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Antwort auf: Projekt Isolde- Linie 54

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Sparky

Guten Abend,

ich möchte mich nicht abwertend zu Produkten äußern, drücke es aber einfach so aus: Mit ein wenig geschickter Suche und abseits des ganzen aktuellen “Rumgehypes” zum Thema Vinyl erhält man für den gleichen Gegenwert viel “mehr” Plattenspieler in Form eines Altgerätes.

Das liegt daran, dass zu der Zeit, als die CD ihren Siegeszug antrat, die Hersteller von Plattenspielern regelrechte Material- und Preisschlachten geschlagen haben, um die Kunden nicht all zu schnell an das neue Medium zu verlieren. Zudem konnten die damaligen Ingenieure auf die Erfahrung von Jahrzehnten zugreifen, während teilweise bei der momentanen Wiedergeburt des Vinyls die Wiedererfindung des Rades als Innovation des Jahrhunderts gefeiert wird.

“Am Rad drehen” an sich ist nicht schwer, der Teufel steckt aber im Detail. Da hatte jeder Hersteller seien ganz persönlichen Tricks, wie bspw. Dual mit seinen ULM (Ultra Low Mass) Tonarmen und Antiresonatoren im Ausgleichsgewicht. Da kann man zwar nicht einfach wild irgend einen Tonabnehmer dranquacken, ein paar Gedanken muss man sich machen. Aber am Ende kann man mehr raus holen als bei aktuellen Produkten, wo eine offen riemengetriebene Kunststoffscheibe und Karbon-Tonarm als Highend-Olymp vermarktet werden.

Die mir geläufigen guten Vintage-Marken:
-Dual
-Technics
-Thorens

Da gibt es viele Vorschläge zu Typen.
Ich selbst habe bspw. nen Dual 701 erster Generation mit Ortophon Bronze TA und bin mit der Kombi sehr zufrieden.

Gruß,
-Sparky

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