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#15429
Sparky

Guten Abend,

ob CD oder Datei, beides ist digital und 0/1. Sicherlich wird es da Unterschiede geben, de liegen aber dann im D/A-Wandler begründet, sofern die CD 1:1 “gerippt” wurde, sprich, ohne das ursprüngliche digitale Material zu komprimieren. Ich nutze einen Marantz CD5004 Spieler, die CD ist für mich aber nicht mehr von Interesse, da der HiFiBerry DAC+Pro keine hörbaren Unterschiede zur CD für mich aufweist. (Das von SirStrom erwähnte “gute” Netzteil setzte ich jetzt einfach mal voraus, es ist in der Tat mit maßgeblich) Da ist es dann bequemer, mit der Datei zu arbeiten, die kann man vom Sofa aus “einlegen” und sie bekommt keine Fingerpratschen, noch verkratzt sie oder verliert bei falscher Lagerung ihre Silberfolie 😉

Anders ist das mit Vinyl: Hier gibt es keine klare Linie. Zu viele Einflüsse tragen zum “sounding” der Kette bei, das ist das, was man daran liebt oder hasst. Bei Musikstücken, die einfach vom “Krawall” leben (Stichwort “Loudness War”) nehme ich gern die digitale Form, sie ist nicht so stark limitiert wie die Schallplatte. Aber es gibt Musik, die “lebt” auf Vinyl mehr auf als das vergleichbare digitale Pendant.

…und dann gibt es Musik, da war von Digital noch nicht die Rede, somit “gehört” die einfach auf Vinyl gehört.
Ich habe von einem meiner Großväter kürzlich ein Plattenkonvolut erhalten, vieles aus den 20/30/40er Jahren, so gerade nach der Schellack-Ära. Vieles Richtung Glenn Miller & Co. und als Originalaufnahme und nicht gemastert. Vielleicht nicht jedermann´s Sache, aber solche Tonträger versetzen einen mit Leichtigkeit in eine zeit vor der eigenen Geburt, wenn man sie wie vorgesehen auf eine Rillenfräse legt…..
Nicht nur meditativ wie Enrico sagt, Zeitreisen in die Vergangenheit sind auch möglich, im Originalton 😉 😀

Gruß,
-Sparky

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