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Antwort auf: Schatz, darf ich vorstellen, meine Neue: U_Do 13.

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#21235
geloescht

Danke, RWO für die guten Wünsche.

Die Hörbarkeit des Tones hängt nicht vom Hörabstand, sondern von der Raumgröße ab. Passt die halbe Wellenlänge in den Raum, ist der Ton hörbar. Natürlich nur, wenn er nicht gleich wieder in einem Modem untergeht. Beispiel 40 Hz: 342 m/sec geteilt durch 40 sec/1 = 8,55. Die halbe Wellenlänge beträgt also rund 4,28 m. In deinem Raum dieser Größe wird der Ton hörbar, dabei ist es egal, ob das Raummaß längs oder quer erreicht wird.

Mein Raum ist z. B. 3 m. tief und 6 m. lang, da könnten theoretisch Töne bis 29 Hz. deutlich hörbar sein, die SB leistet das gerade noch so, mit einem Abfall von 10 dB, ist aber körperlich spürbar.

Normale CDs gehen, bis auf ganz wenige überhaupt nicht in diesen Bereich. Das was wir als Bassgeschehen hören, spielt sich im überwiegend im Bereich von rund 50 bis rund 120 Hz. ab, darunter liegende Töne werden meistens auf speziellen Tonträgern von 6-Seiten-Bässen, Oktobässen, Bösendorfer-Flügeln und Orgeln erzeugt. Die normale Popmusik spielt sich also in unspektakulären Frequenzbereichen ab, also in dem Rahmen, der in normalen Wohnräumen dargestellt werden kann.

Für die Räumlichkeit und Ortung des Klanggeschehens sind Mittelton und Hochtonbereich zuständig. Alles muss einfach zusammenpassen. Akustik ist ein sehr schwieriges Gebiet (siehe Elbphilharmonie), hinzu kommt unser Gehirn, dass Töne nach eigenem Gutdünken ergänzt, es ist also alles noch viel komplexer als das bisschen mathematische Physik.

Man muss halt selbst irgendwo eine Grenze finden, an der die Vernunft siegt und die endgültige Konfiguration bis auf Ersatzteile gefunden ist. Sonst kann das ganze Vergnügen in Kostenbereiche der Spielsucht oder des Drogenkonsums gehen. Ich kenne solche Fälle. Da ging es aber um Status, Kompensation von Minderwertigkeitsgefühlen und hypothetischer Penisverlängerung.

Hesse

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