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#7208
Isolde

Nachtrag zum denkwürdigen 15. Oktober in der Bochumer Klangförderstraße
Seit Monaten hatte mein Neffe Matthias mir in den Ohren gelegen: „Denk dran, Tantchen, am 15.10. ist Hörtermin bei Udo in Bochum!“ —O, nein, so war es keineswegs! Sondern spontan wie immer hieß es am Freitagabend: „Morgen machst du dich auf die Socken zum Udo, klar?“ — oder so ähnlich.
Zunächst schob ich meine „Das-geht-nicht!“- und „Ich-müsste-doch-eigentlich“-Bedenken beiseite, dann Hund ‚Strubbell‘ und mich ins Auto. Und los ging’s.
Als ich Udos Laden betrat, saß da bereits eine nette Bande, auf schicken Ledersofas schicken Klängen lauschend. Ein bisschen wie im Kino, nur besser. Bass, bässer, am bässten.
Fremd fühlte ich mich nicht. Nicht nur, weil mein Neffe anwesend war. Udo, Martin, Johannes, Rodscher und gefühlt Sieben weitere Lustig-Lieben, Ihr alle gabt mir das Gefühl, willkommen zu sein! Ein fettes DANKE!
Hauptsache, hinsetzen und Klappe halten? O nein, es gab nichts Strenges, keine Befehle.
Nicht einmal für Strubbell, der Euch bald alle in seine Ballspiele verstrickt hatte.
Udos Frau versorgte uns mit Kaffee und Kuchen, Wein soll auch geflossen sein – wir waren wirklich eine große Familie.
Uns verbanden zwei Wünsche: 1. die geliebte Musik in ihrer ganzen Klangbreite gewürdigt zu ’sehen‘, und 2. uns selbst etwas GUTES zu tun: unseren Ohren, unserem Geist, unserer Seele.
Von Stunde zu Stunde wurde es gemütlicher, fast bis 22h hockten wir beieinander. Es fehlte nur noch die soziale Fellpflege.
Dann ging es für mich zurück nach Göttingen, wo ich als Siegerin über Nebel, Dunkel und Müdigkeit um 02.30h wohlbehalten landete.
Am Sonntagmorgen hörte ich im (plötzlich so armselig klingenden) Radio: „… und nun den 4.Satz aus Dvoraks 9.Sinfonie!“ – Ich hatte es doch gewusst: da war noch was!! Neben dem 1.Satz, den wir uns bei Udo in verschiedenen Klangqualitäten wieder und wieder angehört hatten. Tja, und am Sonntagmorgen war der Dvorak wie ein kleiner Gruß von der wohlgemuthen Lautsprecherfamilie!
Ach, Ihr habt viel mehr „Ahnung von de Technik, von dä ich nix verstonn“ (BAP)!
Was macht’s!? Uns Zwölfe plus Strubbell & Kater verbinden Fröhlichkeit, Kuchenhunger und ganz viel Liebe zu feinen Klängen guter Musik. Leute, Ihr seid einfach echt! … Und ich hab mich in die Straßenbahn Linie 5 verknallt. Rettungslos. Herzliche Grüße! Isolde 🌹

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