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#16681
HaZu

Habe mich das letzte Jahr auch eindringlich mit dem Thema befasst und bin schlussendlich über das diy-hifi-forum bei diesen Chipamps gelandet:

Chipamp

Endstufen:
http://www.diy-hifi-forum.eu/forum/showpost.php?p=186144&postcount=137
http://www.2pi-online.de/html/composite_chipamps.html
Vorverstärker:
http://www.2pi-online.de/html/preampi_front_end.html

Der Entwickler liefert alle Platinen mit Aufbauanleitung. Für einen kompletten Verstärker braucht es:
1 x ungeregeltes Netzteil (Links, unten)
1x geregeltes Netzteil (oben, Mitte)
2x Pre Amp (unten, Mitte, gestapelt)
2x Endstufe (rechts)

Optopnal:
Eingangswahl
Softstart (für ein reines Stereo System nicht notwendig)
Kopfhörerverstärker (auf Anfrage bei 2Pi)

Das System ist vollsymmetrisch aufgebaut und es werden sehr hochwertige Operationsverstärker verwendet. Ich betreibe den Verstärker an meiner Linie 54 und bin absolut begeistert. Hatte vorher einen NAD 320 BEE und ich finde, den Chipamp linearer und trockener im Bass. Wenn man etwas abwertend ausdrücken möchte ist das so etwas wie ein Über-Gainclone 😉 Zur Leistung: ich hatte am Anfang bedenken, da das abgebildete System “nur” ca. 50 W/Kanal liefert (Dauerleistung). Diese Sorgen waren völlig (!) unbegründet. Der Verstärker zieht bei kaum noch erträglichem Pegel ca. 40 W aus der Steckdose. Im Leerlauf braucht er um und bei 14 W. Da sind also mehr als genug Reserven. Als D/A Wandler habe ich mir aus der Bucht einen Cambridge DACMagic mit symmetrischem Ausgang besorgt.

DACMAgic

Der funktioniert wohl auch mit einem Raspberry. Bei mir hängt allerdings ein Chromecast audio über toslink dran.

Als einzige Herausforderungen sehe ich die erhöhte Komplexität durch mehr Platinen und die Notwendigkeit zum Löten von SMDs. Davor habe ich mich am Anfang auch geziert. Mittlerweile löte ich sie lieber als durchkontaktierte Bauteile. Wenn man einmal den Dreh raus hat geht es sehr leicht und schnell von der Hand, eine SMD Pinzette (10€) vorausgesetzt.

Grüße

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