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Antwort auf: Jean's U_Do 2

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#18947
jean

So, weiter im Programm. Als nächstes ging es daran, die Verbundplatten zu verleimen und das Gehäuse an sich aufzubauen. Das ist eigentlich recht unspektakulär:


An die Innen-Ecken des Gehäuses bin ich mit Weissleim gegangen und habe dieses ordentlich “runterlaufen” lassen. Davon verspreche ich mir keine Stabilität oder ähnliches – das soll dem Abdichten helfen wie ich hoffe. Also – Luftdichtigkeit. Vermutlich gibt es da sinnvolleres. Aber bisher habe ich das immer so gemacht:



Und damit kommen wir wieder zu Etwas, was ich gelernt habe – Oder zum nächsten Problem, wenn man so möchte. Ich habe in einem – ich erinnere mich nicht mehr an welchen – Baubericht gesehen, dass jemand Spanngurte benutzt hat um die Gehäuse beim Verleimen in Form zu halten. Mit genügend holzbrettern dazwischen damit sich die Gurte nicht ins ggfls weiche Holz drücken – wäre das genau das gewesen was ich hier gebraucht habe. Meine Schraubzwingen sind nicht groß genug gewesen, also musste ich den Lautsprecher beschweren:

Und: 4 Schraubzwingen sind schon einmal eine tolle Hilfe. Tatsächlich werde ich das wohl um 6 weitere, erweitern. Meist fehlten mir 1-2 zusätzliche. Und wenn man das zweite Gehäuse zeitgleich bauen will, fehlen entsprechend mehr.

Ich durfte mir glücklicherweise den Rundbohrer von meinem AG leihen – Damit war die Rückwand für das Terminal recht unspektakulär um dieses tolle Wort noch einmal zu verwenden:


Zur Weiche gibt es ebenso wenig zu sagen. Diese habe ich von meinem besten Kumpel löten lassen – Weil meine Lötstellen nach Zinnsoldaten aussehen. Nachdem er fertig war mit löten musste ich erst einmal mit ihm diskutieren, dass er ja falsch gelötet hat (wie ein späterer Klangtest, sowie ausbleibende Explosion bewiesen hat, hat er wohl alles richtig gemacht).

Ich habe noch ein paar Platinen rumliegen gehabt und dachte mir – hey, warum nehm ich nicht die. Nachdem ich mich 100 mal vergewissert habe, dass die Leiterplatine die Frequenzweiche bestimmt nicht stört (sagt mein Kumpel) hab ich’s dann so löten lassen. Auch hier stellt man recht schnell fest, was einem im Haushalt fehlt: Eine Heissklebepistole wäre ja so toll gewesen um die Spulen zu befestigen… und dann wiederrum schwirren mir Fragen durch den Kopf:

1. Wie befestige ich das Teil jetzt am besten im Gehäuse?
2. Störts eigentlich wenn ich die Weiche auf dem Reflexbrett habe?
3. Wann komm ich wieder in den Baumarkt, ich brauche eine Heissklebepistole.
4. In dem einen Kondensator ist eine leichte Delle. Ist das schlimm?

Die letzte Frage kann ich vermutlich beantworten. Ich glaube nicht. Wir haben die Werte der Bauteile durchgemesen. Alles innerhalb der Toleranzwerte. Ehrlich gesagt, find ich das übrigens schon sehr angenehm auf einer Lochrasterplatine.

Als nächstes folgt ein “Hörtest”.

Update: Hinweis an Udo/Jonas rausgenommen, Weiche in Rücksprache mit Udo nach schwärzen wieder eingebunden 🙂

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