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Antwort auf: Hybrid-Verstärker im Selbstbau

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#45668
Rincewind

Hallo Jörg!

Dein Link zeigt auf die chinesische “Version 1.0” der Platine. Diese ist bei diversen Anbietern erhältlich. Allen gemeinsam ist, dass hier der dritte Festspannungsregler fehlt – die 5V Spannung wird wie auch immer auf der Platine gebastelt. Betrachte in Ruhe die Anordnung der Bauteile auf den Platine bei diversen Anbietern und lass dich nicht von unterschiedlichen Farben irritieren. Du wirst eine sehr frappierende Ähnlichkeit feststellen.

Hier ein Beispiel für die Version 2.0 (mit drei Festspannungsreglern):
PGA2310 Board

Unterschied zwischen PGA2310 und PGA2311 ist die Spannungsversorgung des analogen Vorverstärkers. Der PGA2310 nutzt +/- 15V für die analogen Signale – was rein theoretisch gegenüber dem PGA2311 etwas bessere Dynamik bringt. Ansonsten sind die Messwerte der beiden Nahezu identisch. (Siehe Datenblätter bei TI)

Der Hersteller weist in den Datasheets explizit darauf hin, dass die digitalen und analogen Massen getrennt sein müssen.

Bezüglich der Auftrennung auf den Platinen: Auf meinem Platinen (sowohl 1.0 wie auch 2.0) sind die Masse-Leiterbahnen so zusammengelegt, dass eine Auftrennung nicht möglich ist.

Die erhältlichen Platinen sind ansonsten OK, was reinkommt, kommt auch raus. Allerdings wie Sparky sagte: dick mit AA eingecremt. Übersetzt: alles was Feinheiten und kleine Details darstellt, wird verschwinden. Wenn man damit klar kommt, sind die Platinen für den Preis brauchbar.

Der PGA2310/PGA2311 Chip ist schon wirklich gut, nur muss man diesen auch entsprechend beschalten. (Vielleicht hilft diese Metapher: Ein schlechter Koch ruiniert den Geschmack eines Wagyu-Steaks).

Grüße
Rincewind

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