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Antwort auf: Furnieren ohne Bügeleisen?

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Matthias (DA)

@Max,
Wenn ich mich recht erinnere hat Sirstrom das so gemacht – und diesmal ich notgedrungen auch… was mich etwas sorgt bei der Methode ist die Vermutung, dass ja nur eine Seite dann anschmelzen kann und sich mit dem Holz vom Furnier verbinden muss statt mit anderem geschmolzenen Kleber.
Bevor ich das absochtlich nachmache würde ich erst mal ein Jahr warten und dann wieder nachfragen obs gehalten hat.

Lasst euch nicht verunsichern, Bügeln bleibt auch bei mir Methode der Wahl, auch den Deckel und die Rückseite hab ich bei mir so gemacht.

Bislang Fazit: Center: eine Seite mit Pattex, Katastrophe.
Rest mit Bügeln. 4 Jahre lang geniale Oberfläche, jetzt so langsam etwas rissig. Sichtbar ab 50cm Entfernung.
Duettas mit 110×40 cm: ging so lala, siehe Bericht Duetta im Bad. Langfristig Risse.
Rears: deutlich schmaler, ging sehr einfach, seit 5 Jahren perfekt und ohne Probleme.
Alles Bergahorn gewesen. Hat den Ruf etwas zickig zu sein.

FT13 schmale Standboxen: mit Kirschfurnier bebügelt. Deutliche Rissbildung, da aber hopplahopp gearbeitet.

Immer mit Bügeleisen auf Stufe 2 gearbeitet und mit Ponal classic per Rolle beidseitig eingeschmiert wie gehabt.

Das eine ist halt ein gutes Ergebnis zu schaffen, das andere ist, wie es nach Jahren aussieht.
Trotz allem Gemecker, die Dinger sehen weiterhin gut aus, ab 1 Meter Entfernung merkt man gar nix.

Und ich hab immer noch keine ordentliche Lackierung gesehen, die nicht vom Profi mit Gehrungsschnitten gemacht wurde.

Also, frohes Werkeln, ich werde weiterhin Furnier aufbügeln. Ist und bleibt die beste Methode für mich.

Matthias

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