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Antwort auf: Musikzimmer bzw Heimkinobestückung

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#28696
Kubaner

So, nun ist es passiert.

Gestern konnte ich spontan etwas Zeit freischaufeln und bin zu Udo gefahren.
Nach einem fröhlichen und entspanneten Plausch mit Udo und Vadder sind wir zum Hören übergegangen…
Meine recht „bunte“ (wirre) Liste an Stücken ist über die diversen Lautsprecher an unser Ohr gelangt.
– King Singers – Rheinberger, Abendlied
– Yundi Li – Chopin Klavier
– Toon Koopmann – Händel Orgelkonzert
– Melody Gardot – She don’t know
– Beth Hart – Sinner’s Prayer
– Nils Landgren – Booty Rock

Wir starteten mit der SB 36 (die SB85TL war gerade verliehen), über die Chorus 85 an die Linie 43 und (es war ja schon klar) die Duetta.
@Udo, ich hoffe ich hab sie mir alle richtig gemerkt 😉

Was soll ich sagen, ich bin immer noch ziemlich beeindruckt.
Zum Einen natürlich von dem netten Abend und den netten Menschen.
Zum Anderen darüber welche Sprünge zwischen den Lautsprechern tatsächlich für mich wahrzunehmen waren…

Klang die SB36 (lange mein Favorit, wegen des tollen Preis-Leistungsverhältnisses und der wohnraumverträglichen Dimensionen) zwar toll aber etwas (bitte um Verzeihung) dicklich, war die Chorus85 direkt ein deutlicher Sprung nach Vorne. Mehr Auflösung in den Höhen und ein aufgeräumterer Klang.
Die Linie 43 machte all dies noch besser, unglaublich was einem auffällt, was man vorher nicht vermisst hat. Einmal gehört, kann man nicht mehr zurück… (zumindest kommt einem das so vor). Fantastische Höhen und ein absolut trockner Bass.
Vadder führte mit seinem Kommentar (diese tolle Stimmen haben eigentlich auch den ER4 verdient) letztlich zur Duetta.
Ich bin immernoch baff was der Hochtöner da noch alles „findet“… er springt einen nicht so an wie die Kalotte in der Linie43. Er „entfaltet“ den Hochton gewissermaßen und stellt ihn komplexer in den Raum. (meine schwache Beschreibung dessen, was an meinen Ohren und in meinem Kopf stattgefunden hat)

Ich habe ja bereits viel gelesen hier und verfolge seit vielen Jahren die Hörerfahrungen diverser Nachbauer.
Aber ich bin trotzdem geplättet.
Jedes Mal wenn ein „Vorhang“ weggezogen wurde, konnte die nächste Box noch einen weiteren lüften…

„Da steh’ ich nun, ich armer Tor!“ Und bin viel klüger als noch zuvor…
Nur muss ich mich aufgrund dessen nun mit ganz anderen Gedanken / Konzepten / Herangehensweisen herumschlagen…

Mit Stereo starten und Sourround kann ja später mal stattfinden?

Vielen Dank Udo und Vadder für den netten Abend und tollen Höreindrücke.

Fortsetzung folgt…

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