssen. Die Bühne der 23er ist etwas breiter, die der 85er etwas tiefer. Beide spielen auf hohem Niveau und welche einem persönlich besser gefällt, ist allein dem eigenen Geschmack geschuldet.
Die Illumi entpuppte sich anfangs als Überraschungsei, denn „aus 1 mach 3“ ist keine hohle Frase,
hat Udo den Vorführsatz doch so kreiert, dass die Box mit wenigen Handgriffen zu allen drei Bauvorschlägen transformiert werden kann. So tüddelten wir das Ganze erst mal „so“ zusammen und standen dann rätselnd davor, was uns der Künstler mit dem Werk sagen möchte – eine kurze Rückfrage bei diesem brachte aber schnell des Rätsels Lösung und es trat im wahrsten Sinne des Wortes die Erleuchtung ein. Außerdem wurde empirisch bewiesen, dass viele Weichenteile nicht zwingend eine Klangoffenbarung erwirken, denn wenn sich eine Weiche im Inneren befindet und man einfach mal so eine Zweite dazu in Reihe schaltet – dann tut dat nich so ganz wie´t soll 😀
So wurde schlussendlich auch mein Wunsch erfüllt, den Eigenklang eines Satori Chassis zu hören, der für die Größe der Box voluminös im Raum steht, sie macht ihrem Namen also alle Ehre. Ich halte die Chorus für vergleichbar, wobei diese etwas mehr „Eton-Typisch“ klingt, die Satori Chassis liegen ihrerseits etwas näher am „SB-Klang“. Somit empfehle ich das Probehören all Jenen, die irgend etwas zwischen „Standard“-SB und Eton-Hexacone suchen.

Danke an alle Beteiligten und insbesondere Gastgeber Rincewind für diese schöne Kurzweil.

Gruß,
-Sparky

P.S. Das mein loses Mundwerk scheinbar trotz konzerninduzierter temporärer Hirnerweichung und leichtem Winter Blues für Unterhaltung sorgt, freut mich. Da sich jetzt sowohl die bematschten-Baustelle und der Winter dem Ende zuneigen, bin ich spätestens kommenden Monat wieder wie gehabt zur Verfügung, die Allgemeinheit aufzumischen, versprochen 😉

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