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Ach Andre, jetzt komma nich mit sowas umme Ecke, woll? Ursprünglich wollte ich ja flechten, habe auch Draht bei Udo bestellt und immerhin für die Weichen und die Innenverkabelung verwendet. Ichmache mir einen Spaß daraus, diese zarten Käblechen zu präsentieren, von aussen sehen die nämlich auch nicht anders aus als plasmabestäubte Strontiumkristalle im Bleimantel.
Aber Scherz beiseite: auch wenn ich gerne über gewisse Auswüchse lästere, Kabel können offenbar wirklich Einflus auf den Klang nehmen, mehr als mir lieb ist. Meine Überbrückungsboxen hingen an 1,5 qmm Stromleitung aus dem Baumarkt, die ich mit dem Akkuscharauber verdirllt hatte. Alle Adern rot, Plus mit Tesa markiert. Daran hatte ich dann auch die neuaufgebauten Sym 25 angeschlossen. Tja: Bühne für die Tonne, kein Körper, alles flach, Dynamik spontan verstorben. Nichts mehr da von dem, was ich vorher hatte.
Also schnell die normalen Strippen dran, auch von Destiny, 6 oder 7 Jahre alt, sagenhafte 70 Euro billig (2×2,5 m). Und alles wieder da! Hätte ich so nicht erwartet, dass sich das in dieser Größenordnung abspielen könnte.
Mit den frischen Kabeln bemerkt man jetzt natürlich eine gewisse Rauigkeit bei den Transienten, natürlich nur auf der absteigenden Flanke, wo sich die Ausrichtung der Kornstruktur ja bekanntlich dramatisch auswirkt – rückwärts einspielen soll ja helfen. Gruß,
Kai