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Warum auch Du beim Streamen Justin Bieber bezahlst

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  • Dieses Thema hat 3 Antworten und 4 Teilnehmer, und wurde zuletzt aktualisiert vor 5 Monaten von HortusNanum.
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    • #55940
      Rincewind

      Die Musikindustrie, vor allen die großen Musiklabels, setzen so viele Milliarden U$ um wie schon lange nicht mehr. Ohne Streaming wären die großen Plattenfirmen heute mausetod. Dennoch hat die Streamingindustrie die Unterschiede beim Einkommen der Künstler verschärft. So können sich die meisten Musiker auf Spotify nicht mal ein Eis von ihren Einnahmen leisten.
      https://www.arte.tv/de/videos/100280-007-A/tracks/

      Der Trick liegt in dem Modell der Bezahlung bei den Streamingdiensten: https://www.bonedo.de/artikel/einzelansicht/musikstreaming-sind-spotify-co-fair-fuer-kuenstler.html – oder anders ausgedrückt: selbst wenn Du nie Justin Bieber Songs streamst, so bezahlst Du trotzdem mit deinem Abo oder gehörter Werbung sein Platenlabel.

      Was Du im Stream zu hören bekommst, bestimmt der Algorithmus. Bei meinem sehr breit gefächerten Musikgeschmack hat die KI bzw. der „Allmächtige“-Algorithmus kläglich versagt. Wie der Algorithmus funktioniert und Einnahmen für Künstler generiert, wird an diesem Beispiel erklärt: https://www.youtube.com/watch?v=CQSUJDmruRA (das Äußere der Erzählerinnen einfach im Kopf ausblenden 😉 )
      Am Ende sorgt der Algorithmus dafür, dass die Content-Creators (also Musikerzeuger) ihr Produkt entsprechend optimieren. Quantität vor Qualität, zurück zu den 50ern/60ern: kein Song über 3 Minuten usw.

      Mein Fazit: ich kaufe Vinyl, CD oder auf Bandcamp

      Grüße
      Rincewind

    • #55942
      Udo Wohlgemuth
      Verwalter

      Hallo Rincewind,

      wie sagt doch der Volksmund so treffend: „Was du Schwarz auf Weiß besitzt, kannst du getrost nach Hause tragen!“ 😉

      Gruß Udo

    • #55955
      Sparky

      Guten Abend,

      wie sagt doch der Volksmund so treffend: “Was du Schwarz auf Weiß besitzt, kannst du getrost nach Hause tragen!” 😉

      So ist es. Daher höre ich Musik von gerillten Plastikscheiben oder digitale Musik, welche aber auf meinem eigenen NAS liegt und ich somit entscheiden kann, was mit ihr passiert.

      Einen Streamingdienst nutze ich nicht, was aber auch an der eigenen Faulheit liegt, so etwas einzurichten und dann ein Abo am Hals zu haben…. Musik habe ich gefühlt jetzt schon mehr, als ich bis zum Ende meines Lebens hören kann, nicht zuletzt wegen diesem Forum und den entsprechenden Bekannten 🙂

       

      Gruß,
      -Sparky

    • #55958
      HortusNanum

      Irgendwie verstehe ich nicht was die Mädels da machen. Manipulieren die durch gezieltes playlisten, liken und teilen die Spotify-Algorithmen damit andere ihre Lieblingsband hören müssen? Aber warum???
      Bin ich froh, dass mein Musikgeschmack weit genug von KPOP entfernt zu sein scheint, so dass ich für Spotify offenbar nicht verdächtig bin so etwas zu mögen.

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