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Antwort auf: Akustische Dämmung mit Leinwand-Fotos

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BigBernd

Hallo Rincewind,

ich kann Dich nur ermutigen das auszuprobieren. Vier Zentimeter klingt zwar nicht viel aber mit Mineralwolle als porösen Absorber solltest Du damit Frequenzen ab knapp 1000 Hz einfangen können. Du kannst den Dämpfungskoefizienten noch steigern, in dem Du zwischen Wand und Dämmstoff noch Luft lässt. Idealerweise die Hälfte der Dicke des Absorbermaterials. Vielleicht kann man den Rahmen noch unauffällig heimwerkerisch modifizieren.

Ich selbst habe mit folgendem Konstrukt gute Erfahrungen gemacht:
Selbstgebauten Rahmen mit Leinwandstoff bespannen und danach von befreundetem Künstler gestalten lassen.

Rahmen für Absorberbilder

8 cm dickes Sonorockluftdicht verpacken (wg. Schutz vor Feinstaub) und in den Rahmen einbringen. Aufhängen – fertig.

Absoberbild mit Sonorock gefüllt

Es sind drei 60×60 cm große „Absorber“ und die Raumakustik ist um einiges angenehmer. Gerade der Mittenmulm ist weniger und dadurch hört man konturierter. Die Leinwand selbst reflektiert genügend hochfrequente Anteile sodass der Raum nicht „abgewürgt“ klingt. Trotzdem sind auf der Couch jetzt weniger Flatterechos zu vernehmen. Für einen dezenten Eingriff ein sehr guter Effekt auf den Raumklang.

Absorberbilder an Wand

Am „Hobbyhörplatz“ konnte ich mich mehr austoben. Zwei große Bassfallen (1m Schenkellänge) und einiges an Spot-Treatment bewirken dann aber doch noch etwas mehr. 😉

Absorber als Kunstwerk

Viele Grüße BigBernd

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