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Spotify Musik-Radio mit miniACL

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Dieses Thema enthält 25 Antworten und 7 Teilnehmer. Es wurde zuletzt aktualisiert von  nymphetamine vor 6 Tagen, 23 Stunden.

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  • #30936

    Rincewind

    Hallo!

    Die miniACL zum absoluten Kampfpreis haben mich überzeugt: Ich will ein neues Küchenradio!

    Auf dem vorläufigen Wunschzettel stehen:
    – Integration von Streamingdiensten wie Spotify, Tidal, Quoboz, GooglePlay usw.
    – Internetradio
    – USB Anschluss für Musik vom Stick (oder HDD)
    – Bluetooth 4.0 (wegen besseren Audio Codec – besser Musikqualität)
    – Das Ganze lässt sich mit einem Akku betreiben (Garten, Urlaub usw.)

    Udo war schon bei Amazon unterwegs und hat nen kleinen miniAmp gefunden, der Bluetooth kann jedoch bei der Integration von Streamingdiensten auf ein dauerläufer Akku im Smartphone angewiesen ist. Daher werde ich nen Raspberry Pi als Schaltzentrale nehmen. Womöglich lässt sich der eingebaute DAC im miniAmp nutzen, dann spare ich mir eine zusätzliche Platine.

    Wenn die Integration des miniAmps mit DAC und Raspi fehlschlägt, dann wird mit HiFiBerry Amp ein alternativer Lösungsweg verfolgt (sozusagen Plan B).

    Deshalb: Los geht’s
    miniAmp geordert
    miniACL bestellt
    Raspi 3B+ liegt schon auf dem Schreibtisch (okay n Raspi Zero würde auch reichen, aber den müsste ich extra bestellen)

    Grüße
    Rincewind

  • #30937

    HaZu

    Spotify aufs Raspberry zu bringen ist leider recht umständlich. Habe Mal eine Anleitung in englischer Sprache verfasst:

    https://homebrewedthoughtsandthings.wordpress.com/2016/07/05/install-spotify-connect-to-you-raspberry-pi/

    Bluetooth ist wohl das Einfachste um gerade mobil, also ohne WLAN Infrastruktur, vom Handy aus zu Streamen.

    Für Installationen mit vorhandenem WLAN macht es meiner Erfahrung nach für Android Nutzer Sinn, sich ein Google Chromecast Audio zu besorgen. Damit kann man über das Handy alles mögliche Streamen und mit einer Festplatte am Router (NAS) geht damit auch DLNA. Die Dinger haben auch einen optisch-digitalen Ausgang, können also auch direkt an einen D/A Wandler gehängt werden. Und weniger Strom als ein Raspberry braucht es auch.

    Für iOS wäre das Equivalent ein Raspberry auf dem shairport läuft. Damit kann man über AirPlay vom Smartphone streamen.

    PS: deine Lösung setzt ja in jedem Fall eine 5V Stromversorgung voraus (RasPi). Darüber kann man natürlich auch das Smartphone laden falls bei Bluetooth-Streaming mal der Saft ausgehen sollte. Hier ein paar Hintergrundinfos zu Bluetooth Low Energy https://www.elektronik-kompendium.de/sites/kom/1805171.htm

  • #30938

    derFiend

    So ein Projekt schwebt mir derzeit auch vor. Lass es mich wissen wenn du weisst ob und wenn ja welches Betriebssystem den Verstärker auch erkennt, sprich Treiber mitbringt.

    Ansonsten kann ich sagen, das die Distri “Volumio” inzwischen so gut wie alle deine Wünsche erfüllt. Ob sie allerdings Tidal ect. integriert hat, kann ich nicht sagen. Spotify funktioniert da schon länger.

    Halt uns auf dem Laufenden 😉

  • #30939

    HaZu

    Mittlerweile habe ich schon drei Projekte dieser Art umgesetzt und auch selber lange Volumio verwendet. Mir persönlich ist die Verwendung von Spotify mit Volumio zu umständlich und eingeschränkt (man kann nur Playlisten abspielen die man zuerst an eine zusätzliche App weiterleiten muss und einzelne Songs in die Warteschlange einfügen geht leider auch nicht). Dem Betriebssystem ist der Verstärker egal, der D/A Wandler braucht Treiber. Für das Raspberry gibt es da mittlerweile eine Riesenauswahl. Als preiswerte Lösung mit integrierter Lautstärkeregelung habe ich gerne die Sound Blaster Play USB Soundkarte mit dem Raspberry verwendet. Man kommt ein bisschen günstiger weg als mit dem Hifi Berry DAC pro, bei den kleineren hat man keine Verlustfreie Lautstärkeregelung.

    Insgesamt ist mein Resumé aus den vergangenen Jahren: Wenn man gerne rumbastelt und es einem vor allem um den Spaß beim Frickeln geht, dann ist ein Raspberry eine nette Sache. Einfach und unkompliziert Musik aus dem Handy auf den Lautsprecher geht auch für den ungeübten Anwender am besten mit den gängingen Dongles á la Chromecast oder Bluetooth. Das wird von den Apps nativ unterstützt und braucht keine Umwege wie zB bei Spotify und Volumio. Auch ist es einfacher eingerichtet. Die Klangqualität ist gerade bei mobilen Lösungen völlig ausreichend und wenns mehr sein soll, schließt man das Ganze halt digital an einen hochwertigen DAC an.

    Internet Radio 1 (Damals noch von Hand das Betriebssystem und MPD installiert)

    Version 2 (anfänglich mit Volumio betrieben, später dann auf Grund von Stabilitätsproblemen wieder auf eine reine MPD Installation umgeschwenkt)

    Noch aus dem gelben Forum damals: FT09 als Küchenradio (Volumio 2, ebenfalls mit Stabilitätsproblemen, jetzt Chromecast statt Raspberry) (Link entfernt, wir werden dort geblockt).

    Die FT09 habe ich bereits auf Chromecast umgestellt. Die Anwenderin kommt seit dem deutlich besser damit klar. Mein Küchenradio (Version 2) stelle ich gerade um. Ich werde den Verstärker weiter verwenden, eine gescheite Stromversorgung einbauen und das Raspberry gegen einen Chromecast tauschen. Ist einfach praktischer und so kann ich direkt aus den Apps zwischen Wohnzimmer und Küche wechseln oder sogar, bei Bedarf, in beiden Zimmern das gleiche abspielen.

    PS: Ich hätte noch ein Raspberry 3 und demnächst noch ein Raspberry 1 abzugeben, falls jemand Interesse hat 😀

    • #30943

      derFiend

      Mir persönlich ist die Verwendung von Spotify mit Volumio zu umständlich und eingeschränkt (man kann nur Playlisten abspielen die man zuerst an eine zusätzliche App weiterleiten muss und einzelne Songs in die Warteschlange einfügen geht leider auch nicht).

      Komisch, also bei mir hat das selbst bei Volumio in Version 1 einwandfrei funktioniert. Man kann keine Playlisten editieren, aber abspielen aus der Volumio UI heraus funktioniert einwandfrei.

      Mit der Warteschlange hab ich keine Erfahrung, das nutze ich nie.

      Ich würde dir aber dahingehend recht geben, das die Raspi Lösungen nicht mehr unbedingt die Anwenderfreundlichsten sind. Chromecast ist gut, ich sehe aber inzwischen kaum noch Bedarf über den schlichten Bluetooth Empfang hinaus.

      Raspi mit Volumio hat hier primär noch den Vorteil das man inzwischen alles per Touchscreen bedienen kann, inklusive der Lautstärkeregelung.

      • #30944

        HaZu

        Genau diese Einschränkung, die du beschreibst mit Spotify und Volumio, meine ich. Man kann nicht “mal eben” einen neuen Song einfügen den man beim Browsen gefunden hat. Nur Playlisten an Volumio übergeben und abspielen geht. Können die Playlisten mittlerweile im Shuffle-Modus abgespielt werden?

        Welchen Vorteil hat die Bedienung mit dem Smartphone/Tablet-Touchscreen gegenüber dem Volumio Touchscreen am Raspberry?

        Bluetooth ist die Universallösung. Funktioniert mit jedem Smartphone, egal welcher Hersteller und ist Narrensicher. Man könnte die Übertragungskomprimierung als Nachteil aufführen, bei diesem Anwendungszweck hier ist das aber eher sekundär würde ich behaupten.

      • #30945

        derFiend

        Welchen Vorteil hat die Bedienung mit dem Smartphone/Tablet-Touchscreen gegenüber dem Volumio Touchscreen am Raspberry?

        Bin mir jetzt nicht ganz sicher ob wir hier nicht aneinander vorbei reden. Ich sprach eigentlich von der Option Volumio direkt am Rasperry über Touchscreen zu bedienen.

        Ganz allgemein geht es mir beim Küchenradio primär um eine schnelle und unkomplizierte Bedienung. Insofern sind mir auch editierbare Playlisten garnicht so wichtig. Gerade in der Küche will ich am liebsten einen oder zwei Knöpfe drücken, und dann spielt das Gerät Musik, zur Untermalung beim Kochen oder Essen. Hab bei mir selbst festgestellt, das mir da selbst die Bluetooth Koppelei schon zu lange dauert.

        Das mag manchem seltsam erscheinen, aber ich hab echt festgestellt das ich eher mal 2 Knöpfe drücke und dann spielt was, als mein Handy zu holen, bluetooth zu koppeln und dann Musik auszuwählen.

        Und da sehe ich auch noch den Vorteil beim Display direkt am Raspi (respektive dem Küchenradio). Da muss ich nicht noch ein weiteres Gerät bei mir haben…

      • #30946

        HaZu

        Den Komfort sind mir persönlich die 60€ für den Touchscreen nicht wert 🙂 Hab mir so ein Widget auf den Homescreen gepackt. Handy entsperren, play drücken, läuft.

      • #30948

        derFiend

        Hat simpel was mit Gewohnheit zu tun… ich gehör halt zu den Menschen (obwohl nicht alt 😛 ) die nicht ständig ihr Handy mit sich rumtragen… ich lass das dann ständig in dem Stockwerk drüber liegen, und lauf dann halt ungern wieder zurück…

        Die Alternative wäre halt Sprachbedienung… kostengünstig zu realisieren, mit all den bekannten Nachteilen. Frei Software für das Raspi hab ich da leider noch nicht gefunden, das mir auf zuruf Radiosender anschaltet oder Spotify Playlisten spielt…

  • #30953

    Rincewind

    Hallo!

    Da meine Umsetzung durchaus Portabel sein und auch ohne Internet notfalls was von einem USB Stick abspielen können soll werde ich Volumio und aktuelle Moode Audio Distribution testen.

    Das aktuelle Volumio 2.413 habe ich kürzlich getestet (allerdings noch ohne Spotify) und war von der leichten Installation sowie Einrichtung positiv überrascht. Ok, einen Fallstrick gab es dabei: Wenn man, wie ich ein Synology NAS betreibt, muss in den erweiterten Einstellungen für das Einbinden des NAS Pfades “vers=1.0” eingegeben werden, dann klappt’s auch.

    Auf dem Zettel steht auch der Test mit der aktuellen Moode Audio 4.1 distribution. Diese ist nicht so easy zu installieren wie Volumio. Zunächst möchte auf dem Raspi ganz genau diese Raspbian Stretch Lite 2018-03-13 Version (liegt zum Download ebenfalls bei Moode) als Image auf der microSD Karte landen. Dann heißt es microSD Karte in den Raspi rein, Strom an und booten. LAN Kabel vorher einstecken nicht vergessen. Wer an seinen Raspi Monitor und Tastatur dran hat, der kann sich direkt in der Console anmelden. Alle anderen können mit KiTTYPortable per ssh eine Session aufbauen. Das klingt in der Beschreibung schlimmer als es in Wirklichkeit ist.

    In der Console wird zunächst der Download des Moode-Builders angestoßen:

    cd /home/pi
    
    sudo wget -q http://moodeaudio.org/downloads/mos/mosbuild.sh -O /home/pi/mosbuild.sh
    
    sudo chmod +x /home/pi/mosbuild.sh

    Anschließend der Moode-Bauskript

    sudo ./mosbuild.sh

    Wenn das Skript loslegt, kann man in der Zwischenzeit (bei einem Raspberry Pi 2) Kaffe & Kuchen mit der Familie veranstalten. Der Lohn der Mühe ist, dass Moode bei technischen Features die Nase ziemlich vorn hat. Mich interessiert ob die Zigarettenschachtel von Noob-Audio quasi als Belohnung per Plug&Pray funktioniert.
    Tim Curtis (Erfinder von Moode) schreibt nämlich:

    Most USB audio devices work with moOde via the Linux kernel USB audio driver but some devices with high speed UAC2 chipsets may require the USB (UAC2) work around in System Config.

    Da ich annehme, dass der Noob-Amp mit low speed auf dem USB Bus unterwegs ist, hoffe ich ohne weitere Consolen-Tipperei auszukommen.

    Wem die sehr gekürzte Installationsanweisung von Moode nicht reicht, dem kann ich diese ausführliche Anleitung empfehlen: http://moodeaudio.org/forum/showthread.php?tid=146

    Beide Distributionen können in WLAN Access Point Modus gesetzt werden, dann ist die Fernbedienung vie Smartphone auch im Wald möglich.

    Vielleicht schafft Amazone den kleinen Amp morgen auszuliefern. Eine microSD mit Volumio habe ich bereits rumliegen und könnte schon mal was testen.

    Grüße
    Rincewind

    • #31005

      derFiend

      Hab festgestellt das inzwischen auch UPNP perfekt funktioniert, und so das Mounten des NAS garnicht mehr unbedingt notwendig ist.

  • #30969

    Rincewind

    Hallo!

    Amazone hat geliefert. Ich habe das 3 Euro teurere Modell (Nobsound NS-10G) geordert, dass neueren Chipsatz verwendet. Im Kartönchen keine Überraschungen, alles dabei, sogar ein Faltblatt mit deutscher Anleitung. (Die englische Anleitung liest sich dennoch besser)

    Der kleine Amp wurde zunächst mit meinen PC Lautsprechern (ein alter Bausatz von Udo) verbunden. Strom rein und auf dem Knopf “BASS/M” drücken. Die freundliche, weibliche Stimme sagt aus den Lautsprechern welche Quelle man gewählt hat. Bluetooth war ganz richtig. Apfel mit Nobsound gekoppelt und schon lief Ashbury mit den Song “Warning!” aus den Lautsprechern. Die Soundqualität ist für das kleine Geld ordentlich. High End ist für die paar Euros auch nicht zu erwarten, doch es reicht mir .

    Dann erst einmal nach einem Netzteil für’s Raspberry Pi 3B+ gesucht (also was ca. 2,5 A liefern kann). Naja, gefunden wurde was mit 2A.

    Alles schön mittels Chaos-Drahtverhau-System miteinander verbinden. Die microSD Karte mit aktuellen Volumio steckte noch im Raspi drin. Raspi mit Nobsound über USB verbunden.

    Nobsound Raspi Test

    Volumio hat den eingebauten DAC problemlos erkannt und als USB 2.0 Device und in der Liste der Ausgabegeräte aufgeführt. Ausgewählt, die Auswahl gespeichert und als paranoider Anwender den Raspi neu gestartet. Beim starten ertönte bereits der Volumio-Startsound aus den Lautsprechern. Schnell noch was vom NAS gemountet und abgespielt. Läuft!

    Soundqualität ist ähnlich wie bei der Bluetooth Verbindung, im Anbetracht des monetären  Einsatzes sehr gut, sogar gehobene Zimmerlautstärke ist drin.

    Die Tage kommt noch ein Test mit Moode Audio. Danach werde ich mich mit Spotify-Integration auseinandersetzen.

    Grüße
    Rincewind

    • #30970

      derFiend

      Ich habe das 3 Euro teurere Modell (Nobsound NS-10G) geordert, dass neueren Chipsatz verwendet.

      Gna, ich hab das erst gesehen NACHDEM ich die Bestellung ausgelöst hatte…

      Na mal kuggen ob das Ding taugt, sollte eigentlich heute ankommen. Da ich aber eh gerade nicht über ein “Zweitlautsprechersystem” verfüge, hat das keine Eile. Wollte den Verstärker diesmal nur gleich bestellen, damit nicht das selbe passiert wie damals bei der Mona und dem Verstärkervorschlag…

    • #30998

      derFiend

      Die Tage kommt noch ein Test mit Moode Audio. Danach werde ich mich mit Spotify-Integration auseinandersetzen.

       

      Hab den Verstärker inzwischen gestern auch bekommen. Auch die “alte” Variante wird problemlos und sofort von Volumio erkannt. Letzteres hab ich heute mal in der neuesten Version draufgehauen, und direkt gesehen das noch einige Fortschritte hinzugekommen sind. Insbesondere die Plugins sind zahlreicher und besser geworden. Hinsichtlich Spotify gibt es inzwischen zwei Varianten: spotify als Client direkt auf den Gerät, oder (was mir persönlich besser gefällt) als simple Instanz für Spotify Connect.

      Mit letzterem sind dann eigentlich auch alle Probleme erledigt, wenn man Volumio eh über ein weiteres Gerät bedient.

      Ich setze mich jetzt mal wieder mit dem Touchscreen Plugin auseinander. Hab noch so ein 3,5″ Touchscreen für den Raspi hier rumliegen. Bisher hab ich den mit Volumio nicht zum laufen bekommen, aber nu hätte ich ja mal einen Anlass da etwas ehrgeizer ranzugehen 😉

      • #31002

        HaZu

        als simple Instanz für Spotify Connect

        Also wenn das so ist, gebe ich dem auch noch Mal eine Chance. Genau das hatte ich mir immer gewünscht.

  • #30971

    Ollum

    Moin, Spotify auf dem Raspi geht wunderbar mit ner Squeezebox – allerdings braucht man auch nen Squeezebox Server dazu (EIN Raspi kann aber auch Player UND Server sein – hab ich nur selbst noch nicht ausprobiert).

    Dazu braucht man die “Spotty”-App auf dem Server, die wunderbar integriert ist. Man hat alle Playlisten und so (hat eigentlich schon mal jemand ne gute gefunden?!), kann Songs suchen, die eigenen Alben/Interpreten etc. abspielen, und Spotify-Songs und Playlists mit eigenen Songs und Playlists mischen. Nur Vorspulen von Spotify-Songs geht (noch?) nicht.

    Wenn man sich selbst ne schöne Küchen-Playlist gebaut hat, kann man einfach seine Handy-App starten und Play drücken, was zeitlich immer gut machbar ist.

  • #30982

    Rincewind

    Hallo!

    Heute war ich in Bochum meinen Bausatz abholen. Wie immer mit einer Therapiestunde auf dem Sofa. Dabei liefen die ganze Zeit die miniACL zur Hintergrundbeschallung. Das machen die kleinen Großartig! Nicht aufdringlich mit einem sehr harmonischen Gesamteindruck.

    Ich hatte mal eine Logitröt Kombi aus 2 kleinen Stäbchen mit einem zusätzlichen Brummkasten. Trotz der tatkräftigen Unterstützung des Subwoofers klang diese Kombi immer irgendwie aufdringlich. Vielleicht lag es an den männlichen Stimmen, die extrem Dünn klangen oder an den zischelnden Damen…. Dazu grummelte es unter dem Schreibtisch. Für’s zocken gut aushaltbar jedoch nicht für musikalische Untermalung geeignet.

    Die miniACL lassen hingegen den Mann nicht wie einen Eunuchen klingen und die Damen zischeln nicht. Bass war bei der freistehenden Aufstellung in Udo’s Vorfürhalle gut vorhanden. Angetrieben wurden sie mit dem miniAmp.

    Die Böxchen nehmen in der Tat nicht viel Platz weg, hier der Größenvergleich mit einem angebissenen Apfel der Sorte 6s (ohne Plus).

    Ich freue mich schon auf’s bauen.

     

    Grüße
    Rincewind

  • #30984

    Udo Wohlgemuth
    Keymaster

    Hallo Peter,

    danke für den Wachsauftrag, er riecht immer noch wunderbar. Wie heißt das Zeugs, ich habe vergessen, danach zu fragen.

    Gruß Udo

  • #30986

    Rincewind

    Hallo Udo!

    Das Möbelwachs “Harrell’s Traditional Wax Polish” stammt aus England. Ich hatte es, nach einem längeren, netten Fachgespräch bei einem Restaurationsbetrieb in der malerischen Stadt Lewes erworben. Es wird dort zur Restauration von alten Massivholzmöbeln verwendet. Ich habe die Sorte Khaki erworben, da diese ganz leicht anfeuernd wirkt.
    Hier der Hersteller-Link: http://www.harrells.co.uk/page3.html – Es ist eine kleine Hinterhof-Manufaktur.

    Grüße
    Peter

  • #31004

    Rincewind

    Hallo!

    Gestern habe ich Moode Audio Player in der Version 4.1 installiert. Im Vergleich zu Volumio ist die Installation recht mühsam. Moode Installation ist nicht besonders Nutzerfreundlich. Der Fallstrick wartet nach dem Einspielen des Images von “Raspbian Stretch Lite 2018-03-13” (exakt diese Version muss es sein). Wenn die microSD Karte noch im Lesegerät am Rechner ist, muss eine leere Datei mit dem Namen “ssh” im Root-Verzeichnis erstellt werden. Ansonsten ist es nicht möglich per ssh und Konsole sich mit dem Raspi remote zu verbinden.

    Anschließend sind ein paar Befehle per Copy & Pasta in die Konsole zu übertragen um die Installation von Moode durchzuführen. Das ganze dauert ca. 1,5 – 2 Stunden (im Vergleich dazu: Volumio war in 20 Minuten Installiert, Konfiguriert und NAS gemountet – ohne Verzeichnis-Scan).
    Das UI ist schön Aufgeräumt, doch eine Spotify Integration sucht man vergeblich. Dafür gibt es eine Menge anderer technisch raffinierter Features wie z.B. das Koppeln von Bluetooth-Lautsprechern. Auch die Verwaltung von Radiostationen ist sehr gut!

    Fazit: Ich bleibe bei Volumio, da es meine Anforderungen besser erfüllt. Vielleicht wird Moode im nächsten Release besser, denn an diesem wird fleißig geschraubt.

    Grüße
    Rincewind

  • #31057

    Rincewind

    Hallo!

    Gestern im Baumarkt ein Paar MDF Brettchen zusägen lassen. Leider war an der Säge der gepiercte Versager wieder da. Auf die Frage wo seine Kollegin wäre, die öfters die Säge bedient, bekam ich die Antwort: “Krank”.

    Also seufz, Zettel mit der Holzliste überreicht und den Zollstock demonstrativ auf die Theke gelegt. Die Arbeitsweise war schon bemerkenswert. Für die paar Brettchen eine Verschnittmenge zu erzeugen, die größer ist als das Endergebnis, zeugt von begrenzter Fähigkeit in mehreren hintereinander  folgenden Schritten zu denken.
    Nachgemessen, Seitenbrettchen abgelehnt, anhören müssen, wenn Sie was besseres wollen, gehen Sie zum Schreiner… Dann doch die Seitenbrettchen in gerade noch akzeptabler Qualität erhalten. Der Kommentar: “Ihre Kollegin ist Ihnen an der Säge deutlich überlegen” wurde mit lauten Geräusch eingeatmeter Luft quittiert.

    Also Brettchen sind zu Hause, irgendwann in der Woche kann’s dann ans Kleben gehen.

    Hier eine Frage: Volumio mit “Spotify plugin for Volumio 2” läuft bei mir ohne Probleme. Dafür bekomme ich das zweite Plugin “Volumio Spotify Connect2” zwar installiert, jedoch nicht zum Laufen.

    Hat jemand dieses “Volumio Spotify Connect2” Plugin schon zum Arbeiten bewegen können?

    Grüße
    Rincewind

    • #31058

      Sparky

      Moin Rincewind,

      wegen Personen mit gedrosselter Leistung bin ich seit dem Erstlingswerk SB12 nicht mehr für Zuschnitte
      im Baumarkt gewesen…. Die aktuellen BG-Vorschriften bzgl. Mindestgröße der zu sägenden Brettchen betonen auch, dass es da in den meisten Zuschnittabteilungen mittlerweile auch eher um betreutes Arbeiten denn Fachhandwerk zu gehen scheint.

      Zumal hab ich einen frappierenden Unterschied zwischen Baumarkt- und Industriequalität festgestellt,
      bezieht man seine Brettchen direkt vom Fachhandel oder Schreiner, stellt man fest, das MPX nicht zwingend krumm sein muss und das MDF auf einmal beinahe das doppelte wiegt und weniger franst.

      Natürlich gibt es auch Ausnahmen, wo man im Baumarkt sowohl kompetentes Fachpersonal, als auch gute Holzqualität vorfindet. Wer so einen in der Nähe hat, darf sich glücklich schätzen.

       

      Frohes Verleimen trotzdem, bin gespannt, was Du aus den kleinen Kisten machst.

      Gruß,
      -Sparky

    • #31059

      derFiend

      Ja Baumärkte… ich hab gottseidank einen spezialfreund, der mich nach dem 3. Zuschnitt mal gefragt hab, wozu ich das Zeug brauche. Fand er dann interessant, und seitdem gibt er sich wirklich immer SEHR viel Mühe die Maße exakt einzuhalten.

      Nur Schnitte unter 10cm gehen halt nicht…

      Spotify connect plugin: ich hab einen neustart gemacht, und anschließend konnte ich bei einem anderen Gerät “volumio” einfach als Ziel für Spotify auswählen. Weiss nicht wie du das geprüft hat, aber das Plugin selbst macht am Gerät sichtbar nix, funktionierte bei mir aber einwandfrei…

      Ich bin inzwischen leider an dem Display verzweifelt… die Treiber die ich hab scheinen mit dem Kernel nicht arbeiten zu wollen…

       

  • #31063

    Sparky

    Moin,

    meinen Sonntag Nachmittag verbrachte ich auf Einladung bei Rincewind, um neben dem Genuss seiner Kochkunst ein wenig Verstärker  Frickelei zu frönen.

    Dazu evtl. an anderer Stelle später mehr, dieser Beitrag gilt der China Streichholz Schachtel aus Amazonien.
    Das Ding kann für seine winzige Größe annehmbar lauter machen, bedenkt man die zusätzlichen Onboard-Features wie Blauzahn und DAC, kann man nur den Hut ziehen vor der vermutlich Briefmarken  großen Verstärker Sektion. Ich werde alt. Mehr lässt sich dazu nicht sagen.

    Das Ding ist zwar in Kombination mit guten (klein) Boxen noch etwas entfernt vom Himmel, aber schon weit besser als aktuelle “Mono-Raumklang-Lautsprecher” Es fasziniert mich stets auf neue, was die Zukunft hervor bringt, auch wenn ich tonal und mental eher zur Vergangenheit neige.
    Wer einen potenten Kleinverstärker für sein Regalboxen-Erstlingsprojekt sucht – das Teil macht aus leise laut, bei guter Zimmerlautstärke. (Party stößt dann aber an Grenzen) 😉

     

    Gruß,
    -Sparky

  • #31494

    Rincewind

    Hallo!

    Das Projekt lebt, trotz weniger Freizeit. Es reicht um Brettchen für Brettchen am Abend das Puzzle zu kleben.

    miniACL Klebung

    Ich hoffe, in den kommenden Tagen das Kleben abzuschließen und mich der Schleiferei widmen zu können.

    Grüße
    Rincewind

     

  • #31495

    nymphetamine

    Hi,

    Ist es absicht, am Boden/Deckel einen Abstand zu haben?

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