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Antwort auf: Schatz, darf ich vorstellen, meine Neue: U_Do 13.

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#21240
winitou

Liebe Leute,

die (Tief-) Basswidergabe kann gar nicht vom Raum abhängig sein.

Uber jeden guten Kopfhörer sind (sehr) tiefe Töne hörbar. Der “Raum” um das Ohr herum beträgt bei geschlossenen Kopfhörern aber nur – wenn überhaupt – wenige Kubik-Zentimeter.

In kleinen Räumen steigt der Schalldruck der Abstahlung zu sehr tiefen Frequenzen hin sogar stark an ( bis zu 12 db??). Deshalb klingen aufgesetze Kopfhörer ausgewogen (satt), abgesetze aber ausgedünnt (fast wie HTs ohne TMT-Beigabe).

Mit Raummoden hat das erstmal gar nichts zu tun. Das sind stehende Wellen, die gegeben sind

a) von den Raum-Ausmaßen
b) von der Aufstellung der Schallquelle(n)
c) von der der Position des Hörers (oder des Meß-Mikros)

und noch von anderen Faktoren.

Um Raummoden erträglich zu machen empfehlen sich

a) Aufstellung derr LS variieren (tendenziell: weiter weg von der Rück- und Seitenwand_weniger Einfluss der Moden)

b) Die Hörposition möglichst (Rück-) wandfern wählen.

Dann ist gewähleitet, dass es weder zu schlimmen Überhohnungen (Dröhnen mit langer Nachwirkzeit und “Verbreiungen” des Bassbereichs) kommt. Noch kommt es dann zu Auslöschungen betimter Bassregionen – das ist nämlich die Kehrseite der Verstärkungsmode: Auslöschung, etwa eine halbe Oktave höher).

Zu Auslöschungen kommt es in vielen Räumen durch Transversalmoden (zw. schräg gegenüberliegenden Ecken des Raumes und dann, wenn wenn man in der Mitte einer Raumdimension hört). In der Regel so zw. 80 und 120 Hz. Viel als gut klingende Mini-Boxen haben genau da eine Überhöhnung …

Genug fürs erste

Gruß

Wini

P.S Hesse, welcome back –> Bob Dylan: “Rainy Day Woman”

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