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Antwort auf: SB 23/3 esage

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#17467
Emigrant

Servus,

die störenden Schwingungen der Seitenteile kann man nicht sehen, aber manchmal fühlen – sehr oft aber auch hören. Sollte sich irgendein Teil des Gehäuses sichtbar bewegen, sollte sich der Konstrukteur Gedanken machen, ob er nicht doch lieber Papierflieger falten oder Blumen züchten sollte. Tatsächlich ist es so, das mit steigender Frequenz des abzustrahlenden Tones die erforderliche Fläche und der Hub immer kleiner werden. Betrachte einmal eine Hochtonkalotte: selbst bei großen Lautstärken sind da keine Bewegungen mit dem bloßen Auge zu erkennen (ordnungsgemäße Trennung mal vorausgesetzt).
Die Empfindlichkeit einer Gehäusewand zu Eigenschwingungen steigt mit dem Abstand von den Gehäusekanten. In die Kanten geleimte Versteifungen erhöhen zwar die mechanische Belastbarkeit des Gehäuses gegen Verzug, die Flächenschwingungen der Seiten werden so jedoch nicht wirksam gedämpft.

Gürße

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