Zurück zu Verstärker und Co

Die CD ist zurück, Vinyl ist zurück….

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  • Dieses Thema hat 15 Antworten und 11 Teilnehmer, und wurde zuletzt aktualisiert vor 3 Jahre, 2 Monaten von Matthias (DA).
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    • #15388
      Audicz

      Hallo zusammen,
      Nachdem ich jetzt Monate lang intensiv meinen Raspi3 mit DAC+PRO und Ström bemüht habe, habe ich nach und nach die wichtigsten CD’s wieder aus dem Karton geholt, die ich digitalisiert über den Raspi als FLAC höre. Nichts gegen die Möglichkeiten die sich bieten aber der Loewe Legro CD Spieler ( und ich wollt’s doch gar nicht mehr sagen) bringt mehr “Schmelz” an die D7 Stereo Center. Deshalb behalte ich ebenso wie die LP, die CD und nur da wo ich den Komfort bzw. die Auswahl brauche, gehe ich auf die Raspimühle.
      Alles hat seine Zeit.
      Gruß Dino

    • #15407
      sirstrom

      Hi Dino,
      ich bin seit ein paar Wochen begeisterter Raspi Fan geworden und habe seitdem ich die Kiste betreibe immer öfter das breite Grinsen im Gesicht. Erst der Raspi mit Dac Pro plus hat mir die Möglichkeiten des ER4 aufgezeigt.

      Dennoch hat mich mittlerweile die Erfahrung gelehrt, das doch immer wieder eine Steigerung möglich ist.
      Dein Loewe Legro CD Spieler wird also einen sehr guten DAC haben.

      Aber worauf ich eigentlich hinaus wollte. Der DAC lebt von der Qualität des Netzteils. Das Netzteil ist hier genau so wichtig wie bei einem Verstärker. Und einige die sich mit DACs beschäftigt haben sind davon überzeugt, dass der DAC eine eigene Versorgungsspannung haben sollte um die Möglichkeiten auszureizen.
      Ich denke also, das dass Strom ein gutes Netzteil ist und auch gut zum Raspi passt. Dennoch geht auch hier noch mehr. Glaube ich zumindest noch.
      Ob ich richtig oder falsch liege und ob ich Unterschiede hören kann, davon werde ich bei Gelegenheit berichten. Der zweite Netzwerk-Player ist in Arbeit. Diesmal mit einem Ström.
      Und probieren geht über studieren.

      Audiophile Grüße, Uwe

      • #15411
        Monti

        Moin,

        also ich hab keine Erfahrung mit nem Raspi, würde aber der Theorie mit der separaten Stromversorgung durchaus beipflichten. Ich glaube aber auch, dass es auch bei den DACs selber, unabhängig von der Stromversorgung, Qualitäts- und damit Klangunterschiede gibt.

        Ich streame über Apple Airplay an einen Airport-Express. Von dort via Toslink in einen RME Fireface UC und dann in den Verstärker. Meinen CD-Player kann ich wahlweise über den DAC oder direkt in den Verstärker über den eingebauten DAC laufen lassen. Bei den beiden Schaltungsoptionen des CD-Players höre ich keinen Unterschied.

        Bei Selbstversuchen zwischen mp3 (320 kBit) gestreamt gegen CD bilde ich mir bei manchen Stücken bei der CD ein minimal aufgeräumteres Klangbild in wenigen Passagen ein. Beim Blindtest würde ich in meinen eigenen 4 Wänden gnadenlos versagen.

        Auf der Suche nach einem DAC habe ich unterschiedliche Fabrikate zu Hause ausprobiert und bin beim RME gelandet. Der war für mich der beste Kompromiss aus Preis und Leistung (hab ihn seinerzeit gebraucht geschossen). An Raspi war zum Zeitpunkt der Anschaffung des RME noch nicht zu denken, da würde mich ein direkter Vergleich sehr interessieren…

        Also durchaus möglich, dass mit besserem Strom beim Raspi noch mehr zu erreichen ist, vielleicht ist aber auch der Preisunterschied zu einem DAC aus der Studiotechnik durchaus grundsätzlich gerechtfertigt und erklärt ebenso den Unterschied, den Dino im Vergleich zu seinem CD-Player hört.

        Was für ein tolles Hobby, mit soviel Möglichkeiten dem eigenen Spieltrieb nachzugehen und für sich selbst das eigene Optimum zu finden und zu erweitern. Viel Spaß uns allen bei der Suche… 🙂

        Ciao
        Chris

    • #15410
      Audicz

      Hallo Uwe,
      Das ist alles relativ, der Loewe hat nen Ringkerntrafo mit Kapazitäten, so wie das Tomanek Netzteil, beide sind überdimensioniert. Sicher macht ein unterdimensioniertes Netzteil einen Unterschied aber bei mir würde ich die Kirche im Dorf lassen und der Signalwandlung den größeren Part zuschreiben. Der Verstärker weiß sicherlich auch was er aus dem zugehörigen CD Spieler herausholen kann.
      Viel Spaß beim Suchen.
      Gruß Dino
      P.S. der Raspi+Dac+Tomanek hat mich 30% mehr gekostet als das Legro Set aus Amp und CD, das wäre vor 20 Jahren aber sicherlich Faktor 10 in umgekehrter Richtung gewesen. Im Ernst, ich glaube das kann man hören.

    • #15416
      n8flieger

      Hey,

      ich habe vor einigen Jahren alle meine CD-Schätze digitalisiert und einen großen Verkaufsmarathon der Hardware gemacht. Daher nutze ich jetzt nur noch die Software mit dem Raspi-Gespann, da ich Musik online erwerbe.

      Reizen würde mich ein Rillengerät. Das hätte eine große Portion meditativer Handarbeit: Platte aussuchen, vorsichtig der Hülle entnehmen, säubern, auflegen, Tonarm betätigen….

      Da muss ich dann ganz von vorn anfangen. Schaun wir mal…

      Mit österlichem Gruß

      Enrico

    • #15429
      Sparky

      Guten Abend,

      ob CD oder Datei, beides ist digital und 0/1. Sicherlich wird es da Unterschiede geben, de liegen aber dann im D/A-Wandler begründet, sofern die CD 1:1 “gerippt” wurde, sprich, ohne das ursprüngliche digitale Material zu komprimieren. Ich nutze einen Marantz CD5004 Spieler, die CD ist für mich aber nicht mehr von Interesse, da der HiFiBerry DAC+Pro keine hörbaren Unterschiede zur CD für mich aufweist. (Das von SirStrom erwähnte “gute” Netzteil setzte ich jetzt einfach mal voraus, es ist in der Tat mit maßgeblich) Da ist es dann bequemer, mit der Datei zu arbeiten, die kann man vom Sofa aus “einlegen” und sie bekommt keine Fingerpratschen, noch verkratzt sie oder verliert bei falscher Lagerung ihre Silberfolie 😉

      Anders ist das mit Vinyl: Hier gibt es keine klare Linie. Zu viele Einflüsse tragen zum “sounding” der Kette bei, das ist das, was man daran liebt oder hasst. Bei Musikstücken, die einfach vom “Krawall” leben (Stichwort “Loudness War”) nehme ich gern die digitale Form, sie ist nicht so stark limitiert wie die Schallplatte. Aber es gibt Musik, die “lebt” auf Vinyl mehr auf als das vergleichbare digitale Pendant.

      …und dann gibt es Musik, da war von Digital noch nicht die Rede, somit “gehört” die einfach auf Vinyl gehört.
      Ich habe von einem meiner Großväter kürzlich ein Plattenkonvolut erhalten, vieles aus den 20/30/40er Jahren, so gerade nach der Schellack-Ära. Vieles Richtung Glenn Miller & Co. und als Originalaufnahme und nicht gemastert. Vielleicht nicht jedermann´s Sache, aber solche Tonträger versetzen einen mit Leichtigkeit in eine zeit vor der eigenen Geburt, wenn man sie wie vorgesehen auf eine Rillenfräse legt…..
      Nicht nur meditativ wie Enrico sagt, Zeitreisen in die Vergangenheit sind auch möglich, im Originalton 😉 😀

      Gruß,
      -Sparky

      • #15431
        Vadder
        Verwalter

        Moin Sparky,

        ...Marantz CD5004...der HiFiBerry DAC+Pro keine hörbaren Unterschiede zur CD für mich aufweist.

        Ich glaub, Du musst mich mal mit der Beere bzw. der Stromversorgung besuchen. Mein Marantz SA8005 kann auch MP3 und WAV. Und die gleichen Dateien klingen auf ihm einfach um Klassen besser als vom Raspberry mit DAC pro + und Meanwellnetzteil. Aber vielleicht ist das auch altersbedingte Voreingenommenheit gegenüber dem Berry. Darum wäre ein “Vergleichsohr” interessant, das auch einen Marantz hat.

        Viele Grüße vom Vadder

    • #15430
      Matthias (DA)

      Moin zusammen,
      Jau, die Stromversorgung macht schon was aus, damals am Project (DAC) erfahren, das testweise mitbestellte Netzteil (hat den Preis glatt verdoppelt) hat noch mal ordentlich was rausgeholt.

      Audicz, wenn du mal wieder in der Nähe bist bring doch den CD Player mit, wär doch mal spannend zu gucken wie der sich mit dem Netplayer vergleicht, mal analog, mal digital angeschlossen

      Matthias

      PS: auch wenn ich die Lauferei nicht vermisse, irgendwie ists mir manchmal leichter gefallen im CD Regal in genau die Ecke zu greifen die meiner Stimmung entspricht und ne Scheibe aufzulegen.
      Könnte aber auch an der schieren Menge liegen die es mitttlerweile im dauerhaften Zugriff gibt. Wald und Bäume und so

      Am Ende wars früher auch nicht besser, man kannte nur nix anderes…

    • #15432
      Manfred

      Bei mir läuft der Rapberry mit DAC+ und Meanwellnetzteil mit 3A.
      Seitdem ich die Blue Note habe fand ich den Klang vom Berry nicht sehr berauschend, es fehlt die Dynamik.
      Der Unterschied zur Cd war deutlich zu hören, obwohl mein Cd Spieler nicht der beste ist. (Advance Acoustic MCX 300)
      Nach ein paar Lesestunden im Internet habe ich ein paar Dinge am Berry verändert. Spannung auf 5,35V angehoben und das resampling auf 24bit/192khz eingestellt.
      Jetzt klingt es so wie es sein soll, der Unterschied zur Cd ist von mir nicht zu hören.

    • #15433
      Audicz

      Hallo Matthias,
      Auch wenn ich den tiefern Sinn nicht erkenne, können wir das gerne tun, nur des Spieltriebes wegen…. 😉 Ich melde mich per PN.
      @All
      Wie schon geschrieben habe ich meine CD alle digitalisiert. Jedoch hole ich die mir Wichtigen wieder raus. Derselbe Klang kommt sicherlich nur über dieselbe Gerätearchitektur und Wandlung, sprich falls ich vom Raspi in den CD Player kommen könnte und deren Innereien zur Wandlung des digitalen Signales nutzen würde, gäbe es keinen Unterschied.
      Deshalb gibt’s bei mir alle drei Möglichkeiten.
      Gruß Dino

    • #15434
      Rincewind

      Hallo!

      Ich hole da mal gaaanz weit aus. Die CD wurde erfunden um dem Vinyl das Licht des Lebens auszublasen. Danach wurden weitere Tonträger-Formate erfunden um die jeweilige Vorgänger-Generation obsolet werden zu lassen. Erstaunlicherweise lebt das Vinyl trotz Spotify, Tidal und Co wieder auf. Zombie mit 331/3 RPM?

      CD versus Vinyl und beide gemeinsam gegen den Netzwerkplayer (auch DIY). Oder alter Wein in neuen Schläuchen.

      Ich habe Anfang der 90er Jahre meine kleine Sammlung von Mainstream-Schallplatten verschenkt und mir einen “hochwertigen” CD Player gekauft (Technics SL-P212A)… Das Gerät lebt heute noch.
      Mittlerweile habe ich eine ganze Reihe an “mainstream” CD Playern durch. Von preislicher Einsteiger-Klasse bis Top-Geräten des Jahrgangs
      Besonders gut gefielen mir die Marantz CD-67SE und 72SE (ohne MK), irgendwann bekam ich einen Technics SL-P900 in die Finger. Der gefiel mir so gut, dass die anderen gehen durften. Das Ding hat das Soundig, das ich mag: Analytisch mit ein wenig Wärme, breite Bühne nicht zu Tief aber mit erkennbarer Tiefenstaffelung.

      Ich habe den Raspi B (ohne irgendwas) mit dem ersten HiFi Berry zusammenglötet, dann einen CurryMan-DAC mit super rauscherarmer Stromversorgung, einen Raspi B+ mit DAC Pro und einen Raspi 2 (und auch 3) mit HiFiBerry DAC+ Pro
      Die Raspi-DACs gewinnen klanglich immer mit einer sehr rauscharmen, stabilen Stromversorgung. Aber das gilt auch für die DACs in CD Playern… Die HiFiBerry DAC’s sind gegenüber schlechteren Spannungsquellen z.T. toleranter durch eingebauten rauscharmen, Präszisions-Spannungsregler. Aber die Spannungsregler können keine Wunder vollbringen und die zu 98% für Audio ungeeigneten Steckernetzteile nicht kompensieren.

      Wie ich bei den CD-Playern mir das passende “Sounding” rausgesucht habe, so ist es auch bei den Raspi DAC’s. Der HiFiBerry DAC+ Pro gefällt mir bisher am Besten: Analytisch, neutral, die Bühne ordentlich. Es fehlt dem “Sounding” für meine Musik manchmal etwas Wärme.
      Suche ich deswegen weiter? Nein. Es gibt immer mehr Hersteller von Raspi-DACs, die sich an die DIY Enthusiasten interessieren, besonders für deren Kontostand 😉
      Man kann sich jetzt natürlich auf den Standpunkt stellen: Hersteller X hat mit Produkt Y im Jahre JJJJ die Weisheit des Klangs gefunden. Erstaunlicherweise macht das Hersteller X2 mit Produkt Y2 im Jahre JJJJ+1 das Gleiche. Irgendwie erinnert das Muster an die 80er und 90er Jahre bei CD Playern mit den ihren DACs (16Bit 4fach Oversampling, 18Bit 8fach Oversampling, MASH, HADM usw.)
      Man kann auch den jeweiligen DAC am Raspi mit Netzteil XY gegen einen CD-Player der eigenen Wahl antreten lassen. Der klanglich gefälligere bekommt den Ehrenplatz 😀

      Erstaunlicherweise werden nur noch sehr selten die Diskussionen um den “RICHTIGEN, WAHRHAFTIGEN” Tonabnehmer bei der Rillenfräse geführt. Da kann man am schönsten Experimentieren und sich den Tonabnehmer, der dem eigenen Geschmack am besten trifft heraussuchen. Und dann nicken die meisten Gäste: Hast dir was schönes ausgesucht.
      Meine Wahl fiel auf Technics SL-1300 mit Goldring 1022GX mit Oehlbach XXL PhonoPreamp ULTRA. Gefällt mir am besten.

      Ob meine Wahl des “Soundings” jedem anderen gefällt ist mir mittlerweile schnuppe. Ich sitze davor, ich höre die Musik und es muss mir gefallen. Es ist eine ziemlich snobistische Einstellung aber warum soll ich etwas anderes nehmen, nur weil gerade XYZ angesagt ist und es mir nicht gefällt?

      Am Ende sollte jeder mal nachdenken was ein guter CD Player heute neu kostet oder ein Top-Good-Old-HiFi CD Player. Ein Raspi mit HiFiBerry DAC+ Pro mit Tomanek Netzteil ist für ca. 180 – 190 Euro zu haben, ein 30 Jahre alter Marantz CD Player kann teurerer sein aber auch passender zum eigenen Geschmack?

      Daher einfach mal zurück lehnen, Musik genießen und in seinen Geldbeutel schauen ob man wirklich was vermisst 😉

      Grüße
      Rincewind

    • #15444
      bauerwilkins

      Meine Karriere im Zeitraffer:

      Sony-Anlage aus Quellekatalog mit Gurkenplattenfräse zur Konfirmation – ziemlich lange ziemlich glücklich. Später dann CDs über Papas abgelegten Philips-CD-Player. Was ein Aufstieg!

      20 Lenze später 5.1. Anlage selbst zusammengestellt, ziemlich kurz ziemlich glücklich, dann festgestellt, dass das doch eigentlich alles ein ziemlicher Murks war.

      Über kleine Umwege ziemlich bald nach Bochum und seitdem sehr glücklich.

      Mit mp3 nur übern iPod in Berührung gekommen und um alle Hifibeeren und Currybuden einen ziemlich großen Bogen gemacht. Um Netzteile muss ich mir keine Sorgen machen, ich höre mit Sansuis, die haben Trafos so groß wie Ravioli-Dosen.

      Guten Plattenspieler gekauft, besseren Plattenspieler selber gebaut, momentan höre ich ziemlich glücklich mit dem Prototypen meines ersten selbst gefrickelten Tonarm und CDs kommen nur noch ziemlich selten in den Schlitz. Rille rockt einfach mehr, erlaubtes Sounding, dazu gern Röhre, verbiegt noch mehr was eigentlich nicht sein darf.

      Jedem das Seine – wir haben ein tolles Hobby.

      Frohe Ostern
      vg BW

    • #15493
      Audicz

      Zurück lehnen un Musik genießen, genau. Bei mir sitzt gerade Paul Simon im Wohnzimmer von CD 😉
      Gruß an Alle und genießt noch den Ostertag.
      Dino

    • #15498
      Axel Hurow

      Hallo Dino, hallo alle,
      als es damals anfing, dass man alles, was man auf Vinyl hatte, auf CD kaufen sollte, habe ich mitgemacht, meine Schallplatten aber behalten. Dann kam SACD, ich habe 7 Stück gekauft. Ich habe befunden, das eine gute Aufnahme auf CD wesentlich besser klingt, als eine minderwertige Aufnahme auf SACD, das Medium also nicht grundsätzlich besser ist. Dann kam vor ungefähr 10 bis 12 Jahren Musik von der Festplatte hinzu, tolle Bedienung. Keine CD mehr wechseln. Aber zu Hause habe ich weiterhin CD gehört, mittlerweile auf einem alten Philips mit non Oversampling. Schallplatte hat vor ca. 7 Jahren wieder angefangen, für mich interessant zu sein. Als ich meinen Kinder meine alten Märchenschallplatten von Europa vorspielte, war ich vom Sound erstaunt, mittlerweile mit Röhrenverstärker und Flächenstrahlern.
      Lange Rede, kurzer Sinn: ich habe beim Musikhören auch Spaß an der Technik der Geräte.
      Ich höre mit Sansui Eight, KT88 oder 6C7 Röhren, Class D finde ich genial. Deswegen wird immer mal getauscht.
      Eine feste Größe in meinem Hörzimmer sind die Duettas und die Doppel 7.
      Höre ich digital, fange ich irgendwann an, zu skippen, vielleicht klingt der nächste Titel ja noch besser?
      Ob über Festplatte oder CD spielt keine Rolle. Höre ich das schwarze Gold, tritt die größte Entspannung ein, das Ritual des Aussuchens, das Auflegen, die Reinigung, die Einstellung der Parameter des Drehers sowie des Tonabnehmers lassen mich einfach zufriedener hören. Es ist quasi die Belöhnung aller Bemühungen, da verzeihe ich auch mit einem Lächeln im Gesicht schlechte Aufnahmen, ich habe trotzdem das Gefühl, die spielen da vorne nur für mich😀. Von der Haptik ganz zu schweigen, dass macht einfach für mich mehr Freude, als auf einem Touchscreen zu tippen. Und so ein Plattencover ist auch kaum zu ersetzen.
      Stimmt die Qualität der Anlage und der Lautsprecher, machen mir alle Medien Spaß, wer sagt denn, dass man sich für eines Entscheiden muss…
      Gruß Axel

    • #19003
      Matthias (DA)

      Good news für die Plattenfreunde was die Software angeht

      http://www.zeit.de/kultur/musik/2017-08/vinyl-schallplatten-tontraeger-musikmarkt-umsatz-comeback

      Besten Gruß

      Matthias

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