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Sympho-Netta – Basserweiterung für die Symphony 25

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Dieses Thema enthält 141 Antworten und 20 Teilnehmer. Es wurde zuletzt aktualisiert von  Kai vor 2 Monate, 4 Wochen.

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  • #19408

    Hallo Slebstbau-Gemeinde! Was ich in ‘Off-Topic’ begonnen habe, führe ich nun hier weiter. Aus einem Subwoofer-Konzept ist, wie Udo es in einer ermunternden mail an mich formuliert hat, nun ein Projekt geworden, wo ich ‘Nägel mit Köpfen’ machen möchte. Ich hatte keine Lust, in meinen gut 19 qm Musikgalaxie von riesigen einteiligen Standboxen erdrückt zu werden – diesen Job übernehmen nun zwei Duetta-Unterteile plus aufgesetzten Symphony 25. Nein, so schlimm ist es eben nicht, denn ein Zweiteiler ist optisch für mich viel verträglicher.

    Was steht bisher fest? Zweiteilig, klar, die Symphony 25 sind ja bereits da. Mulitplex, mit farblosem Öl von ‘Clou’ behandelt. Schall- und Rückwand des Unterteils leicht nach hinten geneigt, die genaue Gradzahl muss ich noch ermitteln. Die Maße: knapp 70 cm hoch, 32 cm breit und fast 60 cm tief. Klopper also, aber schicke, das sehe ich bereits vor meinem geistigen Auge.

    Wo ich noch Möglichkeiten durchgehe, sind einige Merkmale mit deutlicher optischer Auswirkung: z.B. könnte ich zwei senkrechte Reflexschlitze statt eines quer verlaufenden Schlitzes machen. Schattenfugen, 45 Grad-Fräsunge der Schallwandkanten u.s.w.u.s.f. Ales, was zur Verschlankung für’s Auge zuträglich ist halt. An den 90 Litern wird konsequent festgehalten, da hat Udo klar gemacht, dass bereits 85 Liter die sinnvolle Untergerneze darstellen. Mit irgendwelchen Simulationen habe ich mich daher garnicht erst beschäftigt.

    Das Grundkonzept sieht vor, dass die Symphonies per Einbauvolumen für die 5-302 nach unten begrenzt werden, also mechanisch, nicht elektrisch (Hochpasskondensator). Dem Verstärker ist das egal, der Endstufe für die Bässe ebenso.

    Genau das gleiche Konzept gab es übrigens auch für die Ur-Duetta! Hier kam später ein Hochpasskondensator nur deshalb für den 7-360 hinzu, um den Impedanzverlauf für Röhrenverstärker verträglicher zu machen.

    In der Membranfläche sind zwei 5-302 einem 7-360 etwas mehr als ebenbürtig, im Hubvermögen nahezu gleich. Ich muss mir also keine Gedanken (mehr) machen, ob die das können. Wo die Trennfrequenz am Ende liegen wird, kann ich jetzt noch nicht sagen. Ich werde Udos knappe Zeit hier noch in Anspruch nehmen, so er Lust hat, selbige in dieses Projekt einzubringen. Es ist ja immerhin so, dass das nicht seine Idee ist, sondern ich das ganz alleine verbrochen habe. Ich habe aber das Gefühl, heimlich schmunzelt er ein wenig, oder zumindest bilde ich mir das ein.

    Was ist das Ziel der Übung? Die Symphonie 25, jetzt abgelöst durch die Linie 52, ist für meine Ohren ein Traumlautsprecher. Raum, Dynamik, u.s.w., all das wird zu leeren Worthülsen. Sie schaffen das, weshalb man sich die Bluesklasse baut: da sind keine Lautsprecher, da ist MUSIK! Unfasslich leichtfüßig, authentisch u.s.w.. Für meine 19 qm fehlt da eigentlich nichts, auch nicht im Bass oder an der Lautstärke. Es ginge mehr, als die Nachbarn tolerieren möchten würden mögen – oder so.

    Dennoch sprechen mindestens zwei Gründe für den Ausbau. Die großen Brüder nehmen den kleineren das ab, was diese zwar können, dann aber nicht mehr müssen, sodass sie sich auf ihre absoluten Stärken konzentrieren können. Zum Zweiiten fällt jede Sorge bzgl Pegel weg, denn ein Umzug ist ja nicht ausgeschlossen, dann gerne mit 30 oder 40 qm Musikgalaxie.

    Als D’Appolito-Freund ziehe ich meinen Aufbau der Duetta vor. Diese ist natürlich eine entwickelte Konstruktion von Udo, meine nicht. Was ich anstrebe, ist die Verbindung dieser Elemente, der grandiose Duettta-Bass mit dem, was mich an den Symphonies jedesmal wiedwr verzaubert. Die Geschlossenheit und Harmonmie der Wiedergabe ist mein oberstes Ziel. BumZischPeng hat ganz früher mal Spaß gemacht, klar! Heute geht es mri darum, keine Lautsprecher hier stehen zu haben, sondern Sänger(innen), Instrumente, Raum, Musik.

    Die mechanische Seite, also der Gehäusebau, ist das, was ich hier darstellen kann. Ich werde aber versuchen, auch zu beschreiben, wie es mir ergeht beim Versuch eine wirklich passende Abstimmung zu finden.

    Es handelt sich um ein teilaktives Konstrukt, bei dem die Bässe ihre eigene Endstufe haben, die über den Vorverstärkerausgang meines Amps angesteuert wird, welcher gleichzeitig die Symphonies als normaler Verstärker antreibt. Ok, mögen die Spiele beginnen! Die Maße stehen fest, der Rest (Scherz!) wird sich sich Stück für Stück zusammenfügen, das hoffe ich, bin aber auch zuversichtlich. Lieber Gruß, Kai

    edit: der Titel ist nicht bierernst gemeint! Er soll verdeutlichen, dass ich diesem Konstrukt, um das es hier gehen soll, einiges zutraue. Habe ich schon erwähnt, dass der 11er ein Trumm ist? Meine Fres.., was habe ich mir dabei gedacht? Pink Floyds Hubschrappschrapp wird sich freuen.. meine Trommelfelle bestimmt auch.

  • #19418

    Hi Kai,

    na dann frohen Bau und viel Erfolg und Spaß dabei! Ich bin sehr gespannt auf Deine Umsetzung!

    Zum Thema Hubschrabschrab kann ich mich als bekennender Pink Floyd Fan an dieser Stelle noch mal der Empfehlung von Matthias anschließen: Roger Waters – The Wall. Da ist allerdings schon der Opener die erste Zwerchfell-Massage-Einheit… 🙂

    Ciao
    Chris

  • #19431

    Danke für die Aufmunterung, Chris! Auch Matthias (DA) unterstützt mich super, z.B. mit vielen Tips zur Aufstellung und Raumakustik. Letztere ist bei mir schon länger Thema, der letzte Akt war die Versorgung der Wände in meiner Musikgalaxie mit schalldämpfenden Matterialien, die in weiss an den weissen Wänden kaum auffallen. Ok, ja, ich bin derzeit mal wieder single, jetzt ein Vorteil, ich kann Tatsachen schaffen.

    Nächster Schritt: die Kompaktboxen ausleihen und anschliessen, dann die Symphonies zerlegen. Die Weiche wird ganz neu aufgebaut und verbleibt extern. Da hat jemand hier im Forum eine schöne Arbeit gezeigt. Die SAM2 soll ebenfalls extern in einem eigenen Gehäuschen untergebracht werden. Update folgt! Gruß,

    Kai

  • #19445

    Link von admin entfernt, bitte die Projekte-Galerie nutzen

    Das ist der grundsätzliche Aufbau. Vor Jahren habe ich mal das Foto einer Boyx mit sogenanntem ‘Carlson Coupler’ ghesehen, so ähnlich wie das hier:

    Link von admin entfernt, bitte die Projekte-Galerie nutzen

    Das Auge des Einen oder Anderen muss sich vielleicht erst an ein so tief eingebaiutes CHassis gewöhnen, und manche werden sich entsetzt fragen, wie sie mir das am besten wieder ausreden können, aber mir gefällt es so. Ok, meine Übergangsboxen warten noch im Auto, da mache ich heute nix mehr, bin seit einer halben Stunde wieder zu hause, war ein guter Tag. Bis dahin,

    Kai

    edit: in der Weinflasche auf dem Fensterbrett befindet sich Gießwasser für meine Pflanzen, die nebenbei einen Schallzerstäuber-Job machen . ich schwöre!

  • #19451

    Udo Wohlgemuth
    Keymaster

    Hallo Kai,

    zum einen hab ich den Titel mal korrigiert, das war einfach. Nicht ändern kann ich die Bilderlinks, die hier nicht erwünscht sind. Wir binden eigene(!) Fotos über die Bildergalerie ein, dort ist auch beschrieben, wie das funktioniert. Problematisch ist immer urheberrechtlich geschützte Fremdware, da kann es teure Abmahnungen geben. Deshalb habe ich die Links heraus genommen.

    Gruß Udo

  • #19453

    Danke für die Aufmerksamkeit!.Das erste Foto ist eins von mir, im weiteren Verlauf werde ich ausschlißlich eigene Bilder einbinden. Auf was man alles achten muss, auch wenn man nur etwas erklären möchte.. Bis später,

    Kai

  • #19456

    Foto gelöscht!!

    Ich hoffe, das ist dann mal regelkonform. Gruß,

    Kai

  • #19457

    Ah, Bildergalerie! Sorry, da muss ich mal suchen, wo die ist, ich lösche das eben gepostete Foto!

    Vielleicht erschließt sich mir ja noch, ob ich jetzt HIER MEINE EIGENEN, SELBSTGEMACHTEN Fotos einbinden darf, oder nicht. Morgen schaue ich mir das nochmal an, bin gerade desorientiert bzg. der Struktur, sorry! Gruß, Kai

    • #19461

      Moi Kai,
      Klar darf man eigene Bilder einbinde . Bei fremden Fotos ists überall so dass es copyright gibt.
      Udo läuft Gefahr abgemahnt zu werden wenn Bilder ohne Einwilligung des Fotografen gepostet werden, kann schnell sehr teuer werden.
      Etwas umständlich die Gallerie, kriegst du aber sicherlich hin 😉
      Matthias

  • #19462

    Hallo Forum / Matthias!

    Ja, da war ich leider unaufmerksam, was externe, also nicht-eigene Fotos angeht. Das Prozedere der korrekten Einbindung erschließz sich mir momentan noch nicht, da werde ich miich dann später mit beschäftigen müssen. Gruß,

    Kai

  • #19493

    Hallo Selbstbau-Gemeinde!

    Zunächst danke an Udo, der für mich den Titel angepasst hat. Er beschreibt das Projekt besser, weil ich ja den Bass aus der Duetta verwende.

    Heute nach Feierabend, vor etwa 45 Minuten, habe ich direkt nach öffnen der Wohnzimmertür, welche zufällig direkt ins Musikzimmer führt, den Schraubendreher gegriffen und weitergeführt, was ich in meiner heutigen Pause bereits begonnen hatte: die S25 auseinanderbauen, sprich Chassis raus, Dämpfunsmaterial raus. Die Leihboxen spielen sehr anständig, damit kann ich erstmal leben, Schwein gehabt.

    Damit bin ich meinem Zeitplan voraus, was man ja immer gebarauchen kann. 😉 Die Sache mit dem Fotos hochladen habe ich jetzt verstanden, diese werden also folgen. Sie sind neben der epischen Beschreibung des eigenen Scheiterns im Großen und Kleinen, sowie der Freude über gefundene Lösungen und Erfolge das Salz in der Suppe einer Baudoku. Der Umstand, dass nun auf dem PC ein ‘Projekt’-Ordner incl. ‘800×600’-Unterordner angelegt wurde, lässt hoffen. Demnächst mehr in diesem Theater! Lieber Gruß,

    Kai

  • #19521

    Hallo Forum! Kurz ein paar Fotos zum Stand der Dinge sowie aus der Bauphase der S25.

    Symphonetta-1

    So sieht es momentan aus, die Gehäuse sind fertig für’s Finish, also schleifen u.s.w. Die folgenden Fotos dokunebtieren die Bauphase zumindest teilweise.

    2

    3

    4

    5

    Gut zu erkennen sidn die aufgeklebten Versteifungsleisten. Hochkant ist natürlich viel besser wegen der so höheren Biegesteifigkeit derLeiste, die ja die beklebte Wand am schwingen hindern soll, aber nicht immer erwünscht oder möglich.

    Hier der Zusatand bos vor kurzer Zeit:

    6

    Das hier lässt mit etwas Phantasie erahnen wohin die Reise gehen soll.

    7

    Das Hammerite für die Roststelle an der Heizungshalterung ist bereits besorgt, und in der Weinflasche ist Gießwasser für meine Pflanzen, nur mal nebenbei. 😉

    Gruß in die Runde,

    Kai

  • #19522

    Hi Kai,

    Tipp: Nutze nicht den button “link” sondern “img” und füge dort die url ein 😉

  • #19525

    Ich hab’s bemerkt… werde den Beitrag bearbeiten! – Erledigt!

  • #19529

    Schönes Projekt! In die Weinflasche gehört Wein! 🙂

  • #19531

    Hi Kai,
    ich lese hier auch schon eine Weile mit, jetzt mit Bildern sieht das schon echt wirklich vielversprechend aus.
    Ich denke, wenn dir die saubere Einbindung der Bässe gelingt, wird das sicher einige Nachahmer finden – Sympho-Netta aka Dappo-Ceruetta, die obendrein dank Teilaktivierung auch an schwachbrüstigen Verstärkern funktioniert und sich im Bassbereich an den Raum anpassen lässt – das verspricht viel Gutes!

    Viel Spaß beim bau, halte uns auf dem Laufenden!

    Gruß Max
    PS: Während ich diese Zeilen schreibe sitze ich im Allgäu und lausche Keramik-Eton+2xSub teilaktiv – großartig, deine Vorfreude ist berechtigt!

  • #19556

    Hi Max, das macht wirklich Mut! Meine Idee ist, am Ende, wenn alles fertig ist, jemanden mit Messequipment zu finden, wo man einen ‘Standardfrequenzgang’, also ohne Überhöhungen/Senken im Übergangrbereich einstellen kann – falls das geht! -, diese Einstellungen zu notieren und von da aus den Raum und den eigenen Höreindruck anzugehen.

    Das muss nicht Udo sein, der hat genug zu tun, dafür habe ich genauso Verständnis wie für den Umstand, dass es für ihn einfach nicht interessant ist. Es ist mein Projekt, ich habe das angezettelt, mit Lautsprechern, die nicht mehr in Udos Programm sind. Vielleicht wäre mein Konstrukt eventuell eine Option für Besitzer der Linie 42 oder 52, die diesen Weg interessant finden. Aber schaun mer amoal. ‘Stonewall’ jedenfalls hat ja beschrieben, was der 11er kann, und die (Gran-) Duetta-Fraktion weiss es ja auch. 😉 Udo war übrigens extrem kulant, Ich darf das SAM-300 zurückgeben und das SAM2 bei ihm erwerben, super nett, und auch für die andere Unterstützung von ihm per mail ein herzliches Dankeschön an dieser Stelle.

    Gruß, Kai

    PS: magst mir mal per pm, oder auch hier, dein Setup beschreiben?

    @ben: in einer meiner größeren Weinflaschen habe ich Himbeeren mit Whisky angesetzt. 😉 Muss aber MInimum 5 Wochen reifen.

  • #19558

    Eins noch: mit euch zusammen macht das Projekt viel mehr Spaß, als würde ich das einsam im stillen Kämmerlein durchziehen, schön, dass es ein paar Leute interessiert! Ich habe hier im Forum bzw. in den Bauberichten eine Menge Anregungen gefunden, teils Hammerprojekte, von denen ich Lichtjahre entfernt bin. Ich werde mir aber Mühe geben, das hier vernünftig hinzubekommen. Gruß,

    Kai

  • #19562

    Morgen Kai,

    Ich muss jetzt auch mal mein Interesse bekunden. 🙂
    Auch wenn ich durch meine Linie 54 sowas nie brauchen werde, interessant find ich dein Vorhaben trotzdem.

    Hab mir gerade das SAM2 angesehen, pfu, da gibts ja einiges zu verstellen!
    Ich bin echt gespannt was da noch so bei rauskommt. 😉

    mfg
    Michael

  • #19563

    Hi Michael! So, heute haben wir Ruhetag im Restaurant, heisst, Kai ist gleich im Baumarkt, Männer-shipping, sprich Werkzeug anschaffen. Ja, das Modul scheint wirklich was zu können! Da ich davon ausgehe, dass ein link hier unerwünscht ist: das findet man über eine bekannte Suchmaschine sehr schnell. Mit ‘monacor sam2’ war es bei mir der erste Treffer. Gruß,

    Kai

  • #19564

    Udo Wohlgemuth
    Keymaster

    …. oder einfach in unseren Shop schauen 🙂

    Gruß Udo

  • #19575

    Äh ja, das geht natürlich auch, Udo. Das naheliegenste fällt einem nicht ein.

    Am freien Tag gibt es meist viel zu tun, weil unter der Woche so viel liegenbleiben muss. Dennoch habe ich heute ein paar Stunden Zeit für mein Projekt. Im Baumarkt habe ich viele schöne Sachen entdeckt, und ein bisschen was mitenommen.

    Fleissrabeit

    Den Gehörschutz finde ich keinesfalls übertrieben, Atemschutz ohnehin nicht. Der Schleifstaub ist extrem fein. Da ich noch immer keine Fräse habe, muss ich die überstehenden Kanten also abschleifen. Bei der Gelegenheit habe ich eine Ritzen mit einer Schleifstaub-/Fugenleimpaste befüllt und warte nun auf die Trocknung, dann geht’s weiter. Update folgt demnächst! Gruß,

    Kai

  • #19581

    Eine Fräse muss aber noch angeschafft werden,mit bündigfräser,dann bitte nicht dieses 40 er Schleifpad,sonst bis du sofort durch die erst Furnierschicht.120er grob drüber und dann immer feiner werden bis du bei 400 er angekommen bist.

  • #19583

    Das 40er ist für die überstehenden Kanten, ein Fräser scheint mir allerdings wirklich sinnvoll. Bin für Empfehleungen offen! Gruß,

    Kai

    edit: dies ist keine ‘Spaß- und Bastelbox’, daher überlege ich, doch Profis mit CNC ranzulassen, und meine ersten Gehversuche auf spätere Projekte zu verschieben. Und die werden folgen, hab da schon eine Liste, insb abseits des Lautprecher bauens. 😉

  • #19595

    Hallo Leute, kurzes Update von mir! Zum Einen überlege ich, ob das wirklich was schräges werden mus, oder ob klassisch ‘Kubisch’ nicht auch was hat, zum Anderen habe ich nun die Maße für das Holz fertig.

    Also: Die Schallwand bekommt einen auafgesetzten Deckel und Boden, ansonsten müsste ich noch tiefer bauen als ohnehin schon. Die Breite beträgt 32 cm, das ist ok, aber breiter soll es nicht werden, darum sind die Seitenwände ausnahmsweise NICHT aufgesetzt. Damit handele ich mir Bastelei im Bereich Reflexbrett / Boden ein, das kann aber am Ende optisch seinen Reiz haben (Multiplex halt).

    Die Innenmaße sind 27,8 (Breite = 32 – 2,1 -2,1), 55 cm (Tiefe) und schließlich 59 cm (Höhe), ergibt gut 90 Liter. Weniger sollte es nicht werden, auch wenn Udo 85 Liter als UNtergerenze genannt hat.

    Das heisst dann: Deckel und Boden #1 (der mittels Auschnitt von 15 cm x 27,8 cm zum Refelxbrett wird 32 x 59, 2 cm. Das Reflexbrett wäre dann die geforderten 40 cm lang, Die Länge, oder eben Tiefe, ergibt sich dann aus: die 40 cm, plus 2,1 cm für die Schallwand plus 15 cm Auschnitt plus 2,1 cm für die eingesetzte Rückwand. Letztere dann 59 x 27, 8 cm. Die Seitenwände, da eingesetzt, 59 x 55 cm.

    Jetzt zu Boden #2 Um einen Reflexkanal zu bekommen, sollen seitlich zwei Leisten in 2,1 x 3 x 59,2 cm auf Boden #1 geleimt werden, dazwischen, also bündig mit der Rückseite der Box, dann in 27,8 x 2,1 x 3cm. 2,1 cm ist ja jeweils die Materialstärke.

    Bei 3 cm Höhe sowie 27,8cm Breite für den Kanal komme ich auf eine Öffnungsfläche von 83,4 cm. Das sind gut 6% mehr. Wenn kein Einsppruch kommt oder wer einen Fehler entdeckt, werde ich das so zuschneiden lassen.

    Fehlen noch die Innereien, also Lattenkreuz für den Deckel plus andere Versteifungen, wie das 20 x 27,8 cm Brett, das dann senkrecht auf das Reflexbrett (aka Boden #1) geklebt wird. Puuh, ich hoffe, das stimmt so alles. Ich habe vor, die Seitenwände auch etwas zu beruhigen, ebenfalls mit aufgeklebten Leisten, wie ich das auch bei der S25 gemacht habe.

    Beim finish sind noch lange nicht, aber ich bin für Vorschläge und Ideen offen! Eine Fase wie beim Top-Gehäuse ist aber eigentlich ein Muss für die Schallwand. Da werde ich mich mal umhören, wer mir das machen kann (oder doch eine Fräse zulegen?).

    EIn Foto vom Zwischenstand gibt es natürlich auch! Da ich gestern tatsächlich noch etwas komplett anderes auf den Zettel bekommen habe.. naja, seht elbst! Bis zum nächsten Update, Gruß,

    Kai

    Zwischenstand

    • #19609

      Hallo Kai,

      die Fase an meiner Duetta oben habe ich mit der Handkreissäge gemacht. Um einen geraden Schnitt hinzubekommen habe ich dazu eine Leiste als Anschlag mit Schraubzwingen befestigt. Hat bei mir super funktioniert. Allerdings habe ich mir auch ein neues Sägeblatt spendiert.

      Ansonsten einfach mal bei einer örtlichen Tischlerei anfragen. Das kann ja nicht die Welt kosten.

      Weiterhin viel Spaß bei Deinem Projekt!

      Ciao
      Chris

  • #19611

    Hi Chris! ZUnächst möchte ich dir zu deinen Duettas gratulieren, ein klasse Projekt, ich habe mir den Bericht gerade von Anfang bis Ende durchgelesen und mit dir gefühlt.. selsbtverständlich bekomme ich da irgendwie eine Fase dran, wäre ja gelacht. Ich bin, sobald es meine Arbeitszeiten zulassen, eh unterwegs um Angebote für den Zuschnitt einzuholen. Internetseitig wäre z.B. ‘Der Franz’ Thomaier eine Option, aber warum nicht erstmal vor Ort nachfragen?

    Irgendwie billig wird es eh nicht werden, aber nachdem ich mich entschieden habe, ds jetzt vernünftig zu machen, ist das ok. Diese Lautsprecher sollen mich eine lange Zeit begleiten, das rechnet sich allemal.Danke für dein Interesse und den Tip! Gruß,

    Kai

  • #19622

    Wer immer diese Doku verfolgt, möchte vermutlich wissen, welcher Zeitrahmen veranschlagt ist. Ich sage mal, um genug Luft zu haben: 5-7 Wochen. Das ist dem Umstand geschuldet, wenig Zeit zur Verfügung zu haben, andererseits aber auch nicht ungewöhnlich. Also, Geduld haben und dabei bleiben, die Updates werden folgen! Gruß,

    Kai

  • #19641

    So, vorgezogenes Weihnachten Teil 2! Heute kam dpd mit einem großen Paket, darin der zweite Bass und dieses Schätzchen.

    Oke.. damit sollte sich was anfangen lassen! Bis später,

    Kai

    edit: kann jemand was zur integrierten Weiche sagen? Würde diese dem Klangpotential der Tops genügen, wäre es also eine Option, meinen Verstärker zu verkaufen und einen anzuschaffen, der beides hat, Pre-Out und Main-In?

  • #19657

    Hallo liebe Leser! Mal wieder ein Foto, völlig unspektakulär dokumentiert das das unmitelbar bevorstehednde Ende der 40er-Schleiforgie. Nichts ist kapuut gegangen, keine Deckschicht durchgeschliffen worden, als ich die überstehenden Kanten auf Maß gebracht habe.

    Teils war das deswegen einfach, weil ich nur darauf achten musste, wann es den Leimresten neben der Kante an den Kragen geht – genau dann hat man die Oberfläche der anliegenden Seite erreicht und die Kante ist Geschichte.

    Erkenntnisse: auf Stufe 3,5 von 6 ist so ein Exenterschleifer mit 40er Papier fast schon eine Fräse, höher würde ich die also nicht einstellen, lieber etwas geduldig sein! 2. Billigsets verschiedenen Körnungen im Paket kaufe ich nicht mehr. Ich hatte mir gestern welche vom Hersteller des Schleifers beorgt und das arnbeiten damit war die reine Freude.

    Next step: Gelegenheit finden mit einem örtlichen Schreiner zu sprechen, der angeblich schon Lautsprechergehäuse gebaut hat. Da sollte in Sachen Zuschntt hoffentlich Verständnis für die besonderen Bedürfnisse des Boxenbauers vorhanedne sein.

    Bis dahin,

    Kai

    edit: sobald ich das Holz für die Bassteile habe, liegt der Fokus dort. Die werden dann fertiggetellt und dürfen sich als Begleiter der geliehenen Kompaktboxen schonmal etwas einspielen. Meiner Erfahrung nach brauchen die Etöner quasi ewig (beonders der Keramikhochtöner!!). Frisch aus dem Karton ist das gruselig.

  • #19659

    Udo Wohlgemuth
    Keymaster

    Hallo Kai,

    das SAM-2 hatte ich vor dem Verschicken nicht ausgepackt und jetzt rätsel ich schon seit gestern rum, warum Monacor ein Feuerzeug neben den dicken Ringkern-Trafo geklebt hat. Das ist doch im Weg, wenn du das Modul einbaust. Mit einem Mülleimer kann es auch nicht verwechselt worden sein, der ist ja auf der Vorderseite eindeutig durchgestrichen 😉

    Gruß Udo

  • #19662

    Hallo Udo, des Rätels Lösung: ich wollte den Mitlesenden die Ausmaße des Trafos illustrieren. Freue mich, dass du noch mitliest. Gruß,

    Kai

  • #19663

    Als Ergänzung, darüber habe ich mir heute während der fast schon meditativ gearteten Schleiferei so meine Gedanken gemacht: geht doch mal die Reihe bzw. Kette durch, vom vibrierenden Stimmband zum Quantencomputer zwischen euren Trommelfellen. Wie klingt der Lautsprecher, der ‘arme’ Lieferant von Luftdruckuntgerschieden. Richtig? Falsch? Ich mache mir darüber keinen Kopf mehr. Die Einstellung, die am Ende übrig bleibt, ist jene, mit der iICH glücklich bin.

    Es ist doch so, auch bei einer Passiv-Box ist manchmal oder auch öfters das Gefühl da, da müsste oder könnte man doch mal dran drehen, je nach Stück, Album oder auch Stimmung, die man gerad hat.

    Diesem Irrweg werde ich nicht nachlaufen. Ich werde mir gut bekannte Stücke anhören, vermutlich ziemlich oft und am Ende die als für mich richtig gefundenen Einstellungen so lassen. Wenn dann das Gefühl aufkommt, da könnte man aber doch.. Nein, denn genau das gleiche Gefühl hat man doch mit einer rein passiven Box auch immer wieder. Der Umstand, dass man eingreifen /könnte/ würde in eine (Nach-) Regelungsorgie führen, das will man nicht. Was ist ‘richtig’, was ‘falsch’.. Nachdenklicher Gruß,

    Kai

    edit: die Frage nach der Brauchbarkeit der in das Monacor-Modul integrierten Weiche ist ernst gemeint. 😉

  • #19666

    Ichvweiss gerade nicht, ob ein youtube-link erlaubt ist! Falls ja; es gibt noch was anderes als schleifen. 😉

  • #19672

    Hallo Kai,

    die Frage nach der Brauchbarkeit der in das Monacor-Modul integrierten Weiche ist ernst gemeint.

    ich zitiere mal aus dem Handbuch: “Variabler Hochpass 50-150 Hz (12 dB) zur Bassentlastung des Sat-Verstärkers und der Sat-Lautsprecher”

    Dafür wird der taugen.

    Ob der jetzt nun audiophilen oder esotherischen Ansprüchen genügt, muss man testen…

    In erster Linie ist dieser Hochpass super sinnvoll. Gerade kleinere TMT spielen befreit von den ganz tiefen Tönen besser auf. Siehe SB23/3… hier spielt der 4 Zöller mMn weltklasse, in der SB12 etwas weniger differenziert.

    Aber das ist mein Eindruck! Wenn du deine Sym 25 bei 80 -100 Hz mit 18 dB trennst, solltest du das bei den Tops auch ähnlich einstellen…. Aber entscheiden wird das Ohr!

    Gruß
    Andre

  • #19683

    Hallo Andre!
    Also esoterisches audiofil sind meine Ohren sicher nicht, sonst würde ich ja bereits auf dieses Kabel für kleine 3500 Euro (pro Meter; mono…..) sparen. Solange die Traumchassis vonm Eton damit nicht schlechter klingen als vorher ist alles gut. Wenn ich es bei einem Versuch nicht höre, ist das letztlich auch egal. Es geht darum, ob ich mich getrost auf die Suche nach einer gebrauchten Vor-/End-Kombi bzw. auftrennbarern Vollverstärker machen kann.

    Andererseits: im Originalentwurf der Duetta gab es keinen Hochpasskondensator vor dem 7er, der war auch lediglich mechanisch abgekoppelt. Zwei 5er haben etwas mehr Membranfläche, und fast den gleichen Hub, von daher wird der erste Versuch auf Udos Vorschlag basieren, 14 Liter und Kiste zumachen.

    Andere Frage in die Runde, viel wichtiger erstmal: taugt Kork zur Volumenreduzierung? Beim schlendern durch den Baumarkt nach Geeignetem, was man zu diesem Zweck in die Boxen stecken könnte, fielen mir Korkplatten in die Hände. Die könnte man sehr einfach passend machen und leicht unterbringen.

    Heute ist übrigens Baupause, leider. Spätestens Montag wird auf jeden Fall wieder etwas erreicht! Gruß,

    Kai

  • #19685

    Hallo Kai.
    Was hälst Du von Styropor?
    Gruß Martin

  • #19687

    Nimm styrodurplatten in 20 mm stärke.Dann schneit es nicht.

  • #19751

    Wenn Styropor dafür funktioniert, super! Das würde sich dank des geringen Gewichtes sehr gut hinter dem Sonofil verstauen lassen, dass ich dann davorpacken würde. Möglicherweise, wenn es morgen günstig läuft, kann ich nochmal für eine bis zwei Stunden an die Schleiferei ran! 120er, 180er und 240 habe ich da. 😉

    Montag dann Anfragetag bei der bereits erwähnten örtlichen Schreinerei. Ich hoffe, der Preis – so sie denn überhaupt halbwegs zeitnah liefern könnten – haut mich nicht um. Aber gut, diese Lautsprecher sollen mich bitte sehr lange begleien und jeden Tag Spaß machen. Bis dahin,

    Kai

  • #19755

    So, ein paar ‘Nachtgedanken’. 😉 Habe die Bässe gerade nochmal begutachtet und mir vorgestellt ,was die wohl punkto Tief(st)bass machen werden.

    Im letzten Jahrtausend hatte ich mr den mittlleren von drei Bauvorschlägen für eine TML von Isophon gegönnt gehabt. Der Mitteltonbereich war letztlich einfach nur gruselig abgestimmt, muss man leider so sagen, das hatte ich schon nach den ersten paar Takten bei der Abholung gehört und in der Folge experimeniert, um dem (erfolglos) beizukommen. Was die 25 cm-Bässe allerdings konnten, war, eine bestimmte Schranktür zum rappeln anzuregen. Ich dachte seinerzeit zuerst ‘Hä?? Was das?’ Sowas hatte ich als Lautsprechernovize nicht auf dem Zettel, bis mir klar wurde, woher das kam.

    Schöne Anekdote, oder? Den Originalbericht zur Ur-Duetta habe ich auch noch in gedruckter (Klang&Ton-) Form hier, sozusagen ein Stück Lautsprechergeschichte.

    Was ich sagen will: natürlich beneide ich ich im Moment jeden (Grand-) Duetta-/Abhöre-Besitzer, ist doch klar, oder? Aber andererseits genieße ich den Weg dahin auch! Jeder Zehntelmillimeter abgeschliffener Kantennüberstand ist ein Schritt, der Gehäusebau dann wird vermutlich eine Nervenprobe. Ok, bis dahin in diesem Theater! Gruß

    Kai

  • #19821

    Hallo Leute! So, ich konnte heute doch was schaffen! Die Schleiforgie mit der 40er-Körnung ist erfolgreich abgeschlossen, 120er ebenso. Montag folgt 240er, eventuell bin ich noch Kunde im Baumarkt für das 400er, mal schaun.

    Auf dem Foto sieht man die zukünftigen Tops nebst Udos peinlich un-highendigen Kabeln für die 11er, die ich mittels Akkuschrauber verdrillt habe – schick!! Es hgeht also voran, und Montag ist Schreiner-day, oder so.. hoffe, das gibt ein gutes Ergebnis. Bis dahin,

    Kai

    Hoffentlich ganz unesoterisch und erlaubt, KEIN link zu einem Foto, nur zu einer webseite bgl. menschliche Stimme:

  • #19862

    Hallo liebe Leser!

    Ja, es gibt Neuigkeiten. Eine Box bekommt gleich den zweiten Schliff mit 240 er Papier. Sieht top aus und fühlt sich sehr glatt an. Die werde ich dann wohl heute noch ölen und ein Vergleichsfoto mit der zweiten Box ohne Öl machen.

    Punkto Holz für die Basskisten: der erste Schreiner war noch im Urlaub, also ab zum zweiten. Meine erste Frage: liegen Erfahrungen im Bereich Zuschnitt für bzw. Bau von Lautsprechergehäusen vor? Ehrliche Antwort; Nein. Ich habe dann die speziellen Erfordernisse geschildert und war dann spontan überzeugt, den Zuschnitt dort machen zu lassen, als der Mann meinte: ‘Wenn die Platte da ist, kommst du her und wir schneiden das zusammen.’

    Dann fragte er, sichtlich etwas ängstlich, ob das ein paar Tage Zeit hätte, später kam heraus, er hat sich bei einem Auftrag etwas ‘weit aus dem Fenster gelehnt’ (O-Ton). 14 Tage sind vereinbart, er ruft an, wenn es vorher klappen sollte. Finde ich insgesamt ok, das Projekt hatte ich ja auf 5-7 Wochen veranschlagt, weil ich halt wenig Zeit dafür erübrigen kann.

    Da fragt man sich vielleicht, weshalb ich dann ausgerechnet JETZT im Sommer sowas machen will, statt an den langen Abenden, die folgen. Erstens kann ich jetzt super draussen auf dem Balkom arbeiten. Es ist warm und die letzten Tage auch trocken. Und für den Winter, wer weisss, was da schon wieder anliegt! Auf jeden Fall ein selbstgebautes Rack und ein Untergestell für den TV, alles mit Multiplex.

    Die Bassgehäuse werden leicht nach hinten geneigt gebaut, 5 Grad sehen ganz gut aus. Das hat Theo bei seiner Variante der Symphony 25 gemacht, die er als kleine Standbox gebaut hat. Sein Bericht hat dazu klasse Fotos, einfach hier auf Udos Seiten mal danach suchen.

    Ok, so weit erstmal, die Fotos folgen zeitnah. Gruß,

    Kai

    PS: habe den unten gezeigten Sub aufgetrieben, den könnte ich ausleihen. Er stammt von einem Soundsystem für ein TV-Gerät. Könnte ich den spasseshalber benutzen, wenn ich den Pre-Out meines Verstärkers an den Eingang “FRONT” anschließe? Vielleicht weiss das ja jemand, der sich mit Heimkino auskennt.

    edit: ich bin doof, da steht ja ausdrücklich unter ‘Line In’ auch ‘Subw’, also wird da vermutlich ein entsprechendes Signal erwartet, Frage erledigt.

    edit: eins noch! Durch die Neigung nach hinten ist das ja kein rechteckiger Kasten mehr. Kennt sich wer in Geometrie aus und kann sagen, ob sich was am Volumen ändert?

  • #19870

    Hallo Kai. Die Abweichung bzgl des Volumens ist vernachlässigbar.
    Gruß Martin

  • #19878

    Ok Martin, danke für die Info! Gruß,

    Kai

    PS: hier der Vergleich, links mit, rechts noch ohne Öl. In Natura ist der Unterschied dramatisch.. 😉 Aufgetragen habe ich das Öl mit einem breiten Pinsel, hat sehr gut funktioniert. Das erinnert mich an das Ölen vom Deck des Kutters, den mein Vater früher mal hatte. Da nahm man Leinöl, hat schöngeduftet. Das Hartöl von ‘Clou’, das ich jetzt verwende, hat kaum Ausdünstungen! Ab jetzt schleife ich die Tops übrigens per Schleifklotz, also von Hand. Clou empfiehlt nach den Durchgängen jeweils einen Glättungsschliff.

  • #19880

    So, nächster Schritt. Ich habe Udo per mail wegen einer Änderung gefragt. Es geht um folgendes: ich möchte den Bass ja gerne weiter unten haben, was auch grundsätzlich ok ist lt. Udo. Jetzt gibt es dabei die Möglichkeit, den Reflexkanal oben oder eben unterhalb des Basses zu planen.

    Setzt man ihn nach unten, hätte der Bass aber das im Originalplan senkrecht auf das Reflexbrett geklebte, 20 cm hohe Versteifungsbrett im Rücken. Udo schrieb mir, es wäre ok diese Versteifung dann in 10 cm Höhe auszuführen. Anbei ein Foto, es zeigt ein 16 cm hohes Brett (weil ich das noch zu liegen habe, aber keines in 10 cm), das in 25 cm Entfernung zum Bass auf einem 40 cm langen Brett steht (dafür habe ich die zweite Schallwand zweckentfremdet).

    Gruß, Kai

  • #19887

    Habe ich schon erwähnt, dass so ein Projekt Spaß macht? Jeder noch so kleine Schritt, jeder einzelne Besuch im Baumarkt, das hantieren mit den Utensilien und Werkzeugen, zu beobachten, wie eine Sache Form annimmt, zu überlegen, was man als Nächstest tun will, die Auswahl an Möglichkeiten, die wir im Selbstbau haben. Ich kann das alles so gestalten, wie ich lustig bin, im Rahmen des funktional und physikalisch Sinnvollen, klar, aber die Freiheiten sind schon so geartet, dass ich momentan mehr Ideen habe, als ich sinnvoll in einem Projekt unterbringen kann. Ach, ich weiss, das ist das Slebstbau-Virus! Inifizierten Gruß,

    Kai

  • #19888

    Hallo Kai.
    Mindestens ein Drittel der Innenbreite würde ich freilassen. Könnte knapp sein mit dem 16cm Brett.
    Den Reflexkanal kannst Du an der Front beliebig anordnen.
    Gruß Martin

  • #19895

    Ich werde hier auf jeden Fall noch die Skizze mit der endgültigen Planung posten! Udo hat mir zugesagt, dass er Lust dazu hat, sich das anzuschauen, damit ‘No-Gos’, also grobe Fehler vermiedeen werden. Sollte sich also sowas finden, disponiere ich eben um! Ich hätte den Bass halt gerne noch etwas höher als er wäre, würde der Reflexkanal oben sitzen. Aber schaun mer amaoal, wie meine spezielle Freundin, die diese Doku übrigens aufmerksam begelitet (und auf eine Hörprobe besteht, wenn es so weit ist), zu sagen pflegt. Gruß,

    Kai

    PS; die 16 cm stammen von dem im Beispielfoto verwendeten Brett, das endgültig verwendete hätte lediglich 10 cm Höhe! Das Maß Reflexbrett bis Deckel wäre 59 cm. Minus 10 cm blieben also 49 cm. Ich werde sowieso noch Versteifungsbretter einplanen, aber natürlich nicht ohne Udos Segen.. Was die Volumenreduzierung der ‘Tops’ angeht, hatte ich heute im Baumarkt wieder genug Anregungen – Fortsetzung folgt!

  • #19909

    So liebe community, ein Foto-update! Diesmal ist gut zu erkennen, was das Öl mit dem Multiplex macht:

    Zum trocknen und ablüften auf dem Balkon (im Schatten).

    Vergleich mit/ohne Öl.

    Detail.

    Mit gefällt’s so! Gruß,

    Kai

  • #19910

    Nicht nur dir, sieht schick aus. Ich mag ja Multiplex, habe bisher aber die Kanten meist abgerundet. Das Eckige gefällt mir sehr gut.

  • #19931

    Danke! Das Öl macht aus den Gehäusen sowas wie quasi natürlich gealtert wirkende Möbekstücke, schwer zu beschreiben und in Natura eindrucksvoller als jedes Foto.

    Es gibt auch ein weiteres update! Jonas hatte ja die Fronten gefräst, mit einer Genauigkeit, dass man meinen könnte, er hätte die Bässe ausgepackt, auf den 10tel-Millimeter vermessen, und dann die Fräse angeworfen – Hammer! Die Chassis gehen satt in den Ausschnitt rein, und sind nur mit etwas Kraftaufwand wieder rauszubekommen.

    Dennoch erwäge ich die Option, zwecks Neupositionierung der Bässe, diese Fronten an jemanden hier im Forum zu verschenken (!), der ein paar Duetta-Bassteil-Fronten im Maß 32×59 cm gebrauchen könnte. Bei INteresse einfach melden! Und sorry an Jonas, bitte nicht böse sein, die Fronten sind 1a! Das ist lediglich der sich mittlerweile entwickelnden Planung geschuldet. Gruß,

    Kai

    edit: auf den Fotos sind zu weit abgeschliffene Ecken der Schallwand erkennbar, die dem Ideal der Perfektion zu genügen sicher nicht in der Lage sind. Ist mir aber egal. Jetzt mit dem Öl sind das mehr als je Unikate, und ich strebe den toten Perfektiionusmus irgendwelcher indrustiell gertigter Boxen auch nicht an. Dass letztgenannte Lautsprecher in Serie ‘perfekt’ sein müssen, da andernfalls im Fertigungprozess etwas nicht in Ordnung wäre, steht für mich auf einem Blatt, wo ich nicht lese. In diesem Sinne: meine sind perfekt. 😉

    edit: also das mit dem Glättungsschliff zwischen den Durchgängen haut so nicht hin. Entweder 240 Papier ist noch viel zu grob (steht aber auf der Dose mit Öl so drauf), oder das Öl braucht deutlich mehr Zeit, bis man das schleift. Ich werde das jetzt einfach in Ruhe lassen und in ein paar Tagen mal schauen, ob schleifen überhaupt noch sinnvoll ist.

  • #19940

    Moin,
    beim Hartwachsöl von Osmo reicht ein leichtes drüberstreichen mit 1000er Papier für einen tollen Effekt. Trockenzeit war bei mit etwa einen Tag.
    Schleifen im eigentlichen Sinne war nicht mehr nötig, es geht (sollte) nur darum Staubpartikel und sich aufstellende Holzfasern zu beseitigen.

    Weiterhin einen guten Wirkungsgrad!

  • #19941

    Das es nicht so schnell trocknet,ist wohl der hohen Luftfeuchtigkeit geschuldet.
    Ich habe Samstag in meinem Keller Klarlackproben gesprüht und waren erst Dienstag abend trocken.
    Beim Öl wird wohl ähnlich sein.

  • #19943

    Hallo Kai,

    ich hab bei meinen SB18 den Zwischenschliff, wie von Henrik auch schon geschrieben, mit einem 1000er gemacht. Wenn die Oberfläche sauber vorbereitet wurde, ist das mehr ein drüber wischen als schleifen. Nach der zweiten Schicht fühlte sich die Oberfläche wie lackiert an. Natürlich nur, wenn das Öl richtig getrocknet ist.
    Viel Spaß noch bei deinem Projekt. Bin gespannt auf das Ergebnis.

    Gruß Harald

  • #19960

    An die drei Ratgebenden: danke für die gutuen Wünsche und das feedback! Luftfeuchtigkeit, klar, das könnte natürlich sein, und 1000er wird morgen beschafft – Schleifpapier, nicht Motorrad, obwohl.. 😉

    Ichhabe gerade mal drübergrstreichelt und das Ergebnis ist bereits sehr schön nach dem heutigen dritten Auftrag. Es wird vermutlich doch einen vierteren geben, aber das hat ja Zeit.

    Heute habe ich auch entschieden, welches Lied das Erste sein soll, nachdem ich mit der Einstellerei mittels anderer Stücke (und auch Filme) durch bin. Als Gabriel-Fan kann das nur ‘Intruder’ sein, vom Album ‘Plays Live’.

    Gruß, Kai

    PS: sch… dass ich Nachbarn habe! 😉

  • #19969

    Blick auf die Nebenschiene: das Modul von Monacor braucht ja auch ein Gehäuse. Da es für den Einbau in ein Lautsprechergehäuse konzipiert ist, muss ich mir also keine Gedanken um irgendwelche Abschirmungs-Orgien bzw. Alufolien-Exxesse machen?

    Dass ich das am liebsten in ein schickes MPX-Gehäuse packen würde, ist ja mittlerweile kein Geheimnis mehr. Vorschläge, Tips? Gruß,

    Kai

  • #19971

    Hallo community! Eben bin ich mehr zufällig auf die Holzsorte ‘Paulownia’ gestoßen. Hat damit schon jemand Erfahrungen sammeln können? Ich hatte das kurz in dre Hand und dachte, das ist ja fast so leicht wie Balasholz.. Es soll sich nicht verziehen, und sogar im Bootsbereich Verwendung finden. Jetzt bin ich neugierig geworden. Gruß,

    Kai

    • #19973

      Hi Kai,
      in welcher “Form” hattest du es in der Hand (Leimholz | Sperrholz | Massivholz) und wofür würdest du es denn verwenden wollen?

      Gruß Max
      PS: Falls dich das erste Lied noch nicht direkt vom Hocker haut (was kein Wunder wäre): Im Gegensatz zu “normalen” Bauten hat dir Udo ja hierfür den Entwicklungsaufwand noch nicht gänzlich abgenommen, ein paar Liedchen kann es schon dauern, bis du das richtige Setup gefunden hast – also nicht gleich den Kopf hängen lassen 😉

  • #19984

    Hi Max! Das waren bereits lackierte Stücke aus einer 2000 x 600 x18 mm Platte, die mein Bruder als Tischplatten verwendem möchte. Wie gesagt, unerwartet leicht. Ich würde bei Eignung die Bassisten daraus bauen wollen, um Gewicht zu sparen. Falls das keine so gute Idee wäre, bleibe ich bei 21 mm Multiplex.

    Ich habe einen langen Atem, was solche Dinge angeht, also Geduld. Mir ist klar, dass ich hier eine ganze Reihe miteinander zusamenhängender Größen zum ‘spielen’ habe: Raum, Sitzplatz-/Position, Phase am Submodul, Trennfrequenz u.s.w. Im Grunde eine Aufagabe für Profis mit entsprechendem Equipment, Messraum etcpp. Macht aber nix!

    Ich werde die Einstellung finden, wo es für mich richtig klingt und damit zufrieden sein, Dass das dauern kann, ist mir absolut bewusst. Andererseits: bis auf Phase, Pegel und Trennfrequenz haat du das andere ja immer. Der einzige Unterschied wäre, dass man wüsste, die Box ist durchentwickelt und für sich genommen ‘richtig’. Ich mache mir aber keinen Kopf, und sehe das im Gegenteil als Chance.

    Unterstützung habe ich hier ja auch, ebenso von Udo, der z.B. meinen endgültigen Bauplan sich anschauen möchte, und mir erst gestern wieder einen Tip gegeben hat.

    Selbst wenn ich die Linie 52 als Tops nehmen würde, sprächen mindestens zwei Gründe gegen den Aufwand, den Udo betreiben müsste: Linie 54 und Duetta. 😉 Persönlich finde ich allerdings die Kombi, die ich mir jetzt aufbaue nur genial.

    Was die Volumenreduzierung der Tops angeht, hatte ich überlegt, dafür Stücke einer Waschmaschinenmatte zu nehmen. Schaut man sich danach um, sind wohl nicht wenige geschredderter Sondermüll mit schlimmsten Ausdünstungen. Im örtlichen Baumarkt waren auch welche, die selbst mit ‘Nase drauf’ allerdings gar nicht gerochen haben. Auf dem Aufkleber stand: VOC-/ emissionsgeprüft. VOC = volatile organic compounds,also flüchtige organische Verbindungen.

    Gefunden habe ich ein Dokument (PDF) vom Bayerischen Landesamt für Umwelt, worin das Thema Geruchsbelästigung behandelt wird, das habe ich aber noch nicht gelesen. Der EInfachheit halber werde ich wohl das genannte leichte Holz in die Tops packen, und die Basskisten dann mit jeweils einer halben Waschmaschinenmatte vom Boden entkoppeln – mal schauen, ob das klappt. Gruß,

    Kai

    PS: aus etwas speziellen, nicht wirklich vermittelbaren Gründen, möchte ich darauf hinweisen, dass es sich hierbei ganz ausdrücklich nicht um ‘Nachtgedanken’, sondern erweiterte Tagesgedanken handelt (liebste S….)

  • #20000

    Hallo community! Wenig zu berichten, und dafür aber eine Panne beim ölen – Nasen (also Läufer)! Jetzt, wo das Öl schön trocken ist, wird das sehr deutlich sichtbar. Da muss ich nochmal ran. Ansonstn hatte ich leider keine Zeit, um was zu machen, ebventuell morgen.

    Zufällig bin ich einer Klang&Ton auf die ‘Leggeria’ getossen, der man im Bass die ‘Gravita’ zur Seite gestellt hat – nachträglich, also fast wie bei mir. Der Tip, den man an ‘Leggeria’-Besitzer gibt ist praktisch das Gleiche, was ich mache: einfach den Bassreflexport zu und eine Endsrufe für den großen Bass, fertig. Damit ist das verfahren für mich nun nicht mehr unüblich, sehr schön. Ok, hoffentlich morgen mehr,

    Kai

    PS: trotz dass ‘der Pott’ ja raus ist, haben wir noch gut zu tun. Wie jedes Jahr hatten wir wieder viel Spaß mit den Leuten. Sparky hat das mal herrlich formuliert, was ich an denen so mag: ‘Wo gess’e?’ ‘Pommes..’

  • #20031

    Hallo Leute! Ein Teil des Schadens ist bereits behoben. Lessons learned:

    1. Es ist zu unterlassen, sich abends im Wohnzimmer spontan ein Stück Schelifpapier zu schnappen und damit wild loszulegen. Man fängt sich Riefen und Macken ohne Ende ein. Der Druck auf den Untergrund, also das Gehäuse, ist teils punktuell und nicht wirklich kontrollierbar.

    2. Man nimmt auch keinen Schleifklotz mit eingespanntem Schelifpapier dafür.

    3. Was man nimmt, auch um knapp 23 Uhr, ist ein herrlich leise arbeitender Exenterschleifer, und alles wird gut. Danach trägt man frisch Öl auf. Nachdem der Schleifstaub gründlich entfernt wurde, versteht sich.

    4. Überschüssiges Öl entfernt man gründlich und vollständig.

    5. Eine kritische Sichtprüfung der Oberfläche unter verschiedenen Winkeln ist unerlässlich. Die tiefstehende Sonne eignet sich brutal gut, um auch kleinste Macken zu erkennen (und schmutzige Fensterscheiben, also Vorsicht!).

    6. Die Trocknungszeit von 24 Stunden bis zum nächsten Auftrag war bei mir völlig unzureichend. Ich gehe von mindestens 2, bei höherer Luftfeuchtigkeit 3 – 4 Tagen aus. Also Zeit geben dem Ganzen.

    7. Man ärgert sich nicht, sondern freut sich, wenn man den Schaden beheben konnte.

    Für Montag ist der Bau des Gehäuses für das Endstufenmodul geplant. Also Baumarkt, das Modul mitnehmen und erklären, was man vorhat und wieso das genau werden sollte. Mit dem Mann an der Säge kommunizieren und höflich bleiben, wie es sich gehört. Zusammenarbeit statt Schulmeisterei, Letzteres braucht keiner!

    Der Aufbau soll so sein, dass innerhalb eines aus vier Bretterrn Multiplex zusammngeleimten Kastesns etwas zurückversetzt ein Leistenrahmen eingesetzt wird. Dort wird das Modul aufgeschraubt.

    Vom Lautsprecheranschluss des Moduls führen die Kabel zu vier Anschlüssen, an die später die Basskisten angesteckt werden. Dafür verwende ich die mitgelieferten Polklemmen, die bei den Bässen dabei waren. Für die Bassgehäuse selbst möchte ich dann versenkte Bananenbuchsen nehmen. Da hatte jemand hier im Forum diese klasse Idee – Stichwort ‘Büschelstecker’ aus dem Modellbau. Danke für den Tip!

    Für die Weichen der Tops baue ich auch noch Kästen, ebenfalls mit versenkten Buchsen. Die stehen am Ende dann auf den Bassgehäusen, vermute ich. So weit erstmal, Gruß,

    Kai

    PS: selbstverständlich gibt es Bilders!

  • #20053

    Moin Kai. Nur zur Info.
    Das Modul wird relativ warm. Man sollte also das Gehäuse nicht zu knapp bemessen. Ich musste deshalb nachträglich Lüftungsschlitze sägen.

  • #20054

    Danke für den Hinweis, Martin. Ich hatte mir überlegt, die Seitenwände des Gehäuses – das Ganze soll senkrecht stehen, also die Längsseite des Moduls aufrecht – überstehen zu lassen und darunter eine Standplatte zu schrauben. Dann am Boden des eigentlichern Gehäuses eine Art Gitter einsetzen, das gleiche oben. Oder halt Schlitze, was vielleicht besser aussehen würde. Es wäre toll, wenn du mir schreibst, wie du es am Ende gemacht hast, gerne mit Bildern! Gruß,

    Kai

  • #20092

    Da die Kiste nicht sichtbar zwischen den Subs steht habe ich mir keine große Mühe gegeben.
    Einfach 2 Blocks zwischen den Schrauben rausgesägt. Bild ist in der Galerie.
    Gruß

  • #20105

    Hab’s gefunden, jetzt weiss ich, was du meinst. Danke für die Mühe!

    So, ich habe eben einen Pi mal Daumen Entwurf gemacht in einem CAD-Programm. In Natura wird der Deckel der Bassbox dann gerade, die Winkel in der Zeichnung sind ebenfalls nur geraten, hab das Programm eben zum ersten Mal verwendet. ES zeigt, was ich mir ungefähr vorstelle.

    Bis dahin,

    Kai

    edit: und wenn man sowas in einer ruhigen Stunde machen würde, möglichst noch konzentriert, würde man sich auch nicht unnötig selbst Volumen abtrennen – s. oberes Querbrett, fallls man das, wie auch die Bretter, welche den Reflexkanal bilden, über die gesamte Breite gehen lassen würde. Aber gut, ich arbeite ja noch daran. Ich schwanke zwischen einem quer angeordneten Reflexschlitz und zwei senkrecht ausgeführten.

  • #20134

    Hallo community!

    Ok, das hier ist kein neuer Höhenflug der Bastelkünste! Ein Leistenrahmen wurde verleimt und von drei Brettern umschlossen. Die Finesse liegt im Detail! Z.B. ist der Rahmen etwas zurückversetzt, was dem Konstrukt denTouch des audiophilen Strebens nach Vollendung verleiht – ich habe das allerdings nur gemacht, weil es mir so besser gefällt. Ausserdem bringt es den Schwerpunkt des Trafos etwas näher zur Mitte. Das Modul ist noch nicht verschraubt, die Kiste muss ja noch bearbeitet und geölt werden, die Terminals müssen noch rein, u.s.w.

    Das Material ist diesmal, wie könnte es anders sein, Birke MPX. Dafür zur Abwechslung in 15 mm. Oben drauf soll noch eine Abdeckung, ich nehme wohl Lochblech. Unten kann über die Öffnungen Luft nachströmen.

    Die beiden Fotos müssen genügen, das ist dermaßen unspektakulär, dass ich es nur einstelle, um zu dokumentieren, dass ich immerhin ein bisschen geschaftt habe heute!

    Auch musste ich feststellen, dass diese Doku von interessierter Seite mit Argusaugen verfolgt wird, was zu einer kontrollierenden Nachfrage bezüglich eines wichtigen Details geführt hat – an dieser Stelle ein ‘Dankeschön’ an S., welche nach wie vor intensives Interesse bekundet.

    Ok, die Bilder!

    PS: der Sockel folgt, die Idee dazu muss noch eintrudeln.

    edit: ich befürchte, euch zu langweilen. Ich kann die Doku auch beenden, und der Rest landet halt im Baubericht, den ich auch schon angefangen habe, weil ich nicht an ein Scheitern glaube. Falls noch jemand mitliest, bitte ‘Finger hoch’!

    • #20139

      “Finger hoch!”

      (dass wir nichts schreiben ist kein Zeichen von Langeweile – es heißt nur, dass wir keine groben Fehler erkennen 😉 )

  • #20140

    Markus

    Hallo Kai,

    nix mit Langeweile, mach bitte weiter. Lese Deine Beiträge sehr gern und hab nix zu meckern 🙂 also schreib ich auch nichts…

    Viele Grüße
    Markus

  • #20142

    Hi Markus, Servus Max, danke für die Aufmunterung! Okay, dann mache ich also weiter. Als Nächstes sind die Weichen dran. Die sind frei verdrahtet auf MDF-Brettchen und bekommen ein MPX-Gehäuse. Gruß,

    Kai

    PS: eigentlich war ich durch Max, der mich toll untertstützt, schon vorgewarnt, dass eventuell wenig Reaktionen kommen. Ich wollte aber auch mal wissen, ob ich hier Tagebuch führe, oder noch jemand da ist.

    PS : da sind sie, rechts daneben die Phonovorstufe von Pro-Ject. Die Lüsterklemmen werden demnächst Geschichte sein.

  • #20187

    Hallo in die Runde!

    Viel neues gibt es nicht zu brerichten, da kaum Zeit für das Peojekt. Immerhin aber handwerkliche Einsichten. Mit dem ölen der Tops bin ich ziemlich durch. Dabei hat es sich als sinnvoll erwiesen, die herstellermaßgaben wieder, wie schon bzgl. der Trocknungszeit, zu ignorieren.

    Nachdem ich die ca. zwei Ölschichten tief liegenden Macken wegpoliert hatte (Excenterschleifer, 240-Körnung), habe ich das Öl nur dünn aufgetragen und nach ein paar Minuten schon – statt nach 20-30 Minuten – mit einem Mkrofasertuch (das fusselt nicht) das abgenommen, was freiwllig die Oberfläche wieder verlassen wollte. Ergebnis: endlich eine saubere Ölschicht! Der Umstand, dass das Öl sogar nach über zweri Tagen teilweise noch ‘pickt’, wie wir hier sagen, bestätigt, dass man es mindestens 3-4 Tage in Ruhe lassen sollte, bevor man irgendetwas meint unternehmen zu wollen.

    Das Gehäuse für die Bassendstufe ist auch geölt, wobei das Birke-MPX sich als durstig erwiesen hat. Es wird sicher seinen Zweck erfüllen, ein Design-Highlight war auch nicht das Ziel. Nein, kein hässlicher Pfusch, den man verstecken möchte (das ist ganz ausdrücklich KEINE Anspelung auf andere Lösungen!!!) Fotos folgen noch, falls morgen die Gelegenheit sich ergibt, die Terminals zu verbauen. Dann ist auch dieser Schritt abgeschlossen, uind ich kann mich dem Thema Weichengehäuse widmen.

    Wenn ich mir die Kostenseite anschaue, kann ich mich eines milden Kopfschüttelns nicht erwehren: incl. Verstärker und gebrauchtem CD-Player, plus Symphony 25, plus der beiden Bässe, plus Endstufe rd. 3000 Euro! Kein gestandener ‘High-Ender’ macht sich die Mühe für so eine Kleckersumme irgendeine Karte zücken zu lassen. Was eigentlich schade ist, insofern der ‘High-End’-Gedanke für sich genommen vielleicht keine schlechte Sache war.

    Die Uferlosigkeit, der Verlust der ‘Mitte’, die Eigendynamik eines Marktes mitsamt dessen Inszenieren und Trittbrettfahrern haben m.E. dazu geführt, dass nicht mehr sinnvoll über High-End gesprochen / geschrieben werden kann. Die verwendeten Worthülsen sind allesamt restlos verbraucht, sinnentleert, verpulvert und beliebig.

    Das muss man aber nicht bedauern. Selbst unter den Hochglanzmagazinen scheint es eine Ausnahme zu geben, die sich um komkrete Empfehlungen Gedanken macht, Gerätschaften und natürlich Lautsprecher vorstellt, die überwiegend völlig auf dem Teppich bleiben, Events werden veranstaltet u.s.w. Für mich fast ein Gegentrend. In diesem Zusammenhang zeigt sich auch, dass ältere und altgediente Redakteure bisweilen wohl einfach vernünftiger an das Thema herangehen, jedenfalls mein Eindruck.

    Überhaupt ‘alt’. Bedenkt man das Alter der Sachen, die ich hier verbaue, schaut man auf den Zeitpunkt der Veröffentlichung, sind das ja Ikonen der Audio-Steinzeit! Und ein Dino von Lautsprecherentwickler ist weiterhin munter dabei. 😉 Irgendwo las ich mal einen interessanten Kommentar von jemandem, Pi mal Daumen sinngemäß: ‘Ich mag ja gut abgehangene Bausätze.’.

    So, nach diesem philosophischen Geschwafel anstelle forografierbarer harter Baufakten sage ich ‘good night’, Fortsetzung folgt! Lieben Gruß an die tapfer Durchhaltenden,

    Kai

    • #20196

      Hallo Kai,

      zur Positionierung der Versteifungsbretter noch der Hinweis, dass diese im Gehäuse asymmetrisch angeordnet werden sollten, damit die Wände in unterschiedlich große Flächen geteilt werden und dadurch andere Resonanzfrequenzen bekommen.

      Um Deine philosophisch high-endigen Gedanken einmal aufzugreifen: Für mich definiert sich High-End nicht über den Preis. Wo hört HiFi auf und wo fängt High-End an? Ist es nicht die hochwertige Wiedergabe der Musik im Rahmen unseres jeweiligen Budgets unter Berücksichtigung der individuellen Vorlieben, nach der wir Junkies streben? Der Preis ist dabei meiner Meinung nach nicht entscheidend bzw. zweitrangig.
      Ich hab mir mal vor Jahren ein Cinchkabel für 60 € gekauft und bei einem anderen Händler etwas später ein XLR-Kabel für 100 € ausgeliehen. Ich konnte in meiner Kette keinen klanglichen Unterschied feststellen und hab das teurere Kabel wieder zurück getragen. (Rincewinds Klangkabel hab ich noch nicht getestet, steht aber noch auf meiner Agenda… 🙂 ) Den klanglichen Unterschied zwischen meinem 60-€-Kabel und der Beipackstrippe fand ich dafür schon deutlich, das war mir die 60 € wert.

      Ich habe früher selber viele dieser vermeintlichen Testzeitschriften gelesen, einfach weil es mir Spaß gemacht hat, mich mit dem Thema zu beschäftigen. Ich bin dann bei einer sogenannten Autorenzeitschrift gelandet und hatte sogar ein Abo. Alles gekündigt, lese ich nicht mehr, vielleicht, weil die von Dir angesprochenen leeren und abgedroschenen Worthülsen mich zunehmend gelangweilt haben. Natürlich habe ich aber mein Hobby “Musik” nicht aufgegeben. Sind wir High-Ender?

      Wenn Du die freistehenden Kanten der Versteifungsbretter vor dem Einbau noch abrundest, wird’s vielleicht noch ein wenig high-endiger… Ob man den Unterschied hören würde? Vermutlich nicht, beruhigt aber das Gewissen und kostet nix. 😉

      Weiterhin viel Spaß beim Bau und halte uns gerne auf dem Laufenden. Bin vor allem gespannt auf Deine Erfahrungen mit den beiden Subs und dem einen Modul. Das fixt mich ja für mein HK perspektivisch auch noch an…

      Ciao
      Chris

  • #20205

    Hallo Chris! Danke für deinen Kommentar, und freut mich, dass bei meinem Projekt für dich was interessantes dabei ist. Wie du dir vorstellen kannst, bin ich selbst sehr gespannt darauf, endlich zu hören! Aber noch ist Geduld gefragt. Immerhin habe ich mich beim design festgelegt, siehe die Skizze (das sind die Innenmaße) unten. Sieben Gard Neigung passen mir perfekt. Das werden etwas über 90 Liter, aber keine 150, also alles im grünen Bereich. 😉

    Der Schreiner hat sich noch nicht hören lassen, ich gehe also doch noch zu dem, wo ich zuerst hinwollte, sein Urlaub ist ja jetzt durch. Ich nehme einfach an, dass der zweite schlicht die Kapazitäten nicht hat, die er für diesen ominösen Auftrag gebraucht hätte. Naja, schaun mer amoal!

    Das Bassreflexbrett fehlt übrigens in der Skizze, die Winkel stimmen ziemlich genau, nur 100% perfekt ist sie nicht. Ich habe ein Geo-Dreieck ein gerades Stück Holz für lange Striche und zwei Blätter DIN A3 zu einem DIN A2 aneinandergeklebt für den Maßstab 1:2.

    Interessant, dass du bei den Kabeln doch einen deutlichen Unterschied wahrgenommen hast! Allerdsings hat mir Udo auch geraten, aus klanglichen Gründen LS-Kabel nicht zu verdrillen, sondern zu flechten. Ich werde es mir eventuell antun – kommt auf den Geduldsfaden an – jeweils vier Leiter zu verflechten. Daran wird dann jeweils ein Treiber angeschlossen. Hatte mir einfach mal 20 m bei Udo bestellt, weil ich die Farbkombi schwarz/rot ansprechend finde. Das soll für die Verbindung Treiber zur Weiche genommen werden. Die Optik ist klasse, halt nur zeitaufwendig, und die Flechtanleitung bereitet trotz Unterstützung durch Bilder Hirnkrämpfe.

    Ok, so weit erstmal. Die Saison ist NICHT ruhiger geworden, im Gegenteil.. grrrrrrr 😉 Gruß,

    Kai

    edit: habre eben noch mit Paint ein bisschen was gemacht. Ich bin kein CAD-Kenner oder sowas, wollte das aber etwas besser veranschaulichen. Man erkennt den Relexkanal oben sowie das Versteifungsbrett darauf. Letzteres ruht auf einem Brett, welches passend große Ausschnitte hat (eine Art Spante eben).

    Wenn jemand eine gute Idee für weitere Maßnahmen der Gehäuseberuhigung hat, her damit. Ansonsten denke ich, braucht man hier keine Übertreibungen. Kommentare zum Design sind ausdrücklich erlaubt! Am Ende muss es ja mir gefallen, also kann ich auch mit einem ‘Furchtbar!’ leben. 😉

  • #20270

    Hallo zusammen! So, eine Aushilfe meinte heute per whatsapp mitteilen zu wollen, dass er sich ‘nicht fit’ fühlen würde und deshalb auch nicht zu kommen bräuchte. Aha. Ich möchte dazu nur sagen, dass die Umstände eine Überstzung von ‘nicht fit’ in ‘keinen Bock’ nahelegen. Warum und wieso, egal. Konsequenz: ich hatte keine Gelegenheit den Schreiner aufzusuchen.

    Dafür habe ich heute abend das Folgende bewerkstelligt.

    Bin eben damit fertig geworden. Die Muttern zum kontern der Terminals habe ich übrigens tatsächlich vergessen, ja. Heisskleber wird es richten. Ok, bis dahin, demnächst habe ich wieder mehr Zeit, auch zum schreiben! Gruß,

    Kai

    PS: beinahe vergessen, mein improvisierter ‘Polierklotz’:

  • #20273

    Hallo Kai,
    Auch ich lese hier stillschweigend mit. Gab von meiner Seite nix zu kritteln deshalb das Schweigen.
    Mach weiter ist hochinteressant. Die regelmäßige Dosis Alltagsflucht. Wird Zeit, daß ich wieder dran gehe.
    Danke und Gruß
    Dino
    P.S. Das mit der Investition geht schon in Ordnung und der Weg ist ein bleibendes Erlebnis. Anders als es das wäre wenn man nur Euronen über den Ladentisch schiebt um den fertig montierten, mehr oder weniger gerechtfertigten, Gegenwert zu erhalten. Hier fängt der Spaß schon früher an!

  • #20292

    Hi Dino! Da sprichts du mir aus der Seele. Der Weg ist tatsächlich das, was ich im Grunde gar nicht so schnell beendet sehen möchte. 😉 Das Werden zu erleben ist das Projekt tatsächlich schon wert! Ok, erwischt, klar will ich das mal richtig hören!! 😉

    Es gibt aber auch wieder ‘harte Fakten’! Heute Pause genutzt für Pfuschbeseitigung und einen ersten Testlauf, jawoll! Dass das mit den fehlenden Muittern an den Polklemmen so nicht bleiben würde, wusste ich im Hinterkopf eigentlich schon, aber lassen wir Bilder sprechen. Zunächst habe ich die Flachstecker verbannt, und die Kabel, die zu den Polklemmen am Submodul führen direkt angelötet. Der Kenner bemerkt sofort die Lotkugel am schwarzen Kabel, aber pssssst, die enstand beim zusammenlöten der beiden Kabel, nicht beim ‘festbraten’ am Modul, das wurde sauber durchgeführt.

    Zwei Kabel gehen nicht dur die Öffnung in der Lötfahne auf dem Modul, da hilft folgendes:

    Man wickelt also Kabel zwei um Kabel eins, verlötet diese und schon passt das.

    Hier nicht auf das Chaos achten, das Wesentliche ist: es brummt nicht, standby und aufwachen des Moduls mit einwandfreier Funktion, der Bass hubt. 🙂 Natürlich bin ich mit der gebotenen Vorsicht daran gegangen, wie man vielleicht am Pegelsteller am Modul erkennt. Der Bass arbeitet ja auf kein Luftpolster. Aber er arbeitet, Funktionstest bestanden, Juchu!

    Ok, bis dahin, Arbeit habe ich auch ohne die Basskisten noch genug, die Weichen wollen ja eine neue Wohnung haben. Gruß,

    Kai

  • #20300

    Übers Löten würde ich noch mal an deiner stelle Gedanken machen.😕
    Ansonsten Schöne Umsetzung des Projekts.

  • #20345

    Die Verbindungen sind mechanisch belastbar, nicht nach dem ”viel hilft viel-Prinzip’ ausgeführt, es wurde nicht ewig auf einer Stelle gebrutzelt, und es ist wirklich nur diese eine ‘Perle’, die ich nur deshalb gelassen habe, weil sie mich an der Stelle nicht interessiert und mir die Zeit zu schade war. Oder siehst du irgendwas, das tatsächlich nicht ok ist?

    Jedenfalls habe ich mir noch folgenden Spaß gemacht:

    DIe Schraubzwinhge ist selbstverständlich nur gaaanz zart fest. Da der Korb des 11er zu breit für den LS-Sänder ist, der normalerweise als Schallplattenlager dient, habe ich mit Pappe und Tape abgedichtet, reichlich Dämmwatte in den Rücken gepackt und mal probiert. Wie vorher mit Vorsicht bzgl.Pegel – unter Zimmerlautsärke – und den Hub genau betrachtet / ertatstet. Alles gut, und die Wirklung ist besser als erwartet.

    Damit aber zum wesentlichen Punkt dieses Beitrags. Heute auf der Arbeit machte es ‘Klick’, leider konnte ich nicht mehr aus dem Lädchen raus, also bin ich erst Montag im Baumarkt, um mir den Zuschnit für eine Testbasskiste zu besorgen.

    Das Einfachste übersieht man. Denn das hat doch diefolgende, völlig offensichtlichen Vorteile: ein – gemessen am Gesamtprojekt sehr – günstiges Bassgehäuse ermöglicht mir folgendes:

    1) Der Wunsch, den Bass mal vernünftig zu hören, wird erfüllt, dadurch der Druck genommen, die endgültigen Kisten ‘endlich’ fertig zu bekommen.

    2) Ich kann mich mit den Möglichkeiten bzw. Auswirkungen der verschiedenen Variablen vertraut machen.

    3) Ich mache mich mit den Abmessungen der Basskisten vertraut.

    Ok, Montag dann mehr! Gruß,

    Kai

    PS: bisher war ich immer strikt gegen eine Sub-/Sat-Lösung eingestellt. Das kann ich vielleicht revidieren. Stonewall-Sub aka Duetta-Unterteil, aktiv, plus passende Tops, da könnte was gehen.

    Wer hier mitliest, weiss, dass ich anfangs genau jene ungeliebte Lösungt angestrebt hatte, also Sat-/Sub. Immerhin spielte sich diese Kombi in der Bluesklasse ab, zudem in19 qm. Dennoch wurde sehr schnell klar, dies wäre nicht die ideale Lösung.

    Naja, Euphorie mal beiseite gelegt, baue ich Montag die Kiste, komme was wolle, Und ich bleibe trotz allem bei der Empfehlung Stonewall-Sub (aber mit dem SAM-2!!)
    —–

    @max: punkto 1) habe ich mir damit voll ins Knie geschossen. Ich habe ich es mir erfolglos zu verbieten versucht, unter diesen komplett suboptimalen Umständen besagtes Premierenlied anzuhören. Meine Fr…, wenn ich nur versuche, mir auszumalen, was zwei dieser Biester in 90 Litern plus ihrer optimalen Reflexabstimmung anrichten.. 😉 Wenn es Montag wie geplant läuft, brauche ich Dinestag eine stramme Medikation, um das Grinsen aus dem Gesicht zu bekommen.

  • #20356

    @michael

    Sorry, ich habe etwas empfindlich reagiert. Die Lötstellen auf meinen Frequenzweichen sehen besser aus. Bis jetzt scheint aber technisch alles ok zu sein. Gruß,

    Kai

  • #20371

    Hallo Leute, kurzer Zwischenbericht! Ich wollte ja erstmal einen Bass verbauen, und mich dann mit den Regelmöglichkeiten des Moduls von Monacor vrtraut machen. Was den endgültigen Zuschnitt aus MPX angeht, tendiere ich jetzt zu Thomaier.

    Der MDF-Zuschnitt heute aus dem Baumarkt war sehr ok, die Basskiste ist im Bau, Bevor jemand darauf hinweist: die Innereien sind noch nicht vollständig!

    Bis später! Gruß,

    Kai

    —–

    Update: puuh, viel zu tun heute, aber es geht dem Finale zu. Beim Zuschnitt fehlte irgendwie das Versteifungsbrett, das senkrecht auf dem Reflexbrett aitzen soll. Macht nichts, ich hatte noch was da in MPX. Anderes Format, andere Stärke,aber was soll’s, den Bass habe ich ja auch etwas tiefer gesetzt, bzw. höher, weil ich die Kista ja auf den Kopf stelle. Den Ausschnitt habe ich mit der Stichsäge gemacht und recht ordentlich hinbekommen, der Bass wird aber nicht versenkt eingebaut.

    Ich hoffe, In einer guten Stunde die ersten Klänge zu hören,bin gespannt! Bis dahin. Gruß,

    Kai

  • #20381

    Ok, so fühlt es sich also an, wenn gut 47 Kubikmeter Raum atmen.. meine Fresse. Was habe ich getan? Gruß,

    Kai

    • #20394

      Hallo Kai,

      willkommen im Club der Eton 11-Zöller. Also ich bekomme nach wie vor das dicke Grinsen ins Gesicht, wenn ich die Roger Waters BD “The Wall”, Peter Gabriel “Back to Front” oder Malia “Magnetic Lies” höre, um nur einige wenige Beispiele zu nennen.

      Bin gespannt auf die finalen Kisten.

      Ciao
      Chris

  • #20395

    Hi Chris, ich weiss vermutlich ziemlich genau, was du meinst.. is schon genial, oder? Ich bleibe jedenfalls dran, was die Doku angeht und werde weiter berichten, wobei ich im Kopf schon am Baubericht arbeite -.emotional brauche ich noch ein bisschen.. 😉

    Ich war heute abend selbst überrascht, dass ich das so habe durchziehen können, und dass der Mann an der Säge so gut war – geil! Mein freier Tag hat sich mal richtig gelohnt, der Aufbau des Gehäuses war zügig erledigt, incl. minimaler Scheifarbeiten.

    Jetzt sind die Tops dran, danach das Feintuning. Aber zum Thema: diese brachiale und kontrollierte Power, ich bin hin und weg! Bis zum Baubericht lasse ich mir aber noch Zeit, sonst würde es einfach nur euphorisch. 🙂 Was die externen Gehäuse für die Weichen der Tops anhgeht, habe ich eine Idee, die sehr preisgünstig, dabei anprechend ist – mehr demnächst hier!

    Was ich mir erhofft hatte, ist eingetreten: ich kann in aller Ruhe an den weiteren Verlauf des Projektes herangehen. Das heisst allerdings eher nicht, dass ich das auf den Sankt-Nimmerleins-Tag verschieben möchte.. 😉 Gruß,

    Kai

    PS: mir ist bewusst, dass ich mich in einer widersprüchlichen Situation befinde. Das Projekt hat beinahe therapeutische Qualitäten, wenn man so will, anderseits möchte ich es dennoch zum Abschluss bringen. Lösen lässt sich das Dilemman, indem ich schonmal an das denke, was danach kommen könnte.

  • #20424

    Leider nichts neues, liebe Leser! Aber der Montag kommt ja 🙂 Im Moment haben Buchführung&Co Priorität. Aber selbst mit den Leihboxen macht sowas hier Freude..

    www-Punkt- youtube-Punkt-com/watch?v=nMEHJPuggHQ. Den link bei Bedarf reparieren. Dies Lied illustriert, was ich mit ‘atmendem Raum’ meine. 🙂 Gruß, und bis dahin,

    Kai

    PS: oder nach ‘Hey Now Official Video’ suchen.

  • #20428

    Hör dir mal von fever ray das lied “Keep the streets empty for me” an… Könnte dir gefallen… 😂😂😂😂

  • #20430

    Abend Kai,

    Es geht ja mit relativ großen Schritten weiter bei dir, bis auf die Lötungen siehts gut aus, aber das wurde ja eh schon angesprochen.

    Ich bin ein ausgesprochen großer Fan von London Grammar, beide Alben auf CD zu Hause.
    Ich hoffe du hörst auch über CD den YT ist nur die halbe Miete!

    Sehr empfehlenswert finde ich auch noch das neue Album von Lorde – Melodrama.
    Das muss ich fast einmal am Tag hören, die Frau hat eine fantastische Stimme und es wurde viel Wert auf guten Sound gelegt.

    @nymphetamine

    Fever Ray geht gut auf der Linie54 müsst ich mir fast die CD kaufen…

    mfg
    Michael

    • #20431

      Hi Michael,

      Fever ray hat auch den soundtrack zu viking gemacht… Nur so am rande 😉

  • #20432

    Danke an euch beide, das geht genau in meine Richtung! Hier ein Stück, von dem ich hoffe, dass es euch gefällt: Morphine – Top Floor, Bottom Buzzer. Keep it deep.. 😉

    PS: das Video is bisschen was schräg..

    PS ‘2: jaaa, ich hab ein Auge auf der Löterei, heute eine der beiden Weichen neu aufgabaut und das ordentlich gemacht – ok? 😉

  • #20502

    Hallo community!

    Die letzten Tage musste das Projekt ein bisschen ruhen dennoch gibt es Neuigkeiten! Die Weichen sind jetzt mit Bochumer ‘Wunderdraht’ veredelt, die Chassis der Symphonies 25 sitzen wirder dort, wo sie hingehören und die Leihboxen haben ihren Dienst getan. Sprich: heute erster Testlauf der – beinahe – endgültigen Konfiguration, wenn auch derzeit noch mit einem der zwei 11er im MDF-Rohgehäuse.

    Natürlich war ich gespannt, ob sich das Experiment in eine wenigstens erfolgversprechende Richtung bewegen würde. Was mir dann aber zu Ohren kam löste die reinste Enttäuschung aus, einfach nur furchtbar! Da investiert man Zeit und Herzblut, schafft Werkzeug an, fiebert,baut, hofft, schwitzt (in der heissen Sonne auf em Balkon beim schleifen), blutet sogar (ja!) und dann das.

    Wozu habe ich mir diese ganze Mühe eigentlich gemacht? Das klingt so entsetzlich langweilig, als hätte ich die Kisten als fertigen Entwurf frisch bei Udo im Laden abgeholt! Da stimmt einfach alles, von oben bis ganz tief unten, ein harmonisch geschlossenes Klangbild, wo Stimmen wie Stimmen klingen, ein Konzertflügel so, wie er aufgenommen wurde, egal ob kritischer Koloratursopran oder Popstimmchen, alles, einfach alles passt auf en Punkt.

    Ok, Spaß beiseite, das hatte ich nicht erwartet, dass es von jetzt auf gleich so gut klingt. Den Basspegel habe ich am Modul so eingestellt (s. Bild), dass ein unbedarfter Besucher sagen würde: ‘Und dafür hast die ganze Kohle rausgehauen?? Bringt ja gar nix!’ Richtig, so soll es sein. Die unter(st)en Register fügen sich nahtlos ein, als wäre es schon immer so gewesen.

    Gestern habe ich mir dann noch ‘Kong’ angeschaut, in Stereo natürlich, weil ‘Stonewall’ (der mit em 11er sub) den in seinem Baubericht erwähnt hat. Ich verstehe die Filmleute, warum sie sowas haben möchten..

    Hier die aktuellen Einstellungen am Modul, ganz links der Pegelsteller:

    Die Schreinerei Thomaier hat sich doch noch gemeldet, ich habe hingemailt, was ich mir vorstelle und warte jetzt auf das Angebot. Ok, so weit erstmal, Gruß,

    Kai

  • #20504

    Also ich komm grad von der zweiten Schicht, aber Kai, irgendwie kann ich deinen Text Anfangs nicht wirklich nachvollziehen.
    Auch beim zweiten mal lesen ist er immer noch verwirrend…

    Es passt also jetzt doch alles? Gut wenn dem so ist.

    Zeig mal Bilder vom gesamten Aufbau!

    Und du schreibst schon richtig, der Bass muss sich einfügen.
    Dominant sollte er keinesfalls sein denn sowas kann ich überhaupt nicht ab, nicht mehr, früher war das anders. 😀

    mfg
    Michael

  • #20510

    Hi Michael! Ich stehe immerhin auch mal 11 Stunden im Lädchen, da ist man dann auch durch.. Des Rätsels Lösung: ich habe mir einfach nur den Scherz erlaubt, so zu tun, alls sei die Sache in die Hose gegangen! Ist sie aber nicht, es klingt richtig gut. Beispiele hätte ich zuhauf, ein paar wahllos rausgegriffen:

    London Grammar ‘Hey Now’. Wenn bei 1:20 der Bass einsetzt bekomme ich zu hören, dass es nach dem tiefen Ton nochmal einen Schritt runter geht (bei 1:24), der ganze Raum ‘atmet’.

    Ich höre querbeet, auch Klassik, eines meiner Lieblingsstücke ist ‘Sento Brillar Nel Sen’ von Händel. An der Stimme hat sich eigentlich nichts geändert im Vergleich zu vorher, also ohne den 11er, aber jetzt höre ich eine Art Rumpeln, das offenbar vom schieren Luftdruck der Stimme der Sängerin auf das Mikro ausgelöst wird! Immer wenn sie ‘Gas gibt’ Ein bisschen klingt das so, alös würde ein Reporter bei Sturm draussen stehen und live berichten, da hört man auch diese Windgeräusche. Das war vorher einfach nicht da.

    Aus der etwas schrägen Ecke: ‘Top Floor, Buttom Buzzer’ von Morphine, oder Puscifer mit ‘Toma’. Da muss man schon aufpassen, nicht zu weit aufzudrehen.. das ist so mühelos, wie diese Kombi Pegel macht und einfach nur lauter wird, ohne zu stressen.

    Suzy Wong mit ‘Sexy (Jungle Chill Out)’: unglaublich, wie es da ganz unten rumort, herrlich! Der Bass bleibt völlig sauber – so weit der Raum das zulässt natürlich – entwickelt aber eine Urgewalt, wenn das so vorgesehen ist. Den Film ‘Battleship’ kann man sicherleich mit leichter Hand als US-Navy/Army Werbefilm abtun, ich finde ihn allerdings grandios gemacht. Zum ersten Mal überhaupt seit ich Musik höre oder Filme anschaue hat die Lehne meines Sessels gebebt, krass. Ok, ich muss los, Bilder folgen! Gruß,

    Kai

    edit: anbei ein Foto von der linken Box, dem Submodul und natürlich der MDF-Kiste in original unbearbeitetem look.

    Beim Design habe ich mich schlussendlich für eine einfachere Variantge entschieden, bei der lediglich Schall- und Rückwand um 5 Grad geneigt sind. Im Moment warte ich noch auf das Angebot vom Franz Thomaier. Gruß,

    Kai

  • #20590

    Liebe Leute, die ihr hier noch mitlest: das weiter oben war ironisch gemeint! Die Kombi spielt, als hätten die Teile nur darauf gewartet zusammenzukommen.

    Ich höre oder schreibe mir nichts schön, weil ich ein weniger gutes Ergebnis von vornherein als Möglichkeit auf dem Zettel hatte und das nicht nur zugeben sondern auch andere Interesierte würde warnen wollen, sich das Geld und die Zeit zu sparen.

    Was ich nicht habe, ist der direkte Vergleich zu Duetta, Abhöre oder Linie 54, von daher ist meine Aussage nicht relativiert. Matthias (DA) beispielsweise hat Linie 54 und seine Duetta ja einige Zeit direkt vergleichen können. Andererseits fehlt mir nach 8 Jahren Kera 360.2 sowie einem gutem halben Jahr Symphony 25 die Phantasie, mir vorzustellen, dass das, was ich jetzt hier stehen habe bei einem Hörevent für lange Gesichter sorgen würde. 😉

    Ok, es geht weiter, mittelfristig werden die Tops wohl nochmal ganz neue Gehäuse bekommen. Auch wenn die dann endgültigen Bassteile mit 32 cm schmaler werden als die MDF-Kiste, die ich jetzt aufgebaut habe, tut ihnen etwas mehr Breite optisch sicher gut. Allerdings habe ich auch für diese Ausbaustufe bereits eine Idee, die aber noch nicht verraten wird, der Baubericht muss ja auch die eine oder andere Neuigkeit bieten. Lieber Gruß,

    Kai

  • #20611

    Eschborn ist nicht mehr weit.Kannst deine im Direkten Duell bestimmt danebenstellen,dann hast du den Vergleich.
    Werden wohl alle Lautsprecher anwesend sein.
    Nur Mut,ich glaube,sie spielen auch auf sehr hohem Niveau.

  • #20620

    Ich schau mal, was möglich ist. Würde gerne ein paar Musikverrückte kennenlernen und anregende Stunden mit viel guter Musik verbringen. Morgen messe ich für alle Fälle mal das Auto aus. 😉

    Im Moment lasse ich die Pfoten von irgendwelchen Reglern und höre einfach Musik. Die Stücke kenne ich alle seit vielen Jahren und es klingt bis jetzt nichts falsch. Mit dem zweiten Bass wird der Raum sicher nochmal etwas anders angeregt, aber ausser dem Pegel muss ich hoffentlich nichts mehr verändern. Ok, Fotos und mehr Infos folgen dann. Gruß,

    Kai

  • #20621

    Hallo Kai,

    Eschborn ist auf jeden Fall eine Reise wert, ich fühlte mich im letzten Jahr als Neuling sehr gut aufgehoben zwischen den ganzen Nerds. Und für die eigenen gebauten Kisten gelobt zu werden geht runter wie Öl. Das ist neben dem Stolz, den man in den eigenen 4 Wänden hat, nocheinmal eine etwas andere Anerkennung. Zumal von Leuten, die das schon gefühlte Ewigkeiten machen, das mit dem Bauen und so.

    Ich fühle mich ebenso gut unterhalten von deinen Beiträgen, auch wenn ich eher stiller Mitleser bin.
    Also viel Spaß noch

    Gruß Enrico

  • #20662

    Hi Enrico! Ob ichnach Eschborn kommen kann, hängt von ein paar Dingen ab, deren Verlauf noch geplant werden muss. Daher kann ich das jetzt noch nicht fest zusagen. Klingt komisch, ist aber so. 😉

    Sollte es klappen, schlage ich mit meinen ‘Sympho-Nettas’ sowie weiblicher Begleitung auf, deren wesentliche Merkmale Eloquenz, Kommunikationsbegeisterung, Temperament, Herzlichkeit sowie Kritikfähigkeit sind (neben ein paar anderen.. *hust*).

    Da würden wir eventuell ein richtig schönes ‘Showdown’ anzetteln können, wobei für mich der Spaß an der Sache im Vordergrund stünde. Es wäre kaum was blöderes denkbar, als dass irgendjemand mit der Ansicht da hinkäme, ‘sein’ Lautsprecher sei aber nunmal sowieso ‘der Beste’. Ich denke aber, diese Gefahr besteht eher nicht.

    Mich würde es interessieren, die Meinen – so ich sie denn mal fertig bekomme – in einem größeren, eventuell sogar akustisch optimiertem Raum zu hören. Ok, ist ja noch etwas Zeit. Gruß,

    Kai

  • #20693

    Moin community! Folgende Überlegungen treiben mich gerade um: weshalb nicht einfach im Rahmen einer Baudoku bleiben? Wozu wäre ein eigener Baubericht gut? Infos und Fotos kann ich auch hier einpflegen.

    Es ist ja zu bedenken, dass ich (mit) etwas baue, was Udo nicht im Programm hat. Für wen wäre also ein Baubericht sinnvoll? Etwas anderes wäre es, würde ich mit einer der aktuellen Linien basteln. Ich denke also, es beim aktuellen Format zu belassen.

    Thomaier lässt sich grade mal etwas Zeit, daher ist kein Baufortschritt zu vermelden. Ich bin kurz davor, die zweite MDF-Roh-Kiste zu bauen, es kostet ja wirklich nicht die Welt. Die (nackten wohlgemerkt!) Gehäuse könnte man immer noch ‘stiften’, vielleicht als eine art Wanderpokal, wo jeder mal den ‘Stonewall-Sub’ aka aktiviertes Duetta-Unterteil bei sich zu hause testen kann. Klar, Udo klebt sowas in zwei Minuten zhusammen, aber wenn es halt schon fertig ist, kann er stattdessen die nächste Weiche stricken. 😉

    Wie auch immer, es geht hier definitv weiter, so oder so. Also, bis dahin! Gruß,

    Kai

  • #20696

    Udo Wohlgemuth
    Keymaster

    Hallo Kai,

    der große Vorteil des Magazin-Berichts ist die Übersichtlichkeit. Hier kommen Fragen, manchmal auch Ablenkungen vom Thema mitten im Baufluss. Zudem können wir die Bausatzerweiterung liefern, somit ist das Ganze ein Leserprojekt.

    Gruß Udo

  • #20698

    Hallo Udo, dann mache ich das gerne! Den Schwerpunkt kann ich ja auf das bauen legen, und darauf, wie ich hier mit der Abstimmung zurechtgekommen bin. Wenn es dich als Entwickler und Anbieter der neuen Serien also nicht stört.. Gruß,

    Kai

    PS: wir können uns gerne genauer abstimmen, das Medium mail ist ja bereits erfunden, Telefon auch, und dann gibt es da noch die Erfindung der Strasse. Nach Bochum muss ich eh ganz dringend, schon des Planetariums wegen.

  • #20699

    Na klar nen Bericht Kai, hast ja schon genügend Fotos und Buchstaben. Dann findet man die guten Stücke noch nach Jahren…;)
    Kannste bei Deinen Enkeln mit angeben.
    Gruß
    Dino

  • #20702

    Ok, das fällt mir jetzt etwas schwer, muiss aber wohl sein. Ich mache das Ganze ja in 19 qm, habe Nachbarn u.s.w. Da habe ich so meine Lieblingslautstärke, weiss um die Problematik mit Moden etc. Dann steht hier zum ersten Mal ein Bass, der locker in Richtung 30 Hertz geht und man ist sofort bereit viele Merkwürdigkeiten darauf zu schieben, dass der Raum einfach akustisch ‘überladen’ ist, die Moden verrückt spielen u.s.w. Zudem ist dieses Setup neu für mich, ich muss es ja erstmal kennen und einschatzen lernen. So weit zu meiner Entschuldigung.

    Nun, für meine typische Abhörlautstärke schien der Bass die Tage jetzt mal to miuch, je nach Lied, mal zu dünn irgendwie. Also spielt man etwas mit dem Pegel am Submodul, vielleicht noch mit der Trennfrewuenz. Dann hat man eine Reihe von Liedern, wo es perfekt einrastet.

    Tja, und dann kommt der (heutige) Abned, wo man mal das UMIK-1 Messmirkro in Position bringt, REW startet, eine Mess-Software, und sich den Frequenzgang am Hörplatz etwa in Ohrpostion anschaut. Der sieht erstmal viel zu gut aus, wenn man solche (Mess-) Frequnzgänge kennt, aber weitere Messsungen bestätigen einen ziemlich geraden Verlauf, auch von 30 bis 200 Hertz. Nur der Basspegel da wo der Sub spielt ist etwas zu hoch. Also weiter testen und messen.

    Bis, ja, bis man auf die Idee kommt, den Pegel am Verstärker mal auf Null zu drehen, während ein Lied spielt – und der Sub brummelt munter weiter!??!

    Tja, da hat Kai nach dem Ortswechsel der Sub-Endstufer mal eben die Chinchkabel am Verstärker statt an Pre-Out an Record-Out daneben angesteckt. Gruß,

    Kai

    PS: ist das peinlich – und witzig. 😉 Hatte schon richtig Panik..

  • #20703

    Ich dachte schon ich lache heute nicht mehr…Der war gut!
    Ich hoffe Du lachst selbst drüber…Gruß Dino

  • #20708

    Jetzt ja… aber vorhin? Schei..e, das war gaaaanz übel, voll die Fragezeichen, WTF?? Konnte ja gar nicht sein! Aber es war die ganze Zeit vorher richtig angeschlossen, ist ja beschriftet. Nach dem Umstellen hab ich im (Halb-) Dunkel und unkonzentriert eben diesen Bock geschossen. Oh man, diese Erleichterung jetzt. Gruß,

    Kai

  • #20717

    Anbei ein Bild der letzten Messung am Hörplatz mit dem UMIK-1, das mir von Max empfohlen wurde. Wenn jemand, der sich damit auskennt das interpretieren mag, gerne! Ein größeres Foto sowie die Einstellungen in der Software sowie am Modul poste ich natürlich auch gerne.

    Gruß,

    Kai

  • #20725

    Hallo Leute! Destiny Audio hatte LS-Kabel im Abverkauf, da musste ich dann zuschlagen: schicke Pythons zum Meterpreis von unter 8 Euro.

    Nur mal so als ”appetizer’. Gruß,

    Kai

  • #20728

    Hallo Kai,

    hübsch, aber ich baue die lieber für etwa 2,00 – 3,00 € selber….

    😉

    Gruß
    Andre

  • #20731

    Ach Andre, jetzt komma nich mit sowas umme Ecke, woll? Ursprünglich wollte ich ja flechten, habe auch Draht bei Udo bestellt und immerhin für die Weichen und die Innenverkabelung verwendet. Ichmache mir einen Spaß daraus, diese zarten Käblechen zu präsentieren, von aussen sehen die nämlich auch nicht anders aus als plasmabestäubte Strontiumkristalle im Bleimantel.

    Aber Scherz beiseite: auch wenn ich gerne über gewisse Auswüchse lästere, Kabel können offenbar wirklich Einflus auf den Klang nehmen, mehr als mir lieb ist. Meine Überbrückungsboxen hingen an 1,5 qmm Stromleitung aus dem Baumarkt, die ich mit dem Akkuscharauber verdirllt hatte. Alle Adern rot, Plus mit Tesa markiert. Daran hatte ich dann auch die neuaufgebauten Sym 25 angeschlossen. Tja: Bühne für die Tonne, kein Körper, alles flach, Dynamik spontan verstorben. Nichts mehr da von dem, was ich vorher hatte.

    Also schnell die normalen Strippen dran, auch von Destiny, 6 oder 7 Jahre alt, sagenhafte 70 Euro billig (2×2,5 m). Und alles wieder da! Hätte ich so nicht erwartet, dass sich das in dieser Größenordnung abspielen könnte.

    Mit den frischen Kabeln bemerkt man jetzt natürlich eine gewisse Rauigkeit bei den Transienten, natürlich nur auf der absteigenden Flanke, wo sich die Ausrichtung der Kornstruktur ja bekanntlich dramatisch auswirkt – rückwärts einspielen soll ja helfen. Gruß,

    Kai

  • #20781

    Hallo community!
    Nachdem ich mit dem Franz zuletzt um den 18./19. rum in Kontakt war, habe ich mir nun erlaubt, nachzufragen.

    Aber ich habe dennoch Grund zur Freude: ich habe jetzt offenbar meine Einstellungen für die Sub-Endstufe gefunden. Eagl welche Richtung, welches Lied, alles klingt richtig. Wie gehabt jede Menge an Information, die man sich nur wünschen kann, aber nicht für sich betrachtet, weil das harmonische Ganze dies gar nicht zulässt. Ich höre einfach Musik.

    Hey, mehr geht nicht, da kann man gerne und entspannt auf die endgültigen Gehäuse warten – und wenn ich mit MDF-Roh-Kisten nach Eschborn komme, macht auch nix, das ist der Musik egal. Gruß,

    Kai

    PS; ich versuche hier, Emotionen nicht die Oberhand gewinnen zu lassen, damit Interessierte möglichst neutrale Infos bekommen. Aber ich muss auch – in aller gebotenen Zurückhaltung – sagen, dass es schon schei… geil klingt, und zu Pegeln verleitet, die geeignet sind, relativ zügig ein nachhaltig gestörtes Verhältnis zur Nachbarschaft zu etablieren.

    Ich kenne da seit über 20 jahren eine Disco hier in Norddeich, die im letzten Jahrtausend bei manchem Bewohner des ‘Potts’ sowas wie Kultstatus besessen hat: Meta, oder Metas Musikschuppen. Sven, der den Laden jetzt zusammen mit Frau Silke betreib,t hat ein Ohr für wirklich musikalische Abstimmung.

    Das führte dann auch zu folgender Anekdote; ein Bekannter von mir, seines Zeichens damals Musik-Student, lag mir seit Ewigkeiten damit in den Ohren, den 1. Satz von Beethovens 5. mal LAUT hören zu können. Ich kam dann auf die glorreiche Idee, diesen Wunsch eines Sonntagsvormittags in besagter Disco Realität werden zu lassen.

    Wie weit wir kamen, ob es jetzt Minute 1:24 oder 25 war, jedenfalls schoss Meta nach vorne in den Laden und meinte – sinngemäß – ‘Wat sull denn disse Schkiet?? (Pllattdeutsch für: ‘Ich möchte die anwesenden Musikgenießenden höflichst darum bitten, den Sonntgagmorgen zu respektieren und die Musikdarbietung zeitnah zu beenden.’). Ich verließ also, knapp am Hausverbot entlanggeschrammend, gemessenen Schrittes das Etablissement.

    Warum ich das erwähne? Es geht um die Anlage. Sven hat diverse mittels Labelprinter erstellte (Warn-) Hinweise am DJ-Abeitsplatz strategisch sinnvoll angebracht. U.a. erfährt man die Kosten für Bass, Mittelton- sowie Hochton Horntreiber (Schlitzstrahler, JBL natürlich), bei meinem letzten Besuch waren vier Kalotten der Hochtöner auf einem leicht vergilbten Faden aufgereiht als dezente Mahnung zur Vernuft nicht ganz unprominent vor dem CD-Regal platziert.

    Jetzt aber endlich zum Punkt: ich habe kürzlich mal bei der O-Zone Percussion Group etwas aufgedreht und fühlte mich – das Kopfschütteln der PA-Kundigen ist mir vermutlich sicher – an genau deiesen Schlitzstrahler erinnert. Dynamik jkann der Keramiker also. Good night und bis dahin!

  • #20981

    Hallo community! Ja, das Projekt lebt noch, nur die Schreiner lassen mich alle hängen. Daher heute die Pause nicht nur zur Buchführung genutzt,sondern einen Abstecher in den Baumarkt gemacht. Der gleiche Mann an der Säge wie das letzte Mal hat wieder einen super Job hingelegt, und so hatte ich in kürzester Zeit das hier fertig gestellt.

    Ja,das Lattenkreuz ist nicht so ganz original, das ist aber dem Umstand geschuldet, dass ich den Schwingschleifer nicht bemühen wollte für den halben Millimeter. 😉 Es wird auch so funktionieren. Ansonsten muss ich nur minimal schleifen, sobald ich Zeit habe. Gruß,

    Kai

  • #21062

    Hallo Leute! Also, es ist so weit vollbracht, dass ich sagen kann:noch nicht so schön wie ich das mal haben möchte, aber dafür selten – und spielen tut’s. 😉 Dass das nicht der endgültige Zustand sein soll ist sicher klar. Gruß,

    Ka

    PS: weiter oben wurde mein Konstrukt u.a. als D’Appo-Ceruetta bezeichnet. Das finde ich insofern eine sehr gute Bezeichnung, alsi sie die Leute mit ins Boot nimmt, welche eine Linie 52, eventuell auch 42 gebaut haben und sich nach einer Erweiterung in die unteren Etagen umschauen,die es so nicht im Sortiment gibt. Den – besser: die – 11er in Verbindung mit dem SAM2 würde ich demnach ans Herz legen, jedenfalls aber als Alternative erwähnen wollen.

  • #21174

    Hallo community! Nicht zu fassen, um 5 nach zwölf Uhr nachmittags (also gerade eben) meldet sich der Franz Thomaier und entschuldigt sich für die ‘schleppende Anrwort’. Nun kann ich also doch mit den fertigen Kisten nach Eschborn kommen, so ‘Gott will’. Gruß,

    Kai

  • #24199

    Hallo an eventuell noch Interessierte! Manch einer mag sich fragen, wo der Baubericht bleibt. Nunja, insgesamt drei Schreiner haben mich auf die eine oder andere Art verlasssen, was zur Folge hat, dass die Basskistgen derzeit noch in MDF roh hier rumstehen. Nichtsdestotrotz gibt es Fortschritt zu vermelden. 😉

    Nicht zuletzt durch Motivation hier aus dem Forum habe ich den bereits längere Zeit nur theoretisch durchgespielten (und aufgrund des damit verbundenen Aufwandes jedesmal wieder verworfenen) Gedanken der kompletten Umgestaltung meines Musikzimmers nun doch umgesetzt. Eine Gelegenheit seitens eines mehr oder weniger skandinavisch zu verortenden Anbieters, etwas Geld zu sparen – naja, Geld ausgeben war es natürlich trotzdem, aber halt 20% weniger als zuvor gefordert – habe ich genutzt und ein board erworben.

    Darauf stehen nun Phonovorverstärker, Plattenspieler und TV. Verstärker, DAC und noch dies und das haben auch ein Plätzchen gefunden. Damit verbunden ist eine 90 Grad-Drehung der Aufstelluung von Anlage und TV, insbesondere natürlich der Lautsprecher.

    Die Moden sind jetzt andere, aber insgesamt bin ich zufriedener als vorher. Ausserdem steht der Fernseher nun endlich mittig zwischen den Boxen (vorteilhaft für Filme) und dessen Ton läuft nun generell über die Großen (insofern ist das Foto nicht ganz aktuell, da sind noch die zwei kleinne LS der 2.1 Anlage zu erkennen).

    Das Stereo-Dreieck beträgt ziemlich genau 2,5 m. Anscheinend würden die LS auch noch deutlich mehr Abstand vertragen, sowohl zueinander als auch hinsichtlich des Hörabstandes, sprich: ich stelle kein ‘Loch in der Mitte’ fest. Insgesamt bin ich froh, die Umgestaltung gemacht zu haben.

    Ergänzend eine kleine Ankedote: neugierdehalber hatte ich eine eher kleinere Veränderung am Hochtonzweig der Weiche ausprobiert und den Seriennwiderstand um einen Wert verringert, was einen ca. 1 db höhern Pegel für den Hohchtöner ausgemacht haben muss. Man kann mir das jetzt glauben oder auch nicht, aber dieses lumpige 1 db habe ich so deutlich gehört, bzw. es war so deutlich störend, dass ich das wieder rückgängig gemacht habe.

    An dieser Stelle danke an Udo, der meine diesbezügliche Frage umgehend (!!) beantwortet hatte. Merke: du sollst nicht rumpfuschen an des Meisters Abstimmung! 😉 Ok, ernsthaft: natürlich kann es Gründe geben, am Hochtonpegel zu drehen, je nach Eigenschaften des Raums, Hörgewohnheiten, Vorlieben etc. pp. Hier bei Udo geht das aber eben auch, mach das mal mit Industrieboxen. Lieben Gruß in die Runde,

    Kai

    PS: klar, ich arbeite an einer Lösung für die Basskisten, die bleiben nicht so!

  • #24241

    Servus Kai,
    Na das sieht doch schon mal gut aus (wennglich ich wohl die Sternchen übermalen und dieses Bessere Smartphonedisplay gegen ne Leinwand tauschen würde ;)))!

    Wenn sich alle Schreiner weigern: Was spricht denn dagegen, die MDF Gehäuse einfach planzuschleifen und schick zu furnieren?!

    Gruß Max

    PS: Ich sehe schon – etwaige Bluesdiebe werden umgehend überführt, da die Schmuckstücke Videoüberwacht werden 😀

  • #24247

    Hi Max! Ja klar, zum angeben taugt der TV wahrlich nicht. 😉 Den habe ich seit 2008 oder so (und das Bild mit viel Aufwand und Zeit für Filme optimiert), und ich muss ehrlich sagen, dass mich ein Wechsel auf OLED und Konsorten derzeit nicht reizt. Wie du schon anmerkst, wenn dann Beamer. Das würde der Optik sicher am besten tun – genauso wie ein Stoffüberzug für die dann vernünftig aufzuhängenden Absorberlemente links und rechts vom TV.

    Für ernsthaftes Heimkino fehlt mir die Stellmöglichkeit, zum Anderen schaue ich Filme bevorzugt in Stereo (ja, schlagt mich!). Eher würde ich Kino ganz abkoppeln, hier nur noch Stereo machen, in einen Rummel U_DOs investieren und ein Nebenzimmer zum Filmpalast umfunktionieren (ein mögliches schönes Winter-Projekt).

    Die Viedoüberwachung (incl. Fotos / mailalarm) zu Zeiten meiner Abwesenheit hat bamale Gründe (Einbruchsserien).

    Die vorhandenen, ursprünglich nur als ‘Einspiel-Gehäuse’ gedachten Kisten zu behalten und zu veredeln ist eine der Alternativen. Ich habe mir darüber auch schon Gedanken gemacht. Selbst eine Neigung von 5 Grad könnte man mit Tricks vermutlich hinbekommen. Jedenfalls könnte ich zumindest die Leimreste mal abschleifen. Sich mit solchen Sachen Zeit lassen zu können, ist der Vorteil einer nur temporär WAF-bedrohten Zone.

    Die von dir genannte Seite mit dem Seitenbass habe ich mir natürlich angeschaut und mich dann weiter über das GHP-Konzept informiert. Ich bleibe – im Falle der 11er-Eton jedenfalls – doch lieber bei 90-Liter-Kisten, auch weil ich sie mittlerweile nicht mehr als soooo furchtbar gross empfinde. Ich habe auch immer noch die gefrästen Fronten in MPX vom Udo hier, und da bietet sich eine Alternative an. Wie gesagt, der Winter hier ist lang. 😉

    PS: ich liebe meine Sterne, die finden sich auch in den Kissen auf dem Sofa wieder. Da wäre meine (externe, aber diesbezüglich präsente) Innenarchitektin nicht einverstanden, daran was zu ändern, zumal sie mir zwei dieser Kissen geschenkt hat. 😉 Lieben Gruß an den Blues,

    Kai

    • #24248

      Moin Kai,
      Die Neigung brauchen ja nur die Oberteile, Du könntest wie beim Sohnemann nen Keil nehmen, oder einfach Spikes in die Oberteile schrauben wo die vorderen was tiefer reingeschraubt werden. So hab ich die komplette Duetta geneigt.

      Matthias

  • #24255

    Hallo Matthias! Da hat mir das Neige-Thema ‘nebenan’ in einem anderen thread wohl einen Streich gespielt. 😉 Ich wollte die Basskisten gerne mit geneigter Schall- und Rückwand bauen (gebaut haben), sprich, das Gehäuse wäre von der Seite betrachtet ein Parallelogramm. Gruß,

    Kai

  • #24338

    So, es gibt ein Update! Quasi pünktlich zu Weihnachten hat sich jemand hier aus dem Forum gemeldet, der mich bei meinem Projekt unterstützen möchte. Am Ende wird diese Person selbstverständlich im Baubericht erwähnt so sie nichts dagegen hat. Ich bin begeistert, was diese commuinity hier auf die Beine stellt! Einem Aufbau meiner Basskisten in Multiplex steht jetzt grundsätzlich nichts mehr im Wege, und das ist genial! Gruß,

    Kai

  • #24910

    Hallo Leute, es ist so weit! Die Gehäuse sind bei mir zu hause, nun kann es in den – vorläufigen – Schlusspurt gehen. Mehr dazu demnächst in diesem Theater. Gruß,

    Kai

    2 x Duetta-Unterteil.

    edit: So, jetzt habe ich kurz Zeit, etwas mehr zu schreiben. Ein boardie (Thomas, der mit der Linie 74 aus Mineralwerkstoff), wie man so schön sagt, hatte zwischen den Jahren etwas Zeit übrig und mir Unterstützung für die Bassgehäuse angeboten. Der Termin war gestern am 28.12., einer der Gründe weshalb wir nicht in Eschborn waren. Er ist vom Fach und bei der Werkstattführung konnte man Tränen in den Augen haben, was für geile Werkzeugmaschinen es so gibt. Die CNC-Fräse war ein Traum, neuester Stand, mit fantastischen Möglichkeiten.

    Die Gehäuseteile waren fast schon fertig, und genaus so, wie ich mnir das vorgestellt hatte. Mit Lamellos und Dübeln bereits zusammengesteckt, so dass die Fasen an den Schallwänden direkt gesägt werden konnten.

    Danach ging es zu ihm nach hause, einen Happen essen und seine Linie 74 anhören. Ein Traum von Lautsprecher, optisch wie klanglich. Dazu AVM Verstärker und Transrotor Plattenspieler – mehr HIFi braucht kein Mensch war das Fazit. Ein sehr gastfreundlicher Mensch mit echter Leidenschaft für Musik, so jedenfalls mein Eindruck.

    Ich komme ja aus der Provinz, Ostfriesland, um genau zu sein, Thomas wohnt in Leverkusen. Der Plan sah vor, Gehäuse so weit fertig machen, danach gemütlich die Linie 74 begutachten. Ich wollte dann in ein Hotel, und am nächsten morgen zurückfahren. War aber kein Zimmer zu bekommen, also um halb neun ins Auto und zurück. Schöne ‘Ochsentour’, aber es hat Spaß gemacht, und man hat mal einen der Menschen hinter den Bauberichten kennengelernt.

    Hier noch ein Foto vom Vergeich MDF roh vs. Birke MPX in schick. Was mich übrigens gestern am meisten erstaunt hat, war, wie elegant und gar nicht wuchtig 2 x 87 Liter umbaute Luft dastehen können. Die Gesamhthöhe ist 1,4 m. Wenn man da noch 10 cm dazwischen bastelt für den Hochtöner, dem Bass jeweils 7 Liter abknapst für die Mitteltöner, und das velleicht mit Dämmmaterial Pi mal Daumen ausgleichen könnte, dann noch einen Sockel. Aber ich lasse mal das träumen besser. 😉 Gruß,

    Kai

    Anprobe 1

  • #24911

    Hallo Kai,

    das sieht doch schon mal sehr vielversprechend aus! Viel Spaß beim Finish. Ich bin gespannt auf die fertigen Gehäuse und die Gesamt-Kombi.

    Ciao
    Chris

  • #24925

    Hi Chris,

    ich bin selber gespannt, wie es am (vorläufigen..) Ende ausschaut. Was mir noch vorschwebt, ist, die Tops sozusagen ‘aufzupummeln’, also breiter zu machen. Zwei mal MPX pro Seite, jeweils 18 und 21 mm übereinander, also insgesamt knapp 8 cm breiter die Gehäuse (27,8 statt jetzt 20 cm). Aber erstmal sind die großen Kisten dran. Gruß,

    Kai

  • #24970

    Moin Kai,

    habe dir eine pm geschickt.

    Gruß
    ERwin

  • #25204

    So, hier nochmal nebeneinander: aktuell vs. eine angedachte ‘Grand Symphony’. Gruß,

    Kai

    edit: in der Seitenansicht erkennt man dunkle Stellen am oberen Gehäuse. Da musste ich Beschädigungen reparieren. Später, wenn die komplette Box geölt ist, ist das hoffentlich nahezu unsichtbar.

  • #25295

    Hallo Mitfiebernde!

    Heute habe ich also die Ausbesserungsarbeiten weitergeführt. An manchen Kanten waren doch unansehnliche Beschädigungen, aber es wäre auch langweilig, wenn die Baskisten sofort perfekt gewesen wären, oder? Etwas möchte ich ja schließlich auch zu deren Gelingen beitragen. Ob dem am Ende so sein wird, werden die nächsten Tage zeigen müssen.

    Hier habe ich ein Bild vom Paste-anrühren, bestehend aus Schleifstaub aus dem Excenterschleifer und Leim.

    Wer weniger ad hoc vorgeht wie ich, überlegt sich vielleicht vorher, dass man beim ausbessern von Ritzen/Sppalten die Umgebung zwecks Vermeidung völlig unnötiger Schleifarbeiten schützen kann! Malerkrepp ist der Freund. Insgesamt geht es voran, eile mit Weile ist angesagt. 😉

    Gruß,

    Kai

  • #25349

    Immer wieder faszinierend. Das erste Gehäuse war heute fertig geschliffen, also Öl drauf! Vorher/nacher. Gruß, Kai

  • #25366

    Hi Kai,

    Magst Du mir bitte verraten, wie das Zauberöl heißt, das aus stumpf verleimten Brettern auf Gehrung verleimte Bretter macht? 😉

    Max

    • #25369

      Haha sau stark!
      Wenn das so gut fnktioniert wie oben, würde ich direkt ein Fass mitbestellen 😀

  • #25378

    Mist, da wurde mein Kameratrick also doch durchschaut! War natürlich keine Absicht. Clou Hartwachsöl farblos, vor dem Auftrag im Wasserbad erwärmt. Zunächst war das Holz arg dunkel, vom Farbton ein gutes Stück von den Tops entfernt. Das hat sich über Nacht aber geändert und es schaut jetzt gut aus. Morgen kommt dann die zweite Ölung. Gruß,

    Kai

    PS: die Schallwand ist aufgesetzt, Rückwand und Seiten hinten sind auf Gehrung.

  • #25533

    Moin, kurzes update. Mein Baubericht hätte ein Kapitel ‘Pleiten, Pech und Pannen’ vermutlich verdient. Am Bassausschnitt ist ein wenig von der Deckschicht der Schallwand ausgerissen, zum Glück kaum sichtbar, da werde ich mit Reparaturwachs an einem Probebrett experimentieren und hoffentlich das Passende finden.

    Die Beschädigungen an einigen Kanten sind etwas sichtbar nach dem ölen – klar, es ist ein anderes Material und ohne die natürliche Zeichnung der Deckschicht. Diese Box stelle ich nach links vom Hörplatz aus, dann bleibt es unsichtbar. Abhilfe könnte eine großzügige Fase schaffen.

    Fortschritte: das Hartwachsöl trocknet schnell, so dass ich ein Teil einer Waschmaschinen-Gummimatte unter die eine Box schrauben konnte. Dadurch, dass sie etwas Abstand von den Aussenkanten des Gehäuses hat, scheint die Box zu schweben, schick.

    Da ich auf keinen Fall Bananenbuchsen rausstehen haben wollte, bleibt nur, diese einzusenken. Für die mitgelieferten Monsterbuchsen bräuchte ich auch einen Monsterbohrer. Also habe ich mich entschlossen, die schon im MDF-Gehäuse eingesetzten Buchsen wieder zu verwenden. Sie sind eher nicht ‘High-End’, dafür aber später plan mit der Rückseite. So, das war’s erstmal, der ‘Umzug’ steht kurz bevor! Gruß,

    Kai

    Gummimatte zur Entkoppelung

    Die rechte wird's werden.

    Update zum update: Buchse drin (zum Vergleich daneben der ‘Klopper’) und Kabel verlegen. Dass das Kabel vorne nur temporär fixiert ist, dürfte klar sein, ich möchte nur neuerlichen hämischen Kommentaren zuvorkommen. 😉 Gruß, Kai

    Buchse

    Kabel

    Einschrauben mit dem Akkudings, an- bzw. festschrauben von Hand. Mittlerweile läuft Peter Gabriel ‘Plays live’, daher wird die zweite Kiste dann morgen gemacht. Gruß,

    Kai

    Finish

  • #25585

    Hallo Leute, es ist so weit! Also so weit, dass beide Basskisten fertiggestellt sind und man jetzt darauf warten kann, wie sich die Farbgebung mit der Zeit noch verändern wird. Je nach Beleuchtung, Lichteinfall, Betrachtungswinkel ist der Farbton unterschiedlich.. Mal passen Unterteile und Tops besser zusammen, mal weniger gut. Da heisst es jetzt erstmal Geduld haben.

    Die Tops werde ich irgendwann noch neu bauen. Ich hatte überlegt, die Maße durch aufkleben weiterer Multiplex-Bretter meiner Vorstellung anzugleichen, aber das würde nicht gut aussehen. Also neu. Bis dahin kann ich aber gut mit dem Anblick leben. Nach dem Neubau fängt das ‘Farbtonspiel’ dann von vorne an. 😉 Ganz identisch kann es eh nicht werden, auch schon von Brett zu Brett eines Gehäuses hat man Unterschiede, das ist unvermeidlich, und auch nicht schlimm.

    Die Bassgehäuse sind 32 cm breit, 51,8 cm tief, 70 cm hoch (mit der Gummimatte drunter ca. 71,4 cm). Die Gesamhöhe beträgt jetzt 1,22 m. Die linke Box hat einen Abstand zur Seitenwand (Fensterfront mit Pflanzen) von 1,15 m, rechts sind es 1,58 m (gemessen bis zur Treibermitte). Abstand zur Rückwand (Vorderkante Box) ist ca. 73 cm, 5 cm könnte ich noch draufpacken, dann ist Ende Gelände.

    Die Tops sollen später so breit werden wie die BR-Schlitze der Basskisten, also 27,8 cm. Höhe so knapp wie möglich. Was die genaue Tiefe angeht – dann incl. Weichenfach an der Rückseite – muss ich mir noch Gedanken machen bzw. mit Pappe oder Brettern experimentieren, was mir am besten gefällt. Jetzt sind es gut 30 cm, zu einer Front mit 27,8 cm passt dann deutlich mehr Tiefe. Ich schätze, dass ich bei 41 – 43 cm lande.

    Ich würde das Ganze, Boxen und Board, gerne 32 cm weiter links aufstellen, allerdings käme dann ja die linke Box auch genau so viel näher an die Seitenwand (dann ca. 83 cm).

    Mir ist klar, dass mir niemand sagen kann, ob das klanglich noch vertretbar wäre. Was habt ihr so für Abstände?

    Gruß,

    Kai

    Vorläfig fertig.

    • #25592

      Nabend Kai,

      Die Tops sollen später so breit werden wie die BR-Schlitze der Basskisten, Das finde ich schon enorm viel, gesehen zur originalen Schallwand. Ich würde da mal Udo antickern obs noch gut ist, mit der Breite. Wobei das Breitere manchmal mehr ist als das Schmalere. Die Breite der Schallwand hat erheblichen Einfluß auf Abstrahlung und die sonstigen Verdächtigen. Wünsche noch viel Spässle beim Bauen und Erkunden, freue mich auf weitere Berichte!

      • #25594

        Moin Schlamperl,
        Jau, die Theorie sagt sowas, schon oft gehört, andererseits entwickelt Udo was toleranter.
        Die Linie 54 einteilig hat jedenfalls in breit sehr gut funktioniert obwohl das Original schmaler wäre
        👍
        Matthias

      • #25595

        Doppelhoppel

  • #25586

    Moin Kai,
    Ich würde raten, dass die 83cm noch vertretbar sind, vielleicht passen ja noch ein paar Pflanzen aufs Fensterbrett, möglichst viele kleine Blätter bei dichtem Bewuchs – z.B Bemjamini, das sollte etwas ausgleichen. Ausprobieren muss ich Dir nicht empfehlen, die Idee hattest Du wohl schon selbst 😉
    Ich vermute BR oben hat seinen Grund, intuitiv hätte ich die Unterteile andersrum aufgestellt, dann wäre der Sprung im Breitenunterschied auch nicht so krass.
    Ich weiss nicht, wie fest die Gummimatte ist, aber hast Du mal ausprobiert wie das optisch und akustisch käme?

    Matthias

  • #25587

    Hi Kai,
    Gratulation zu deinen Dicken!
    Bzgl Seitenabstand: Probieren geht über studieren! Meine SB36 im Münchner Wohnzimmer stehen ebenfalls sehr ungleichmäßig (rechts ca. 1.30m Wandabstand, links nur gut 40cm). Klingen tut es trotzdem gut. Allerdings ist die kritische linke Wand bei mir keine glatte Fläche, sondern ein großes sehr ungleichmäßig eingeräumtes Expedit Regal, das wohl recht gutmütig bzgl frühen Reflexionen sein könnte…

    @matthias: Die Fronten der Bassgehäuse sind doch nach hinten geneigt. Wenn man sie auf den Kopf stellt, spielen die Bässe Richtung Boden 😉
    Ich fannd diese “Kopfstandoptik” zunächst etwas seltsam, vermutlich weil Udo seine Gehäuse eben immer genau andersrum baut und der Anblick daher etwas ungewohnt ist. Aber inzwischen finde ich es ganz schick!

    Gruß Max

  • #25588

    Hallo Matthias,

    darauf, dass jemand sagt die Kisten stünden aber falsch herum habe ich nur gewartet. 😉 Ich habe die Variante moit Bass oben ausprobiert und verworfen, weil es mir optisch nicht gefiel. Ist Geschmackssache, daher kann man in diesem Punkt nicht sinnvoll ‘streiten’. Üblicherweise stellt man das andersrum hin, wie an vielen Duetta-Aufbauten unschwer abzulesen ist – ist aber halt nicht meins.

    Ich habe die seitlichen Fasen unten natürlich absichtlich so gewollt, das sähe für mich schon deshalb andersrum furchtbar aus, auch wenn, wie du richtig schreibst, der Breitenunterschied dann weniger auffallen würde.

    ‘Duettinas’ sind das sicher nicht, aber die Zweiteiligkeit lässt es weniger wuchtig wirken. Wobei ich ja schon schrieb, dass ich überrascht war, als ich beide Basskisten übereinander gestellt hatte, um sozusagen eine ‘Grand Symphony’ zu betrachten. Das wirkte aufgrund der Gehäusegestaltung völlig anders als die beiden massiv auftretenden Originalgehäuse übereinander (die ich jetzt in einer Ecke stehen habe, bis klar ist, was damit werden soll).

    Um das ausprobieren mit der anderen Aufstellung käme ich nicht herum, im Moment scheue ich den damit verbundenen Aufwand – ich habe hier jetzt erstmal gründlich aufzuräumen und zu putzen. 😉 Gruß,

    Kai

  • #25589

    Hallo Kai,
    das mit dem Bass unten hatte ich auch bei meiner einteilgen Duetta angedacht. Gefällt mir optisch gut, an den BR Schlitz oben müsste ich mich aber gewöhnen.
    Aber, lass rocken!
    Gruß Dino

  • #25590

    Hi Dino, das mache ich. 😉 Der Schlitz ist in den Ecken verrundet und sieht daher irgendwie cool aus. Ein Rohr hätte mir optisch gar nicht gepasst, und nach hinten war keine Option.Vielleicht bastel ich mir noch einen Einsatz, also Rahmen mit Akustikstoff. Dank gut 84 qcm Fläche (etwas mehr als im Original) habe ich da noch Spielraum für. Das Volumen ist mit gut 87 Litern etwas kleiner (ca. 3%) als bei Duetta. Aber Udo sschreibt ja immer wieder, das sind in dieser Größenordnung letztlich Peanuts. Vielleicht mess- aber nicht wirklich hörbar. Gruß,

    Kai

  • #25596

    Danke Max, auch für den Hinweis, den ich ganz vergessen hatte zu erwähnen, dass Schall- und Rückwang um 5 Grad geneigt sind, was vom Design her ein ganz wichtiges Merkmal ist, in Natura kann man sowas aber erst richtig beurteilen, finde ich immer. Ging mir auch so mit der Linie 74 von Thomas, in real ist die der Hammer, das ist auf den Fotos so nicht zu erkennen. Ich habe ja reichlich Pflanzen, auch einen Benjamini auf der linken Seite, also probiere ich das einfach aus.

    @schlamperl: du hast völlig recht mit den Aussagen zum Einfluss der Schallwandbreite, und ich hätte auch vor lauter Bauchschmerzen bei Udo angefragt, wenn nicht im Originalentwurf der Symphony 25, die ja aus der ‘bunten Baukastenzeit’ stammt, wo Udo seine Klötzchenspielphase nochmal hat aufleben lassen (Spaß!!), die Schallwände der einzelnen Kästen 27 cm breit gewesen wären. Ich wollte dir gerade den Baubericht von damals raussuchen, aber das System findet den nicht mehr, vielleicht ist der aus Altersgründen ja gelöscht worden? Nur der Bericht von ‘Theo’ ist noch da, aber der hat sehr schmal gebaut. Auch mit 5 Grad Neigung nach hinten, was ich seinerzeit schon sehr ansprechend fand. Und klar, ich berichte gerne weiter.

    Theos Symphony 25

    @matthias: Genau, Udo räumt uns viel Freiraum ein, und er sollte wissen, waas er schreibt. 🙂 Interessant, dass du das mit mehr Breite für die Linie bestätigen kannst.

    Aber schön, dass ihr alle aufpasst, klasse Forum mit super Leuten hier. Darum an dieser Stelle ein ehrliches Dankeschön an alle, die diese Baudoku begleiten! Gruß,

    Kai

    PS: Hier nochmal ein Foto aus der Frühphase. Die Schallwand vom Bass muss man sich 11 cm höher denken. Ich weiss nicht, an welchen Lautsprecher mich das erinnert, aber es ist einfach nicht meins, iregndwie zu gedrängt.

    Bass oben.

  • #26110

    Hallo Leute, was mir gerade noch einfällt: falls jemandem die Optik gefällt, evenntuell auch als Vorlage für eigene Modifikationen/Ideen, ich stelle gerne das bemaßte Konstrukt für das Bassgehäuse als PDF-file zur Verfügung, einfach anfragen. Gruß,

    Kai

    PS: die Fasen unten sind nicht erfasst.

  • #27216

    So, es geht bald weiter! Ich werde mir die Tops nochmal genau anschauen zwecks Umbau – oder eben doch Neuebau. Bis dahin möchte man ja nicht musiklos sein, also den Fundus plündern und die ‘David’-Satelliten eines 2.1-Systems aus D-Mark-Zeiten mal auf den ‘Goliaths’ geparkt, Trennfrequenz am sub-Modul ordentlich hochgedreht und ab geht’s.

    Geht doch! 🙂 Gruß und bis bald,

    Kai

  • #27217

    Que? Duetta oder Duetta? Die 5er machen sich auch im Schlafzimmer. 😉
    Hau rein, Dino.

  • #27224

    Mensch Dino, jetzt hör aber auf! 😉 Ich habe hier ja noch die Chassis aus der Kera 360.2, also wäre Duetta/Ceruetta in greifbarer Nähe. Ich bleibe aber definitiv bei den 5ern in D’Appo plus Keramik, das ist genau mein Sound. Was ich übrigens gerade feststelle, dieses Notverband-/ Übergangs-/ -so-gerade-erträglich-Setup spielt erstaunlich gut.

    Im Grunde ist das ja ein F.A.S.T.-System. Gekauft habe ich die Satelliten seinerzeit zusammen mit nem (aktiven) Bandpass-sub, Anfang der 2000er. Damals etwas mehr als 200 DM teuer. Enmtwickelt immmerhin von Cambridge Audio und keiner der auch auch daamlas käuflich zu erwerbenden Joghurtbecher-Katatstrophen.

    Ich vermute, die kleinen Sats spielen jetzt ubeweicht, ausser da ist ein Kondensator/Sperrkreis mit im Würfel drin. Auf jeden Fall ist das dermaßen erträglich anzuhören, dass ich mir Zeit lassen könnte mit den Tops. Plan: mit einer noch anzuschaffenden Handkreissäge den Boden abtrennen, den Korpus etwas kürzen, Volumen über den dann großzügigen Zugang auf 14 Liter bringen, den Boden wieder aufleimen und zum Schluss die Seitenwände mit 21er MPX aufdoppeln. Oder eben Neubau. Gruß,

    Kai

    PS: in die Optik habe ich mich geradezu verliebt, einfach köstlich so ein 11-Zöller in 87 Litern, wo ein unscheibares Würfelchen mit 2 oder 2.5 Zöller obendrauf thront – niedlich. Erinnert mich als Zeichntrick-Fan an diese arme Bulldogge, wo ein kleines Kätzchen es sich auf dessen Rücken zum schlummern gemütlich macht.

    PPS: bastelt Eton vielleicht aml einem vernünftigen Koax zusammen? 😉

  • #27417

    Hi Leute! Ein bisschen geht es voran, hier ein kleines Bilderupdate. Die Böden wurden abgesägt. Der Schreiner, der letztes Jahr zweimal nicht anzutreffen war, hat das spontan gemacht – ja, er war da, und falls ich doch neu baue, gehe ich wohl zu ihm für den Zuschnitt.

    Boden ab.

    1. Versuch der Optimierung:

    Evolution 1

    Vorläufiger Zwischenstand:

    Evolution 1

    Die Pappe stützt den kleinen Breitbänder untenrum etwas und schaut am Ende gefälliger aus. Sobald es weitergeht, mehr in diesem Theater. Danke für die Geduld! 😉 Gruß,

    Kai

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