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Antwort auf: Raspberry DAC

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#28224
Sparky

Mahlzeit,

über Sinn und Unsinn bei DACs kann man sich, wie bei eigentlich allen Fragen der Musikwiedergabe, trefflich streiten 😉
Bei DACs ist es so, dass sich die „Zauberei“ im Chip selbst abspielt. Diese ist vom Hersteller vorgegeben und unterliegt engsten Fertigungstoleranzen, zu gut Deutsch „Einer wie der Andere“, sofern es die gleiche Type ist.

Das „Drumherum“ um den Chip ist lediglich die äußere Beschaltung der Signalführung, Spannungsversorgung und Zusatzfunktionen, wie ein nettes Display, verschiedene Quellen wie optische Eingänge, WLAN-Streaming etc.

In den Signalpfaden sollten dann halbwegs brauchbare Bauteile sitzen, was im SMD-Zeitalter aber auch kein Kunststück mehr ist, selbst für den Kaufmann mit dem spitzen Bleistift.
Die Spannungsversorgung ist ein Kriterium, die üblichen USB-Steckernetzteile sind „so La La“, aber da kann ja der DAC nichts zu.

Was die Zusatzfunktionen angeht: Wenn da Konzepte wie Multiroom oder abonnierbare Musikdienste in´s Spiel kommen, kommen oft Lizenzgebühren hinzu, die auf den Endverbraucher umgelegt werden.

Allerdings kann ich persönlich nicht nachvollziehen, warum heute z.B. vergleichbare Geräte, mit ähnlichem Funktionsumfang und identischem Chipsatz mehrere hundert Euro Unterschied haben sollen. Es mag Leute geben, die dort einen Unterschied hören, ich persönlich bin aber der empirischen Überzeugung, dass ein DAC keine größere dreistellige Beträge kosten muss, um gescheit Musik wieder zu geben.

Hierzu lege ich den folgenden Artikel von Rincewind an´s Herz:
Anna log in Digital

Gruß,
-Sparky

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