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Antwort auf: Jean's U_Do 2

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#18950
jean

Also, ich weiss gar nicht “wie” ich das erklären soll – ich hatte die fixe Idee, ein bisschen dünne Dämmwolle zwischen die aufgesetzte Front geleimt hilft bestimmt auch irgendwie. Da ich aber weder Messequipment habe noch beweisen kann das das hilft – sei hier nur der Hinweis gegeben: Lässt sich wenn beidseitig aufgetragen mit Weissleim verleimen. Dauert aber länger beim Pressen. Ich verbuch das unter Experiment und fand an der ganzen Sache einfach nur nett, dass ich Dämmwolle um die Chassis habe und so eventuell noch ein paar Luftlöcher zwischen den Chassis bedämpfen kann. Glaub ich. Irgendwie so. Zum Schluss habe ich dann nach dem Verleimen das überstehende trotzdem noch mit einem Teppichmesser wieder rausgeschnitten.

Aber viel interessanter wird – Worauf ich am Anfang verwiesen habe. Dieses eckige Chassis mit dem sich viele nach einiger Zeit anfreunden konnten. Nachdem meine Front quasi fertig war, war mir irgendwie klar: Nein.

Ich habe mich angestrengt langsam mit der Stichsäge zu arbeiten. Wirklich langsam. Geschliffen. Das hier ist rausgekommen:



Tatsächlich gab es hier ebenso Probleme. Dadurch dass ich das Chassis wie ein Karo angeordnet haben wollte – stimmen auch hier die Maße nicht ganz. Ich denke aber das “kleine” Abweichungen ignorierbar sind – auch wenn man das normalerweise besser nicht ändert (korrekt?). Durch das tiefere Aussägen nach unten hin – hatte das zweite Chassis oben rum Luft. Geholfen habe ich mir in dem ich das vorher rund ausgesägte stück oben wo nun zuviel offen war angeleimt habe und an den seiten passend holzstücke angeleimt habe. Damit das hält, habe ich einen 3mm HDF streifen drunter geleimt. HDF ist recht schwer und sehr stabil.

Ansonsten wurde hier wieder nach altbewährter Technik ausgebessert: Leim und Holzstaub.




Als nächstes wurde der Reflexkanal vergessen. Ich habe auf gut Glück an der richtigen stelle durchgebohrt und den Rest mit der Stichsäge vorsichtig ausgesägt. Anschließend stand schleifen auf dem Programm.

In einem der vorherigen Posts habe ich geschrieben, dass es gar nicht so klever war die kürzeren Platten nach innen zu legen; Insgesamt kam es durch diese Abweichungen zu Unterschieden, daher stehen an manchen Stellen die aufgesetzten Sperrholzplatten ab. Richtig gewesen wäre zu schleifen bis es passt. Oder mit einer Fräse zu begradigen. Stattdessen gehe ich jetzt hin und fülle die Ritzen mit Leim und meiner bewährten Leim+Holzstaub Kombo. Da das “Grundkonstrukt” dich ist – sollte es gar nicht sooo schlimm sein. Denke ich. Dazu werde ich auch noch Fotos machen. Der letzte Post zeigt auch den aktuellen Stand. Sobald ich mit den Kanten und Ritzen fertig bin, gehts ans anschleifen, grundieren und lackieren.

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